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Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer Landstraße

Vorlagentyp: NRFAGLINKE
119 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren4 SitzungenAngenommen
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Idee
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Thema Fußverkehr verfolgen

Begründung

der Eschersheimer Landstraße Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Dem Antrag NR 1713 wird zugestimmt.
  2. Ergänzend zu den in der NR 1713 genannten Maßnahmen wird der Magistrat beauftragt, ebenfalls eine Veränderung der Ampelschaltungen für die Fußgängerüberwege in dem in der NR 1713 genannten Bereich zu prüfen, die den FußgängerInnen eine durchgehende, ununterbrochene Überquerung der gesamten Straße ermöglichen. Begründung: Seit Inbetriebnahme der oberirdischen Stadtbahn auf der Eschersheimer Landstraße sind über 30 Menschen bei Unfällen gestorben. Zuletzt wurde eine Fußgängerin Anfang Januar durch eine Stadtbahn tödlich verletzt. Jeder dieser tödlichen Unfälle ist eine Tragödie. Nicht nur die Toten sind zu beklagen, auch Angehörige, die FahrerInnen und die Rettungskräfte tragen teilweise lebenslang an den Folgen dieser Unfälle. Alles, was irgend möglich ist, muss getan werden, um weitere Unfälle auf der Eschersheimer Landstraße zu verhindern. Alle Vorschläge in Hinblick auf eine Verbesserung der Situation sollten ernsthaft geprüft werden. Dabei sollten insbesondere die FahrerInnen der Stadtbahnen um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die FahrerInnen durchleben jeden Arbeitstag unzählige Situationen, in denen sie das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer beobachten müssen. Alle Fahrerinnen und Fahrer wollen Unfälle verhindern. Ihre Expertise sollte unbedingt berücksichtigt werden. In einem ersten Schritt kommt nun aus den Reihen der Beschäftigten der Vorschlag, zur Vermeidung weiterer Unfälle die Ampelschaltungen an den Fußgängerüberwegen auf der Eschersheimer Landstraße so zu verändern, dass eine durchgehende Überquerung der gesamten Straße einschließlich der Stadtbahnstrecke für die FußgängerInnen möglich ist. Bislang sind für jede Überquerung der Straße drei nicht synchronisierte Ampelanlagen zu passieren. Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau kann eine Überquerung der Straße dadurch bis zu mehr als 4 Minuten benötigen. Die bisherigen Ampelschaltungen führen in der Konsequenz dazu, dass sich viele FußgängerInnen nicht mehr an den Ampeln orientieren, sondern diese ignorieren, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.

Inhalt

Antrag vom 09.02.2010, NR 1720

Betreff: Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer Landstraße Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Dem Antrag NR 1713 wird zugestimmt.
  2. Ergänzend zu den in der NR 1713 genannten Maßnahmen wird der Magistrat beauftragt, ebenfalls eine Veränderung der Ampelschaltungen für die Fußgängerüberwege in dem in der NR 1713 genannten Bereich zu prüfen, die den FußgängerInnen eine durchgehende, ununterbrochene Überquerung der gesamten Straße ermöglichen. Begründung: Seit Inbetriebnahme der oberirdischen Stadtbahn auf der Eschersheimer Landstraße sind über 30 Menschen bei Unfällen gestorben. Zuletzt wurde eine Fußgängerin Anfang Januar durch eine Stadtbahn tödlich verletzt. Jeder dieser tödlichen Unfälle ist eine Tragödie. Nicht nur die Toten sind zu beklagen, auch Angehörige, die FahrerInnen und die Rettungskräfte tragen teilweise lebenslang an den Folgen dieser Unfälle. Alles, was irgend möglich ist, muss getan werden, um weitere Unfälle auf der Eschersheimer Landstraße zu verhindern. Alle Vorschläge in Hinblick auf eine Verbesserung der Situation sollten ernsthaft geprüft werden. Dabei sollten insbesondere die FahrerInnen der Stadtbahnen um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die FahrerInnen durchleben jeden Arbeitstag unzählige Situationen, in denen sie das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer beobachten müssen. Alle Fahrerinnen und Fahrer wollen Unfälle verhindern. Ihre Expertise sollte unbedingt berücksichtigt werden. In einem ersten Schritt kommt nun aus den Reihen der Beschäftigten der Vorschlag, zur Vermeidung weiterer Unfälle die Ampelschaltungen an den Fußgängerüberwegen auf der Eschersheimer Landstraße so zu verändern, dass eine durchgehende Überquerung der gesamten Straße einschließlich der Stadtbahnstrecke für die FußgängerInnen möglich ist. Bislang sind für jede Überquerung der Straße drei nicht synchronisierte Ampelanlagen zu passieren. Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau kann eine Überquerung der Straße dadurch bis zu mehr als 4 Minuten benötigen. Die bisherigen Ampelschaltungen führen in der Konsequenz dazu, dass sich viele FußgängerInnen nicht mehr an den Ampeln orientieren, sondern diese ignorieren, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.Hauptvorlage: Antrag vom 28.01.2010, NR 1713

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Februar 2010Sie sind hier
    NRNR 1720Verbesserung der Unfallverhütung auf der Eschersheimer Landstraße
    STVV-Antrag · FAG, LINKE.
  2. 25. Juni 2010BB 415U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
  3. 20. Dezember 2010BB 783U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
  4. 27. Mai 2011BB 284U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrsicherheit für FußgängerMagistratsbericht
  5. 18. November 2011BB 464U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
  6. 25. Mai 2012Antwort des Magistrats · nach 119 WochenBB 247U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
OBR 2
Sitzung 42 · 08.03.2010
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
1. Die Vorlage NR 1713 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1720 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 39 · 16.03.2010
TO I, TOP 77
Angenommen
1. Der Vorlage NR 1713 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 1720 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Beibehaltung der grünen Welle für den Autoverkehr und die Vorrangschaltung für die Stadtbahn als Prüfungskriterien mit einbezogen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
FAG
Sonstige:
REP (NR 1713 und 1720 = Annahme)NPD (NR 1713 und 1720 = Annahme)ÖkoLinX-ARL (NR 1713 und 1720 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (NR 1713 und 1720 = Annahme)

OBR 9
Sitzung 40 · 18.03.2010
TO II, TOP 15
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 1720 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 25.03.2010
TO II, TOP 3
Angenommen
1. Der Vorlage NR 1713 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 1720 wird mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Beibehaltung der grünen Welle für den Autoverkehr und die Vorrangschaltung für die Stadtbahn als Prüfungskriterien mit einbezogen werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFreie WählerREPNPDÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FAG
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGREPNPDÖkoLinX-ARLFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)

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