Stadtentwicklungspaket I für Frankfurt am Main: Museum für Weltkulturen und Hafenpark
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Am Eschbachtal — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 24.02.2026.
- Erschließung und Wohnungsneubau im Bereich Bonames-Ost24.02.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Ortsrandstraße Bonames15.12.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Kontrollen im Bereich der Kreuzung Heddernheimer Landstraße/Hessestraße, am KarlPerottPlatz und am Spielplatz hinter den Häusern Heddernheimer Landstraße 9928.11.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Am Eschbachtal per E-MailBegründung
Main: Museum für Weltkulturen und Hafenpark Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Museum für Weltkulturen Der Magistrat wird beauftragt, den Erweiterungsbau des Museums der Weltkulturen im Garten des bestehenden Standortes am Museumsufer unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf die existierenden Grünflächen sowie unter Einbeziehung der Museumsvillen und des Kutscherhauses zu errichten. Zu diesem Zweck wird auf der Basis des an diesen Standort anzupassenden Raumprogramms so rasch wie möglich ein internationaler Realisierungswettbewerb ausgeschrieben.
- Hafenpark Der Magistrat wird beauftragt, auf dem südlichen Honsell-Areal zwischen Honsellstraße / Eyssenstraße / Deutschherrnbrücke einen neuen Stadtpark einzurichten. Bei der Anlage und Gestaltungsplanung des ca. 40.000 qm großen Parks ist folgendes zu berücksichtigen:
- a)Das Areal wird dem Grüngürtel zugeschlagen.
- b)Die bei der Anlage des Parks entstehenden Aufwertungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes werden noch nicht realisierten Planungsvorhaben (z. B. Wohnbaugebiet Am Eschbachtal - Harheimer Weg (ehemals Bonames-Ost) einschließlich Ortsumfahrung Bonames) als Ausgleichsmaßnahmen zugeordnet.
- c)Die Einrichtung wohnortnaher Kleingärten in geringem Umfang auf einem Teil des Geländes ist zu prüfen.
- d)Die Gestaltungsplanung für den Hafenpark ist mit enger Beteiligung des Ortsbeirates und der Bevölkerung, etwa durch einen grünplanerischen Wettbewerb mit vorgeschalteter Planungswerkstatt, durchzuführen.
- e)Die erforderlichen planerischen Maßnahmen und Grundstücksbeordnungen sind umgehend in die Wege zu leiten. Begründung: Mit dem Stadtentwicklungspaket, dass in zwei Anträgen vorgelegt wird, bestehend aus dem Erweiterungsbau für das Museum der Weltkulturen, der Neuanlage eines Stadtparks am nordöstlichen Mainufer im Ostend und der Ausweisungen eines Hochhausstandorts einschließlich eines Busbahnhofs südlich des Hauptbahnhofs werden drei für sich schon allein überzeugende Projekte auf den Weg gebracht, die darüber hinaus in der Gesamtschau die Vielfalt der städtischen Lebensbereiche abbilden und zum Nutzen der Frankfurter Bevölkerung befördern: Arbeitsplätze und Einkommenserwerb, Wohnungsbau - auch geförderter (Sozialwohnungen) -, Mobilität durch Verkehrsinfrastruktur, kulturelle Angebote und Grün- und Erholungsflächen. Das Museum der Weltkulturen bedarf dringend einer baulichen Erweiterung, um seinen Bestand an Ausstellungsstücken und damit die Kulturen der Welt in einem ihrer Bedeutung angemessenen Raum zu präsentieren. Die Erweiterung am bisherigen Standort stärkt die "Perlenkette" der Museen am Frankfurter Museumsufer und hebt die Bedeutung und den Wiedererkennungswert dieser einzigartigen Adresse hervor. Die für die Erweiterung am Museumsufer unvermeidbaren Eingriffe in den bisherigen Museumsgarten werden mehr als ausgeglichen durch die Anlage eines 40.000 qm großen Stadtparks am nordöstlichen Mainufer. Der neue Hafenpark wird Ankerpunkt der Erweiterung der Grün- und Flaniermeile entlang des Mainufers in östlicher Richtung über die Weseler Werft hinaus sein. Damit wird eines der Frankfurter Markenzeichen, die (stadtplanerische) Zuwendung zum Main und die damit in den letzten Jahren verbundene und mit großem Erfolg betriebene Neugestaltung beider Mainufer als Mainuferpark weiter fortgesetzt. Der Hafenpark bietet somit Erholungsraum sowohl für die Bewohner des Ostends als auch für die Besucher des stark genutzten Mainufers. Die in Frankfurt vielerorts gelungene räumliche Nähe von Arbeiten, Wohnen und Grün- und Erholungsflächen wird damit ein weiteres Mal realisiert. Der Hafenpark wird Bestandteil des Grüngürtels. Die sich durch seine Anlage und Gestaltung ergebende Aufwertung des Naturhaushalts ermöglicht es, diese als Ausgleichsmaßnahmen für noch nicht verwirklichte Planungsvorhaben zu verwenden. Damit kann das Bebauungsplanverfahren Am Eschbachtal - Harheimer Weg (Wohnbebauung Bonames-Ost einschließlich der Ortsumfahrung Bonames) mobilisiert werden, ohne in großem Umfang landwirtschaftliche Fläche für Ausgleichsmaßnahmen verwenden zu müssen. Da der neue Park mit seinen Erholungsangeboten sich direkt an die Bevölkerung richtet, soll die Gestaltungsplanung mit enger Beteiligung des Ortsbeirats und der Bürger durchgeführt werden. Dabei soll auch die Einrichtung wohnortnaher Kleingärten in geringem Umfang auf einem Teil des Geländes, die beispielsweise die beim Bau der Mainbrücke-Ost wegfallende geringe Anzahl an Gärten ersetzen könnten, geprüft werden.
Inhalt
Antrag vom 30.09.2008, NR 1103
Betreff: Stadtentwicklungspaket I für Frankfurt am Main: Museum für Weltkulturen und Hafenpark Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Museum für Weltkulturen Der Magistrat wird beauftragt, den Erweiterungsbau des Museums der Weltkulturen im Garten des bestehenden Standortes am Museumsufer unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf die existierenden Grünflächen sowie unter Einbeziehung der Museumsvillen und des Kutscherhauses zu errichten. Zu diesem Zweck wird auf der Basis des an diesen Standort anzupassenden Raumprogramms so rasch wie möglich ein internationaler Realisierungswettbewerb ausgeschrieben.
- Hafenpark Der Magistrat wird beauftragt, auf dem südlichen Honsell-Areal zwischen Honsellstraße / Eyssenstraße / Deutschherrnbrücke einen neuen Stadtpark einzurichten. Bei der Anlage und Gestaltungsplanung des ca. 40.000 qm großen Parks ist folgendes zu berücksichtigen:
- a)Das Areal wird dem Grüngürtel zugeschlagen.
- b)Die bei der Anlage des Parks entstehenden Aufwertungen des Naturhaushaltes und des Landschaftsbildes werden noch nicht realisierten Planungsvorhaben (z. B. Wohnbaugebiet Am Eschbachtal - Harheimer Weg (ehemals Bonames-Ost) einschließlich Ortsumfahrung Bonames) als Ausgleichsmaßnahmen zugeordnet.
- c)Die Einrichtung wohnortnaher Kleingärten in geringem Umfang auf einem Teil des Geländes ist zu prüfen.
- d)Die Gestaltungsplanung für den Hafenpark ist mit enger Beteiligung des Ortsbeirates und der Bevölkerung, etwa durch einen grünplanerischen Wettbewerb mit vorgeschalteter Planungswerkstatt, durchzuführen.
- e)Die erforderlichen planerischen Maßnahmen und Grundstücksbeordnungen sind umgehend in die Wege zu leiten. Begründung: Mit dem Stadtentwicklungspaket, dass in zwei Anträgen vorgelegt wird, bestehend aus dem Erweiterungsbau für das Museum der Weltkulturen, der Neuanlage eines Stadtparks am nordöstlichen Mainufer im Ostend und der Ausweisungen eines Hochhausstandorts einschließlich eines Busbahnhofs südlich des Hauptbahnhofs werden drei für sich schon allein überzeugende Projekte auf den Weg gebracht, die darüber hinaus in der Gesamtschau die Vielfalt der städtischen Lebensbereiche abbilden und zum Nutzen der Frankfurter Bevölkerung befördern: Arbeitsplätze und Einkommenserwerb, Wohnungsbau - auch geförderter (Sozialwohnungen) -, Mobilität durch Verkehrsinfrastruktur, kulturelle Angebote und Grün- und Erholungsflächen. Das Museum der Weltkulturen bedarf dringend einer baulichen Erweiterung, um seinen Bestand an Ausstellungsstücken und damit die Kulturen der Welt in einem ihrer Bedeutung angemessenen Raum zu präsentieren. Die Erweiterung am bisherigen Standort stärkt die "Perlenkette" der Museen am Frankfurter Museumsufer und hebt die Bedeutung und den Wiedererkennungswert dieser einzigartigen Adresse hervor. Die für die Erweiterung am Museumsufer unvermeidbaren Eingriffe in den bisherigen Museumsgarten werden mehr als ausgeglichen durch die Anlage eines 40.000 qm großen Stadtparks am nordöstlichen Mainufer. Der neue Hafenpark wird Ankerpunkt der Erweiterung der Grün- und Flaniermeile entlang des Mainufers in östlicher Richtung über die Weseler Werft hinaus sein. Damit wird eines der Frankfurter Markenzeichen, die (stadtplanerische) Zuwendung zum Main und die damit in den letzten Jahren verbundene und mit großem Erfolg betriebene Neugestaltung beider Mainufer als Mainuferpark weiter fortgesetzt. Der Hafenpark bietet somit Erholungsraum sowohl für die Bewohner des Ostends als auch für die Besucher des stark genutzten Mainufers. Die in Frankfurt vielerorts gelungene räumliche Nähe von Arbeiten, Wohnen und Grün- und Erholungsflächen wird damit ein weiteres Mal realisiert. Der Hafenpark wird Bestandteil des Grüngürtels. Die sich durch seine Anlage und Gestaltung ergebende Aufwertung des Naturhaushalts ermöglicht es, diese als Ausgleichsmaßnahmen für noch nicht verwirklichte Planungsvorhaben zu verwenden. Damit kann das Bebauungsplanverfahren Am Eschbachtal - Harheimer Weg (Wohnbebauung Bonames-Ost einschließlich der Ortsumfahrung Bonames) mobilisiert werden, ohne in großem Umfang landwirtschaftliche Fläche für Ausgleichsmaßnahmen verwenden zu müssen. Da der neue Park mit seinen Erholungsangeboten sich direkt an die Bevölkerung richtet, soll die Gestaltungsplanung mit enger Beteiligung des Ortsbeirats und der Bürger durchgeführt werden. Dabei soll auch die Einrichtung wohnortnaher Kleingärten in geringem Umfang auf einem Teil des Geländes, die beispielsweise die beim Bau der Mainbrücke-Ost wegfallende geringe Anzahl an Gärten ersetzen könnten, geprüft werden.Nebenvorlage: Antrag vom 21.10.2008, OF 419/4 Antrag vom 24.10.2008, OF 649/5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. September 2008Sie sind hierNRNR 1103Stadtentwicklungspaket I für Frankfurt am Main: Museum für Weltkulturen und HafenparkSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 21. Januar 2011MM 26Hafenpark, Sportflächen und SkateparkMagistratsvortrag
- 13. Mai 2011MM 98Erweiterung des Museum der Weltkulturen hier: Umsetzung des WettbewerbsergebnissesMagistratsvortrag
- 13. Mai 2013MM 76Hafenpark, Wiesenband und HonsellplatzMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Annahme bei 1 Enthaltung CDU zu 2. 2 CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen 1 CDU (= Ablehnung) bei Enthaltung 3 CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF; SPD (= Votum im Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen BFF (= Ablehnung); SPD (= Votum im Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG (= Ablehnung) REP (= Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Prüfung und Berichterstattung) NPD (= Ziffer 1. Ablehnung, Ziffer 2. Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE, FAG und LINKE. (= Ablehnung) zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF gegen FAG (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Ziffer 2 b): CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG und BFF (= Ablehnung) Rest Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG gegen BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Ziffer 1. Annahme, Ziffer 2. Ablehnung) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF, REP und NPD gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Ziffer 2 b): CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG, BFF, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Rest Ziffer 2.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG gegen BFF, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)