U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der VGF weitere technische Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der U-Bahnübergänge für Fußgänger über die A-Strecke der U-Bahn an der Eschersheimer Landstraße zu erarbeiten und umzusetzen. Zu prüfen sind dabei auch - das Anbringen von Schranken - Blinklichter - Zeitanzeigen für das Warten auf das Grünsignal der Fußgängerampel - akustische Signale Begründung: Die U-Bahnübergänge für Fußgänger über die U-Bahnstrecke an der Eschersheimer Landstraße bergen ein erhebliches Gefahrenpotential, immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen durch Züge, die querende Fußgänger erfassen. Wenn auch die Unfallopfer durch Missachten des Rotlichts und fehlende Achtsamkeit auf die herannahenden Züge meistens ein erhebliches Mitverschulden tragen, so bleibt doch die Erkenntnis, dass dort schon kleine Unachtsamkeiten zu schrecklichen Folgen führen können. Da die Wegeverbindungen innerhalb der Stadtteile, welche die U-Bahn durchquert, oftmals über die Gleistrasse führen und die Überwege deshalb stark frequentiert sind, sollten alle vertretbaren Möglichkeiten ergriffen werden, um die Verkehrssicherheit der Überweg zu erhöhen. Aus diesem Grund haben Magistrat und VGF bereits im Jahr 2007 und 2008 an den Übergängen die Verkehrsampeln für Fußgänger tiefer gehängt, die Leuchtfläche vergrößert und das Stoppsignal optisch hervorgehoben. Weiterhin wurden Sichtbehinderungen durch Werbeträger beseitigt und die Aufstellfläche von Mittelinseln vergrößert. Trotz dieser richtigen Verbesserungen hat der jüngste Unfall am Lindenbaum gezeigt, daß weitere Maßnahmen getroffen werden sollten, was bereits von Magistrat im Verkehrsausschuß angekündigt wurde. Schranken, Blinklichter und akustische Signale könnten dafür probate Mittel sein. Wie in den vergangenen Jahren bereits geprüft und berichtet ist eine Herabsetzung des Tempos des Stadtbahnverkehrs auf den oberirdischen Abschnitten der A-Strecke angesichts der Bedeutung einer kurzen Reisezeit für die Attraktivität des ÖPNV und der geringen Auswirkungen einer niedrigeren Geschwindigkeit für den Bremsweg und die Aufprallwucht eines U-Bahnzuges bei plötzlich erscheinenden Personen in geringer Entfernung kein sinnvoller Ansatz zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Inhalt
Antrag vom 28.01.2010, NR 1713
Betreff: U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit der VGF weitere technische Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der U-Bahnübergänge für Fußgänger über die A-Strecke der U-Bahn an der Eschersheimer Landstraße zu erarbeiten und umzusetzen. Zu prüfen sind dabei auch - das Anbringen von Schranken - Blinklichter - Zeitanzeigen für das Warten auf das Grünsignal der Fußgängerampel - akustische Signale
Begründung: Die U-Bahnübergänge für Fußgänger über die U-Bahnstrecke an der Eschersheimer Landstraße bergen ein erhebliches Gefahrenpotential, immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen durch Züge, die querende Fußgänger erfassen. Wenn auch die Unfallopfer durch Missachten des Rotlichts und fehlende Achtsamkeit auf die herannahenden Züge meistens ein erhebliches Mitverschulden tragen, so bleibt doch die Erkenntnis, dass dort schon kleine Unachtsamkeiten zu schrecklichen Folgen führen können. Da die Wegeverbindungen innerhalb der Stadtteile, welche die U-Bahn durchquert, oftmals über die Gleistrasse führen und die Überwege deshalb stark frequentiert sind, sollten alle vertretbaren Möglichkeiten ergriffen werden, um die Verkehrssicherheit der Überweg zu erhöhen. Aus diesem Grund haben Magistrat und VGF bereits im Jahr 2007 und 2008 an den Übergängen die Verkehrsampeln für Fußgänger tiefer gehängt, die Leuchtfläche vergrößert und das Stoppsignal optisch hervorgehoben. Weiterhin wurden Sichtbehinderungen durch Werbeträger beseitigt und die Aufstellfläche von Mittelinseln vergrößert. Trotz dieser richtigen Verbesserungen hat der jüngste Unfall am Lindenbaum gezeigt, daß weitere Maßnahmen getroffen werden sollten, was bereits von Magistrat im Verkehrsausschuß angekündigt wurde. Schranken, Blinklichter und akustische Signale könnten dafür probate Mittel sein. Wie in den vergangenen Jahren bereits geprüft und berichtet ist eine Herabsetzung des Tempos des Stadtbahnverkehrs auf den oberirdischen Abschnitten der A-Strecke angesichts der Bedeutung einer kurzen Reisezeit für die Attraktivität des ÖPNV und der geringen Auswirkungen einer niedrigeren Geschwindigkeit für den Bremsweg und die Aufprallwucht eines U-Bahnzuges bei plötzlich erscheinenden Personen in geringer Entfernung kein sinnvoller Ansatz zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.Nebenvorlage: Antrag vom 09.02.2010, NR 1720
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Januar 2010Sie sind hierNRNR 1713U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 25. Juni 2010BB 415U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 20. Dezember 2010BB 783U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 27. Mai 2011BB 284U-Bahn-Übergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrsicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 18. November 2011BB 464U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
- 25. Mai 2012Antwort des Magistrats · nach 121 WochenBB 247U-Bahnübergänge Eschersheimer Landstraße: Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. 3 GRÜNE gegen 2 SPD und Freie Wähler (= Annahme) bei Enthaltung CDU, 1 SPD, 1 GRÜNE, FDP und LINKE zu 2. Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (NR 1713 und 1720 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL gegen FAG (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1720) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme ohne Zusatz) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)