Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Hafenpark, Sportflächen und Skatepark

Vorlagentyp: M
4 Stationen im Verfahren5 SitzungenAngenommen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zu dieser Straße geht es weiter

Honsellbrücke — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 31.07.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Honsellbrücke per E-Mail

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 21.01.2011, M 26

Betreff: Hafenpark, Sportflächen und Skatepark Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 11.12.2008, § 5041 (NR 1103) I. II. III. 1. 2. 1. 2. 3. Der vorgelegten Planung für die ersten beiden Bauabschnitte des Hafenparks, die auf der Basis des Wettbewerbsergebnisses Hafenpark aus dem Jahr 2010 weiterentwickelt wurde, wird zugestimmt. Zwei weitere Bauabschnitte werden nach der Grundsanierung der Honsellbrücke und dem Neubau der Mainbrücke Ost weiterverfolgt. Es dient zur Kenntnis, dass die Gesamtmaßnahme Hafenpark einen Mittelbedarf von 8.055 TEUR aufweist. Der Bauabschnitt Sportband erfordert einen Mittelbedarf von 2.653 TEUR. Der Bauabschnitt Skatepark erfordert einen Mittelbedarf von 1.866 TEUR. Die erforderlichen Mittel sind im Investitionsprogramm 2010 - 2013, Produktbereich 22 Umwelt, Produktgruppe 22.09 - Grün- und Freiflächen, unter der Maßnahmennumnmer 5.004091 dargestellt. Die erforderlichen Mittel für die beiden ersten Bauabschnitte in Höhe von 4.519 TEUR werden freigegeben. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit der Umsetzung der Maßnahmen der ersten beiden Bauabschnitte jährliche Folgekosten in Höhe von 817 TEUR entstehen: Sportband: Sachkosten 78 TEUR Kapitalkosten 398 TEUR Skatepark: Sachkosten 61 TEUR Kapitalkosten 280 TEUR Jährliche Folgekosten gesamt: 817 TEUR IV. V. VI. Bei der Neubemessung des Unterhaltungsbudgets der Produktgruppe 22.09 ist der Flächenzuwachs angemessen zu berücksichtigen. Die endgültigen Mittel für den Kapitaldienst werden aus der Anlagenbuchhaltung ermittelt und in künftigen Haushalten berücksichtigt. Stellenplanmäßige Auswirkungen ergeben sich nicht. Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass das Liegenschaftsamt für die in Anspruch genommenen Grundstücke Tauschverhandlungen mit der Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH führt. Hierüber wird ein eigener Magistratsvortrag der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden. Die Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH wird unabhängig von den Grundstücksverhandlungen die Flächen für den Hafenpark dem zuständigen Fachamt durch eine vorzeitige Besitzeinweisung übertragen. Die schriftliche Bestätigung dieser Vorgehensweise liegt dem zuständigen Fachamt vor. Es wird weiterhin Kenntnis genommen, dass die Maßnahmen dem OBR 4 vorgestellt wurden und die Zustimmung des Ortsbeirates finden.

Begründung: A. Zielsetzung In ihrer Sitzung am 11.12.2008 hatte die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss (§ 5401) zur Einrichtung eines neuen Stadtparks am nordöstlichen Mainufern gefasst. Mit einer Fläche von ca. 40.000 qm erweitert der neue Hafenpark die Grün- und Flaniermeile entlang des Mainufers in östlicher Richtung über die Weseler Werft hinaus. Damit kann eines der Frankfurter Markenzeichen, die stadträumliche Hinwendung zum Main und die damit in den letzten Jahren verbundene und mit großem Erfolg betriebene Neugestaltung beider Mainufer als Mainuferpark weiter fortgesetzt werden. Der Hafenpark soll Erholungsraum sowohl für die Bewohner des Ostends als auch für die Besucher des stark genutzten Mainufers bieten. Die in Frankfurt vielerorts gelungene räumliche Nähe von Arbeiten und Wohnen sowie von Grün- und Erholungsflächen wird damit ein weiteres Mal realisiert. Die zeitliche Umsetzung des Vorhabens soll in 4 Bauabschnitten erfolgen:

  1. BA: Sportband
  2. BA: Skatepark
  3. BA: Wiesenband/ Uferpromenade
  4. BA: Platz an der Honsellbrücke Eine Gesamt-Planung und Umsetzung ist nicht möglich, da die Flächen des 3. und
  5. Bauabschnittes noch durch die Baustelleneinrichtungsflächen für die neue Mainbrücke Ost und die Ertüchtigung der Honsellbrücke belegt sind, während die Maßnahmen zum 1. und
  6. Bauabschnitt bereits begonnen werden können. Mit der vorliegenden Bau- und Finanzierungsvorlage wird der Entwurf für den
  7. BA Sportband und den
  8. BA Skatepark beschrieben. Die weiteren Bauabschnitte werden in einer separaten Bau- und Finanzierungsvorlage behandelt. B. Alternative - keine - C. Lösung Aufgrund der städtebaulichen Bedeutung dieses Parks wurde im Jahr 2009 ein europaweiter, einstufiger, nichtoffener Wettbewerb ausgelobt. Aus den 94 Bewerbungen waren 30 Büros zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt worden. Im Ergebnis des Wettbewerbs und des anschließenden VOF-Verfahrens konnte sich das Büro Sinai, Berlin, gegenüber den anderen Bewerbern durchsetzen. Im Folgenden werden die entwurfsbestimmenden Aussagen dargelegt: Die Struktur des Parks ist großmaßstäblich gedacht: Die Blickbeziehung von der Honsellbrücke zur Frankfurter Innenstadt mit ihrer spektakulären Skyline prägt sich in den Entwurf ein, wie auch der Bezug zur Dominanten des EZB-Hochhauses. Die modular arrangierten Großeinheiten der Spielfelder werden zu einem starken Band zusammengebracht, das dieser Grundausrichtung folgt. Die Schichtung der Parkteile hält einerseits die Blickbeziehungen zwischen den Brücken und in die Stadtlandschaft im Westen frei. Es wird aber auch ein Raum aufgespannt, der den Main bis tief in den Park wirken lässt. Die räumliche Tiefe im Hinblick auf das Erleben des Flusses wird durch eine Durchbrechung des Sport- und Spielbandes bis zum Skatepark im Norden bewirkt. Der Verkehrsraum der Eyssenstraße wird dagegen durch den Baumbestand des Skateparks wirkungsvoll abgeschirmt. Es entsteht eine Parkanlage mit vielfältigen Nutzungsqualitäten. Eingelagerte Fuß- und Radwegeverbindungen, die über die neue Mainbrücke Ost auch an den Landschaftsraum auf der Südseite des Mains angebunden werden, sind wesentliche Elemente zur Vernetzung des Planungsraumes mit den umgebenden Teilen der Stadt. Der Hafenpark wird Bestandteil des GrünGürtels und trägt als wesentliches Element zum Lückenschluss in der noch fehlenden Verbindung zwischen Ostpark und südlichem Mainufer bei. Der Nutzungsschwerpunkt des Parks ist dem Thema Sport und Bewegung gewidmet im Sinne eines unabhängigen, nicht vereinsgebundenen Angebotes für vielfältige Nutzergruppen. Grundsätzlich wird der Hafenpark allen im Quartier lebenden und arbeitenden Menschen zur Erholung und Freizeitgestaltung im Grünen dienen, darüber hinaus auch als Naherholungsgebiet mit überörtlicher Funktion. Der gesamte Park gliedert sich in drei Zonen: Im Norden liegt der baumüberstandene Skatepark, in der Mitte in West-Ost-Richtung das Sportband (Einrichtungen für Sport, Fitness und Spielen). Den südlichen Abschluss bildet das Wiesenband mit großzügigen Wiesenflächen auf mit Natursteinmauern gerahmten Wiesenschollen. Am Mainufer entsteht eine großzügige, befestigte Uferpromenade, die im Osten in den neu entstehenden Honsellplatz mündet. Der Platz schließt an dieser Stelle den Mainuferpark ab und wird sowohl für die Außengastronomie (in den Brückenbögen der Honsellbrücke), als auch für Veranstaltungen genutzt werden. Aufgrund seiner Lage und aus den Erfahrungen der Nutzung des Ostparks wird davon ausgegangen, dass der Park eine hohe Frequentierung aufweisen wird. Daher wird bei der Planung sowohl auf eine hohe gestalterische Qualität, aber auch auf die Nachhaltigkeit bei möglichst geringem Unterhaltungsaufwand Wert gelegt. Ziel ist es, einen robusten und funktionalen urbanen Stadtpark für sowohl sportliche Nutzungen als auch extensive Erholungsnutzungen im Wiesenband am Mainufer zu entwickeln. In enger Abstimmung mit den künftigen Nutzergruppen wird die funktionale Planung und die Wahl der eingesetzten Konstruktionen und Materialien auf diese Belange ausgerichtet. Parks und Grünanlagen - insbesondere aber die jetzt als erste Bauabschnitte zu realisierenden Sport- und Skateanlagen - bieten dabei sowohl ein hohes Maß an Möglichkeiten, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, unterschiedlicher Altersgruppen und unterschiedlichen Geschlechtes zusammen zu bringen, haben aber auch die Möglichkeit, entsprechende spezifische Freiräume anzubieten. Die Uferpromenade wird - analog zu den bestehenden Promenaden des Mainufers - beleuchtet. Außerdem werden der östliche Parkweg an der Honsellbrücke und die diagonale Verbindung von der Eyssenstraße zum Mainufer mit Leuchten ausgestattet. Im Interesse der Gesamtentwicklung des Ostends ist es von großer Bedeutung, auch den Hafenpark als zentrale öffentliche Grünfläche zeitnah herzustellen. Das Ostend ist mit Grünflächen unterversorgt, der Ostpark als Folge übernutzt. Es fehlt an weiteren, vielfältig nutzbaren Grünflächen, die auch über den Ortsbezirk hinaus wirken. Außerdem besteht im Hafenpark die Notwendigkeit, Ausgleichsflächen für den Neubau der Mainbrücke Ost zu schaffen, die parallel zum Hafenpark entstehen wird. Zusätzlich kann Ausgleichspotenzial erzielt werden, das anderen Bebauungsplänen (z.B. Bebauungsplan Nr. 516 "Am Eschbachtal - Harheimer Weg", ehemals Bonames-Ost) zugeordnet werden kann. Aufgrund der genannten Anforderungen ist ein schnellstmöglicher Baubeginn des Hafenparks erforderlich. Mit der Lage zwischen Deutschherrn- und Honsellbrücke im Westen und Osten, im Norden begrenzt durch die Eyssenstraße (Zufahrt zur EZB) und im Süden mit einem Hochkai an den Main angrenzend besteht im Hafenpark die Chance, Nutzungen zu ermöglichen, die in anderen Stadtteilen aufgrund der Nähe von Wohnbebauung nur schlecht zu integrieren sind. Im Hafenpark sollen schwerpunktmäßig Sport- und Bewegungsmöglichkeiten angeboten werden, die nicht vereinsgebunden sind und in ihrer zeitlichen Nutzbarkeit nur den jahreszeitlichen Beschränkungen unterliegen.
  9. Bauabschnitt: Sportband Das Sportband ist eingespannt zwischen Promenadenwegen aus Asphalt und wassergebundener Decke und stellt sich als Sequenz von Kleinspielflächen und Spiel-/ Fitnessangeboten für alle Altersklassen dar. Die Kleinspielfelder mit Kunststoffbelag werden als Bolzplatz, Multifunktionsfeld und als Basketballfeld ausgebildet. Das Sportband beherbergt zudem einen Kinderspielplatz und einen Jugendspielplatz sowie zwei Fitnessbereiche mit den Schwerpunkten Mehrgenerationen- und Seniorenfitness. Die Schaukeln im Wiesenfenster werden zum Main hin ausgerichtet. Die Angebote werden von einem grünen Rahmen aus geschnittenen Heckenpflanzungen mit innenliegenden Gräserpflanzungen gesäumt. Der modulartige, charaktergebende Ballfangzaun wird um Kabinenmodule erweitert, die den Bezug zwischen Park und Sportfeldern herstellen und vielfältige Nutzungen bergen. Ballfangzaun und Kabinen werden mit einem Passepartout aus Basaltpflaster versehen. Das Pflaster dient als Schwellen- und Funktionselement, in dem die Zaunpfosten, Fahrradständer und Versorgungseinrichtungen platziert werden. Die Sporteinrichtungen sind so geplant, dass eine gute Erreichbarkeit für die Nutzer sowie für Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen gesichert ist. Sportplätze - 3 Einheiten: Doppel-Basketballfeld, Multifunktionsfeld (Fußball, Hockey, Volleyballfeld, Badminton) Bolzplatz (Fußball, Handball). - Belag: EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, synthetischer Kautschuk), wasserdurchlässig mit Drainage, helle Farbe zur Verringerung der Erwärmung; mit farbiger Linierung. - Ausstattung: Robust aus Metall; Einzäunungen/Treillagen Die räumliche Strukturbildung des Parks mit dem Sportband und den begleitenden dominierenden Einfassungen in Ost-West-Richtung ist eine Entwurfsprämisse. Diese funktionale und räumlich wirksame Großstruktur wurde im Wettbewerb als "Parktreillagen" als Zitat der Laubengänge der französischen Barockgärten des
  10. Jahrhunderts benannt. Dieses mehrschalige System erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig: Es ist räumliches Element, Ballfangzaun und bietet Sitzgelegenheiten und die oben erwähnten 'Stautaschen'. In der Planungsphase wurde das Konzept weiterentwickelt und auf den Ort Hafenpark abgestimmt. Unter Berücksichtigung der ebenfalls bereits benannten Entwurfsprämisse "robust und funktional" wurde die ursprüngliche Überlegung zur Verwendung von Holzlamellen zu Gunsten einer kompletten Metallkonstruktion geändert. Die nunmehr gewählte und in vorliegender Unterlage enthaltene Konstruktion ist dabei weiterhin im - vom Wettbewerbsentwurf ausgehenden - erforderlichen Maße räumlich und funktional wirksam. Die Ausstattungselemente in den herausgebildeten Kabinen folgen der Form der Gesamt-Konstruktion. Für die Holzauflagen wurde auf die vorhandenen Materialien und Abmessungen der "Frankfurter Bank" zurückgegriffen. Spielplätze Die Zuschnitte der Flächen im Sportband korrespondieren mit den Formen der Wiesenplateaus im Wiesenband. Die entstehenden schrägen Saumflächen nehmen den Kinderspielplatz und den Jugendspielplatz auf. Die Gestaltungslinie des Kinderspielplatzes wird auf das Thema "Bälle" ausgerichtet. Der Spielplatz bedient die Altersgruppe 1 bis 12 Jahre. Dabei werden die Spielfunktionen Klettern, Schaukeln, Verstecken, Buddeln, Planschen und Ruhen abgedeckt. Für die Umsetzung der vielfältigen Spielfunktionen werden Spielgeräte und Spieleinrichtungen in Sonderkonstruktionsbauweise eingesetzt, um die Bandbreite der Funktionen in einer übergreifenden Gestaltungslinie abbilden zu können. Weiterhin wird so ein optimaler, auf die Altersgruppe und das Thema "Bälle" abgestimmter Spielfluss erzeugt. Folgende Gerätegruppen werden positioniert: Kletterball, Sandball, Pumpball, Sonnenschutz, Höhlenball, Schaukelball, Rutsche. Geschwungene Bänke am Rande der Hecken- und Gräserpflanzung bieten Sitzmöglichkeiten. Das übergreifende Thema des Jugendspielplatzes ist die Skyline Frankfurts. Ausgerichtet ist der Spielplatz auf die Altersgruppe 12-18 Jahre. Der Spielplatz bietet der Altersgruppe entsprechend anspruchsvolles Klettern, Schwingen und Klimmen. Daneben gibt es Spielelemente zum Springen und Hüpfen sowie Elemente zum Ruhen für Spielpausen. Es entsteht ein von der Skyline Frankfurts inspiriertes Kletterpanorama. Das Thema wird durch Seilkletterkombinationen mit Seilnetzflächen, Seilbrücken, Hängeleitern, Hangelseilen und Sprungflächen umgesetzt. Sitzflächen, Hängenetze und Raumkapseln werden für Ruhepausen integriert. Der Bodenbelag ist ein farbiger Fallschutzbelag mit Modellierungen von -0,3 bis +1m. Die Topografie wird als Bodenmuster in Form nachgezeichneter Höhenlinien unterstrichen. Geschwungene Sitzbänke am Rande der Gräser- und Heckenpflanzung bilden den Rahmen und bieten die Möglichkeit zum kommunizieren und ausruhen. Zusätzlich zu den Spielplätzen werden im Wiesenfenster 3 Schaukelstandorte angeordnet. Fitness-Bereiche Ebenso wie die Spielplätze werden die zwei Fitnessbereiche in den schrägen Saumflächen des Sportbandes platziert. Die Fitnessbereiche werden mit Trainingsgeräten und den jeweils zugehörigen Anleitungstafeln ausgestattet. Als Bodenbelag wird ein auf die Fallhöhen abgestimmter Kunststoffbelag eingesetzt. Die beiden Bereiche unterscheiden sich im Trainingsschwerpunkt. Der am Basketballfeld liegende Mehrgenerationen-Fitnessbereich enthält generationenübergreifende Übungsangebote. Dieser Bereich wird mit unterschiedlichen Trainingsgeräten bestückt. Der am Bolzplatz liegende Senioren-Fitnessbereich wird neben den acht altersgerechten Trainingsgeräten mit drei Seniorenbänken ausgestattet. Als Sichtschutz zum Bolzplatz wird hier eine 1,80m hohe Hecke gepflanzt. Wegerschließung Das Sportband wird von Norden her über einen 5m breiten Farbasphaltweg und von Süden über einen 3m breiten Weg aus wassergebundener Wegedecke erschlossen. Über beide Wege gelangt man zu den Sportflächen, den Spielplätzen und den Fitnessbereichen. Der Asphaltweg im Norden erschließt zusätzlich den Skatepark. Bepflanzung Die Sport- und Spielflächen im Sportband werden mit einer säumenden Pflanzung einer geschnittenen Hecke gefasst. Thematisch entsteht ein grüner Rahmen, welcher in den Ein-, Ausgangs- und Durchgangsbereichen geöffnet wird. Die Breite der Hecke beträgt maximal 3,0m, um eine effektive Pflege zu gewährleisten. Die innenliegenden Pflanzbeete werden mit einer robusten Gräserpflanzung realisiert. Ausstattung/Infrastruktur An den Ein- und Ausgangskabinen der Sportfelder werden jeweils zwei Fahrradbügel aufgestellt. Zusätzliche Fahrradbügel gibt es am Bouleplatz. An den Sportfeldern, innerhalb des Ballfangzaunes werden Sitzgeländer für kurze Verweildauern aufgestellt. Im Bereich der südlichen, mittleren Kabinen werden Strom-Versorgungssäulen im Basaltpflaster platziert. Der mittlere Parkweg im Bereich Jugendspielplatz wird mit zwei Mastleuchten bestückt.
  11. Bauabschnitt: Skatepark Das Bewegungsangebot wird mit einer großzügigen Skateranlage ergänzt. Schon seit Jahren wird -insbesondere von Jugendlichen - in Frankfurt bemängelt, dass Flächen für Skater/BMX-ler/Inliner nicht in ausreichender und ansprechender Qualität zur Verfügung stehen. Der Skatepark befindet sich in der dreieckigen, nördlichen Spitze des Hafenparks zwischen Eyssenstraße und Honselbrücke. Es handelt sich bei dem Skatepark um eine baumüberstandene Fläche aus Ortbeton, die mit Pflanzflächen schollenartig durchzogen ist. Diese Mischung ist wesentliches gestalterisches Element und Alleinstellungsmerkmal zu vergleichbaren Anlagen in Deutschland. Auf der Grundlage des Wettbewerbsentwurfes fanden mehrere Workshops mit den Frankfurter Skatern und Vertretern der Inliner- und BMX-Szene statt. Es entsteht eine Anlage, die diesen breiten Erfordernissen Rechnung trägt und sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen ein ansprechendes Angebot liefert. Die Gesamtfläche beträgt 5.500 m2, davon sind etwa 2.700 m2 befestigt, ca. 2.800 m2 Vegetationsfläche. Der Skatepark versteht sich als ein Teil des Sportangebotes im Hafenpark und ist daher als offener Park konzipiert. Tiefer liegende Bereiche wie die 3,80 m tiefe 'bowl' mit senkrecht abfallenden und radial verlaufenden Seitenwänden sind in die Gesamtanlage eingebettet und mit Pflanzinseln schollenartig umgeben, so dass ein Hereinrutschen Unbeteiligter bzw. von Anfängern vermieden wird. Die diagonale Erschließungsachse dient zugleich als Zugang zum Skatepark als auch zum Hafenpark und wird nachts beleuchtet. Die Zugangsbereiche werden optisch und haptisch zu den eigentlichen Skateflächen abgesetzt, um Konfliktsituationen mit querenden Passanten zu minimieren. Bei Fußgängern und Radfahrern soll damit die Aufmerksamkeit erreicht werden, dass sie sich in einem Sportbereich mit entsprechenden Gefahrenquellen aufhalten. Die Herstellung der Skateanlage erfolgt in Ortbetonbauweise (Ort- und Spritzbeton). Es handelt sich dabei um ebene und bewegte Flächen (konkav, konvex, schräg, etc.) Die Konturen und Formen werden mittels Schablonen hergestellt. Der Untergrund wird als Erdkörper vormodelliert und mit einer Sauberkeitsschicht aus Magerbeton verfestigt. Nach dem Abziehen der Formen werden die Oberflächen geglättet. Die endgültige Ausformung der jeweiligen Bereiche, Abstufungen, Kanten, Neigungen und Höhen erfolgt im Rahmen der Erarbeitung der Ausführungsplanung. Der Skatepark besteht aus folgenden Bereichen: flatground - area / technical park - Skateflächen: flache und schräge miteinander verschachtelte Flächen, Höhenunterschiede von 0,5 bis1,0 m Einbauten wie Stufen, Mauern, Rampen, Geländer etc. - Pflanzflächen: Einfassungen (Aufkantungen, Metallkanten) und Mauern befahrbar, Flächen als Sitzflächen (Rasenflächen) oder Abgrenzungen (Gräserpflanzungen) main - area / open flowbowl, pool - Skateflächen: konkave und konvexe miteinander verwobene Flächen, Teile von Kugeln, Zylindern, Stützmauern mit runder Anlauffläche bowl- und pool- Bereiche mit einer maximalen Tiefe von 3,80 m unter Geländeoberfläche - Pflanzflächen: Einfassungen (Aufkantungen, Metallkanten) und Mauern befahrbar, Flächen als Sitzflächen (Rasenflächen) oder Abgrenzungen (Gräserpflanzungen) Wegeerschließung Der Skatepark wird von Norden her über einen 3,5m breiten Ortbetonweg mit flachen Stufen von der Eyssenstraße erschlossen, die den Zutritt und die Durchwegung für Fußgänger ermöglichen. Im Osten sind zwei ebenerdig schmale Zugänge angeordnet. Der südliche Zugang zum Skatepark ist über den asphaltierten in West-Ost-Richtung verlaufenden Hauptweg des Hafenparks, über den diagonalen Erschließungsweg sowie mehrere schmale Zugänge möglich. Hier ergeben sich auch eine Reihe von interessanten Einblicken für Passanten in die Skateflächen. Bepflanzung Die im Skatepark schollenartig angeordneten ebenerdig und terrassenartig (bis 1,0 m über Geländeoberfläche) liegende Pflanzflächen werden sowohl mit Gräsern bepflanzt als auch als Rasenflächen realisiert. Es kommen robuste Gräserarten mit variierender Wuchshöhe zum Einsatz: Miscanthus, Calamagrostis, Luzula und Carex. Die gesamten Flächen sind mit mittelkronigen Bäumen überstanden, die das Skaten unter Bäumen ermöglichen und Schatten spenden. Als Baumart ist der japanische Schnurbaum (Sophora japonica) geplant. Ausstattung/Infrastruktur An zwei Ein- und Ausgängen der Skateparks sind Fahrradbügel geplant. Zusätzliche Fahrradbügel gibt es am Bouleplatz. Der diagonale Erschließungsweg wird mit Mastleuchten bestückt. Für Veranstaltungen gibt es an zwei Stellen Stromanschlüsse (Elektranten). D. Kosten
  12. Geschätzter Gesamtinvestitionsbedarf 8.055 TEUR 1.1
  13. BA Sportband 2.653 TEUR 1.2
  14. BA Skatepark 1.866 TEUR Gesamtbedarf 1. und
  15. BA 4.519 TEUR
  16. Finanzbedarfszeitraum für die Gesamtmaßnahme/Jahresraten Jahr Verpflichtung Mittelabfluss 2009 83 TEUR 42 TEUR 2010 157 TEUR 186 TEUR 2011 4.280 TEUR 4.100 TEUR 2012 2.135 TEUR 1.100 TEUR 2013 700 TEUR 1.600 TEUR 2014 700 TEUR 1.027 TEUR 8.055 TEUR 8.055 TEUR
  17. Folgeinvestitionen -keine-
  18. Jahresfolgekosten 1. und
  19. Bauabschnitt 4.1 Sportband
    • a)Pflege der Grünflächen Unterhaltungspflege 10 TEUR
    • b)Sachkosten Bauunterhaltungskosten für Bauwerke (z.B. Ballfangzäune, Kunst- stoffflächen, Spielgeräte, Ausstattungselemente) 3% von 2.
  20. TEUR für eine Grünanlage (Herstellungskosten ohne Honorare, Pflegearbeiten) 68 TEUR Gesamtsumme Pflege- und Sachkosten Sportband: 78 TEUR
    • c)Kapitalkosten Sportband Kalkulatorische Verzinsung 5 % von 2.653 TEUR 133 TEUR Abschreibung 10 % von 2.653 TEUR 265 TEUR Gesamtsumme Kapitalkosten 398 TEUR Jährliche Folgekosten Sportband insgesamt: 476 TEUR 4.2 Skatepark
    • a)Pflege der Grünflächen Unterhaltungspflege 12 TEUR
    • b)Sachkosten Bauunterhaltungskosten für Bauwerke (z.B. Betonflächen, Ausstattungselemente) 3% von 1.641TEUR für eine Grünanlage (Herstellungskosten ohne Honorare, Pflegearbeiten) 49 TEUR Gesamtsumme Pflege- und Sachkosten Skatepark 61TEUR :
    • c)Kapitalkosten Skatepark Kalkulatorische Verzinsung 5 % von 1.866 TEUR = 93 TEUR 2.) Abschreibung 10 % von 1.866 TEUR = 187 TEUR Gesamtsumme Kapitalkosten 280 TEUR Jährliche Folgekosten Skatepark insgesamt: 341 TEUR Jährliche Folgekosten Bauabschnitte 1 und 2 insgesamt: 817 TEUR
  21. Jahreserträge - keine -
  22. Leistungen Dritter - keine
  23. Stellenplanmäßige Auswirkungen - keine -
  24. Sonstiges - entfällt - Anlage 1 (ca. 2,5 MB) Anlage 10 (ca. 40 KB) Anlage 11 (ca. 35 KB) Anlage 12 (ca. 9 KB) Anlage 2 (ca. 1,4 MB) Anlage 3 (ca. 3,9 MB) Anlage 4 (ca. 548 KB) Anlage 5 (ca. 1,2 MB) Anlage 6 (ca. 1 MB) Anlage 7 (ca. 895 KB) Anlage 8 (ca. 368 KB) Anlage 9 (ca. 1,2 MB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. September 2008NRNR 1103Stadtentwicklungspaket I für Frankfurt am Main: Museum für Weltkulturen und HafenparkSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  2. 21. Januar 2011Sie sind hier
    MM 26Hafenpark, Sportflächen und Skatepark
    Magistratsvortrag
  3. 13. Mai 2011MM 98Erweiterung des Museum der Weltkulturen hier: Umsetzung des WettbewerbsergebnissesMagistratsvortrag
  4. 13. Mai 2013MM 76Hafenpark, Wiesenband und HonsellplatzMagistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 48 · 10.02.2011
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage M 26 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFAGFreie Wähler
Sonstige:
FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG und FREIE WÄHLER; FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 48 · 14.02.2011
TO I, TOP 15
Angenommen
Der Vorlage M 26 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGFreie WählerLinke
Sonstige:
FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FAG und FREIE WÄHLER; FDP (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme mit Maßgabe)

OBR 4
Sitzung 49 · 15.02.2011
TO II, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage M 26 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 52 · 22.02.2011
TO I, TOP 25
Angenommen
Der Vorlage M 26 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPDÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
Stv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Stv. Holtz (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 51 · 24.02.2011
TO II, TOP 44
Angenommen
Der Vorlage M 26 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie WählerREPNPDÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
Stv. Holtz
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL; Stv. Holtz (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen