Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer Landstraße
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
der Eschersheimer Landstraße Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Dem Antrag NR 1713 wird zugestimmt.
- Ergänzend zu den in der NR 1713 genannten Maßnahmen wird der Magistrat beauftragt, ebenfalls eine Veränderung der Ampelschaltungen für die Fußgängerüberwege in dem in der NR 1713 genannten Bereich zu prüfen, die den FußgängerInnen eine durchgehende, ununterbrochene Überquerung der gesamten Straße ermöglichen. Begründung: Seit Inbetriebnahme der oberirdischen Stadtbahn auf der Eschersheimer Landstraße sind über 30 Menschen bei Unfällen gestorben. Zuletzt wurde eine Fußgängerin Anfang Januar durch eine Stadtbahn tödlich verletzt. Jeder dieser tödlichen Unfälle ist eine Tragödie. Nicht nur die Toten sind zu beklagen, auch Angehörige, die FahrerInnen und die Rettungskräfte tragen teilweise lebenslang an den Folgen dieser Unfälle. Alles, was irgend möglich ist, muss getan werden, um weitere Unfälle auf der Eschersheimer Landstraße zu verhindern. Alle Vorschläge in Hinblick auf eine Verbesserung der Situation sollten ernsthaft geprüft werden. Dabei sollten insbesondere die FahrerInnen der Stadtbahnen um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die FahrerInnen durchleben jeden Arbeitstag unzählige Situationen, in denen sie das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer beobachten müssen. Alle Fahrerinnen und Fahrer wollen Unfälle verhindern. Ihre Expertise sollte unbedingt berücksichtigt werden. In einem ersten Schritt kommt nun aus den Reihen der Beschäftigten der Vorschlag, zur Vermeidung weiterer Unfälle die Ampelschaltungen an den Fußgängerüberwegen auf der Eschersheimer Landstraße so zu verändern, dass eine durchgehende Überquerung der gesamten Straße einschließlich der Stadtbahnstrecke für die FußgängerInnen möglich ist. Bislang sind für jede Überquerung der Straße drei nicht synchronisierte Ampelanlagen zu passieren. Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau kann eine Überquerung der Straße dadurch bis zu mehr als 4 Minuten benötigen. Die bisherigen Ampelschaltungen führen in der Konsequenz dazu, dass sich viele FußgängerInnen nicht mehr an den Ampeln orientieren, sondern diese ignorieren, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.
Inhalt
Antrag vom 09.02.2010, NR 1720
Betreff: Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer Landstraße Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Dem Antrag NR 1713 wird zugestimmt.
- Ergänzend zu den in der NR 1713 genannten Maßnahmen wird der Magistrat beauftragt, ebenfalls eine Veränderung der Ampelschaltungen für die Fußgängerüberwege in dem in der NR 1713 genannten Bereich zu prüfen, die den FußgängerInnen eine durchgehende, ununterbrochene Überquerung der gesamten Straße ermöglichen. Begründung: Seit Inbetriebnahme der oberirdischen Stadtbahn auf der Eschersheimer Landstraße sind über 30 Menschen bei Unfällen gestorben. Zuletzt wurde eine Fußgängerin Anfang Januar durch eine Stadtbahn tödlich verletzt. Jeder dieser tödlichen Unfälle ist eine Tragödie. Nicht nur die Toten sind zu beklagen, auch Angehörige, die FahrerInnen und die Rettungskräfte tragen teilweise lebenslang an den Folgen dieser Unfälle. Alles, was irgend möglich ist, muss getan werden, um weitere Unfälle auf der Eschersheimer Landstraße zu verhindern. Alle Vorschläge in Hinblick auf eine Verbesserung der Situation sollten ernsthaft geprüft werden. Dabei sollten insbesondere die FahrerInnen der Stadtbahnen um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die FahrerInnen durchleben jeden Arbeitstag unzählige Situationen, in denen sie das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer beobachten müssen. Alle Fahrerinnen und Fahrer wollen Unfälle verhindern. Ihre Expertise sollte unbedingt berücksichtigt werden. In einem ersten Schritt kommt nun aus den Reihen der Beschäftigten der Vorschlag, zur Vermeidung weiterer Unfälle die Ampelschaltungen an den Fußgängerüberwegen auf der Eschersheimer Landstraße so zu verändern, dass eine durchgehende Überquerung der gesamten Straße einschließlich der Stadtbahnstrecke für die FußgängerInnen möglich ist. Bislang sind für jede Überquerung der Straße drei nicht synchronisierte Ampelanlagen zu passieren. Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau kann eine Überquerung der Straße dadurch bis zu mehr als 4 Minuten benötigen. Die bisherigen Ampelschaltungen führen in der Konsequenz dazu, dass sich viele FußgängerInnen nicht mehr an den Ampeln orientieren, sondern diese ignorieren, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.Hauptvorlage: Antrag vom 28.01.2010, NR 1713
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Februar 2010Sie sind hierNRNR 1720Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer LandstraßeSTVV-Antrag · FAG, LINKE.
- 25. Juni 2010BB 415U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 20. Dezember 2010BB 783U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 27. Mai 2011BB 284U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrsicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 18. November 2011BB 464U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 25. Mai 2012Antwort des Magistrats · nach 119 WochenBB 247U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (NR 1713 und 1720 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)