Illumination der Höchster Mainansicht - Bau- und Finanzierungsvorlage
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- Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Institutionelle Förderung des „Seilerbahn Kunst Kultur e. V.“13.01.2026 · E (Etatantrag Stadtverordnetenversammlung)
- Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Institutionelle Förderung des Seilerbahn Kunst & Kultur e. V.28.11.2025 · EA (Etatanregung Ortsbeirat)
- Haushalt 2026 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Institutionelle Förderung des „Seilerbahn Kunst & Kultur e. V.“10.11.2025 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Vortrag des Magistrats vom 29.10.2010, M 213
Betreff: Illumination der Höchster Mainansicht - Bau- und Finanzierungsvorlage I. Der Konzeption für die Illumination der Höchster Mainansicht wird zugestimmt. Sie umfasst die folgenden Teile: - Historische Stadtmauer von Bolongarostraße/Brüningpark im Westen bis hin zur Mainmühle und Bastion in Verlängerung des Mainbergs im Osten - Maintor, Aufgang zum Schlossplatz und Durchgang Zollturm - Ochsenturm - Schloss Höchst: Turm sowie Torhaus und Hauptbau zum Schlossplatz hin - Justinuskirche - Bolongaropalast und Bolongarogarten als östlicher Abschluss unter zeitlicher Einordnung in die Umsetzung der in Planung befindlichen Sanierung - Industriehistorische Kräne östlich der Leunabrücke (Hafenkran) und an der Seilerbahn (Handkran). - Platanenunterleuchtung am Mainberg und Straßenleuchten Seilerbahn. II. Die anlässlich des Schlossfestes 2008 errichtete Referenzbeleuchtung wird mit den folgenden Bestandteilen in die Illumination integriert: - Bodeneinbaustrahler entlang der Stadtmauer zwischen Maintor und östlichem Spielplatz - Linienstrahler der Stützmauer zwischen Schlosshof und Aufgang zum Schlossplatz. III. Die Maßnahme wird aus dem Investitionsprogramm Produktbereich 13, Produktgruppe 13.01 finanziert. Es entstehen Gesamtkosten in Höhe von voraussichtlich 1.480.958,36 €. Es dient zur Kenntnis, dass finanzielle Mittel in Höhe von 1.500.000,-- € in der Produktgruppe 13.01, Projektdef. Nr. 5.002455, Illumination Höchst, zur Verfügung stehen. Es dient zur Kenntnis, dass die Bezifferung der Gesamtkosten auf einer erweiterten Kostenberechnung beruht, die dem Revisionsamt zur Prüfung vorliegt. IV. Die bestehenden Beleuchtungen des Schlosses, der Justinuskirche, des Bolongarogartens und des Fußwegs entlang der Stadtmauer werden im Rahmen der Maßnahme zurückgebaut. Die Verkehrsbeleuchtung entlang der Seilerbahn wird erneuert. Die neue Beleuchtung der Gesamtmaßnahme wird durch den überwiegenden Einsatz stromsparender LED-Leuchten in der abschließenden Energiebilanz weniger Strom verbrauchen als die bestehende, zu demontierende Beleuchtung. V. Nach Fertigstellung der Maßnahme sind im Budget für Wartung und Betrieb des Magistrats (Dezernat I, IV und VII ) für die Unterhaltung der Beleuchtungsanlage insgesamt jährlich 67.539,05 € nach dem in der Anlage 3 dargestellten Verteilungsschlüssel zu berücksichtigen.
Begründung: A. Zielsetzung Das Höchster Mainufer ist in weiten Teilen von der historischen mittelalterlichen Stadtmauer, ihren Türmen und den dahinter gelegenen Baudenkmälern Schloss und Justinuskirche geprägt, deren Erscheinungsbild, Umfang und Authentizität in Frankfurt einzigartig ist. Bereits Merian hat dieser Ansicht in seiner historischen Darstellung ein Denkmal gesetzt (Anlage 1). Doch nicht nur die mittelalterlichen Teile illustrieren die historische Entwicklung von Höchst, sondern auch der barocke Bolongaropalast von 1775, welcher, kurz hinter der Niddaeinmündung gelegen, die mittelalterlichen Ansicht nach Osten hin ergänzt. Westlich der Stadtmauer befindet sich ein großer Hafenkran, der, östlich der Leunabrücke gelegen, als Synonym für die Höchster Industriegeschichte einen gestalterischen Kontrapunkt zu den mittelalterlichen und barocken Elementen der Mainansicht setzt. Mit der Illumination der historischen Mainansicht in Höchst werden zwei Ziele verfolgt. Zum einen sollen die im Rahmenplan Höchst aus dem Jahr 2006 detailliert beschriebenen Maßnahmen zur Aufwertung der Mainuferzone und zur Verbesserung der Qualität öffentlicher Räume durch die Inszenierung der bedeutendsten Höchster Stadtansicht dahingehend unterstützt werden, dass dem Tagbild ein authentisches Nachtbild im Sinne einer zeitgemäßen und technisch ausgereiften Beleuchtung hinzugefügt wird. Die Illumination wird die Attraktivität der neu gestalteten Uferpromenade auch nachts zur Geltung bringen und dient durch die Steigerung der Aufenthaltsqualität der Stärkung der für die Entwicklungschancen von Höchst wichtigen weichen Standortfaktoren. Zum anderen wird eine Fortsetzung der Illumination des Stadtraums Main in derselben hervorragenden Beleuchtungsqualität und unter Verwendung der in der Innenstadt eingesetzten Leuchtentypen bis nach Höchst angestrebt, um einen lichttechnisch sanften und zurückhaltenden Gesamteindruck der Höchster Mainufersilhouette herzustellen. Zu diesem Zweck wird auf die Erkenntnisse aus der Illumination des Stadtraums Main zu Gestaltung, Ökologie und Wirtschaftlichkeit zurückgegriffen. Anlässlich des Schlossfestes 2008 wurde ein Teil des Gesamtkonzepts bereits als Referenzbeleuchtung (festinstallierte Probebeleuchtung) hergestellt, um einerseits diese im Sinne einer Bemusterung auf ihre Qualität hin prüfen zu können und andererseits diejenigen Teile der Probebeleuchtung, die gestalterisch konsensfähig sind, in den Endausbau integrieren zu können B. Alternativen Im Rahmen der Illumination des Stadtraums Main - Innenstadt wurden technische und gestalterische Alternativen mit dem Ziel geprüft, einen Illuminationsstandard zu etablieren, der die Anzahl der eingesetzten und zu wartenden Leuchten zugunsten einer gestalterischen Wiedererkennbarkeit und der wirtschaftlichen Unterhaltung der Stadtbeleuchtung in einem übersichtlichen Rahmen hält. Die Illumination der Höchster Mainansicht folgt den für die Innenstadt ausgewählten gestalterischen und technischen Standards. Auf die Entwicklung von grundsätzlichen Alternativen wurde verzichtet. Vielmehr wurden in mehreren Bemusterungen viele verschiedene Leuchten, Lampen, Lichtfarben und Wattagen auf ihre Lichtwirkung hin getestet und nach gestalterischen Gesichtspunkten ausgesucht. Hierbei wurden insbesondere die Lichtstreuung in Abhängigkeit der Architektur, die Lichtleistung in Abhängigkeit der zu illuminierenden Flächen oder Elemente sowie die Lichtfarbe in Abhängigkeit des zu beleuchtenden Materials bewertet. Die abschließend ausgesuchten Leuchten und Lampen sind das Ergebnis der Alternativenprüfung. Dabei wurde verstärkt die technische Entwicklung und Serienreife der stromsparenden LED-Technik bei Objektbeleuchtungen berücksichtigt. C. Lösung Die Referenzbeleuchtung zeigt bereits die Lösungsansätze, die für die Stadtmauer und den Aufgang zum Schlossplatz weiter verfolgt werden sollen. Im Folgenden werden die Einzelmaßnahmen beschrieben und in den Abbildungen der Anlage 2 anhand von Fotos der Referenzbeleuchtung und verschiedener Bemusterungen illustriert. Stadtmauer: Die Basaltflächen der Stadtmauer werden durchgängig mit Bodeneinbaustrahlern illuminiert, die im Tagbild aufgrund einer Kappe aus Bronzeguss mit integrierter Lichtaustrittsöffnung im Rasen vor der Mauer kaum sichtbar und dadurch soweit wie möglich vor Vandalismus geschützt sind (Abbildungen 1, 2). Zwischen Maintor und östlichem Spielplatz ist diese Beleuchtung bereits Teil der Referenzbeleuchtung. Es entsteht aufgrund der Überfahrbarkeit der Leuchten mit Mähfahrzeugen kein erhöhter Unterhaltungsaufwand der Grünfläche. Für die Mauerteile aus rotem Mainsandstein westlich des Maintors wird eine Anstrahlung mit Bodeneinbau-LED-Linien und einer etwas wärmeren Lichtfarbe installiert, um den Farbton des Sandsteins und den Materialwechsel zur aufgesetzten und hier von oben beleuchteten Basaltmauerkrone auch nachts zur Geltung zu bringen. Die Bündelpfeiler des überwiegend mit Basaltsteinen zugesetzten gotischen Sandsteintors in der Sandsteinmauer erhalten am Fuß jeweils einen Bodeneinbaustrahler (Abbildung 3). Der Ochsenturm wird in den Bereichen des Turmschaftes und des Daches mit Streiflicht beleuchtet. Maintor: Das gotische Maintor wird auf der Uferseite mit Bodeneinbaustrahlern illuminiert, die die filigranen Blendsäulen der Bündelpfeiler oberhalb der Auflager nachts durch den Schattenriss zur Geltung bringen (Abbildung 4). Die Seiten des zum Schlossaufgang hin gelegenen, etwas größeren und gröber gearteten Segmentbogens werden aufgrund seiner abweichenden Oberflächenbeschaffenheit und seiner räumlichen Tiefe mit jeweils einer Bodeneinbau-LED-Linie mit einer etwas kühleren Farbtemperatur beleuchtet (Abbildung 5). Aufgang zum Schlossplatz: Die Basaltmauern entlang des Aufgangs zum Schlossplatz werden von oben mit Linienstrahlern beleuchtet, die knapp unterhalb der Mauerkrone installiert sind. Das Leuchtengehäuse erhält die Standardfarbe für die Möblierung im öffentlichen Raum, DB 703n (anthrazit mit Glimmer) und wirkt im Tagbild unauffällig. Durchgang durch den Zollturm: Im Durchgang des Zollturms wurden bereits in der Referenzbeleuchtung zwei Deckenfluter angebracht, deren direktes Licht einen scharfen Schatten im Deckentragwerk erzeugt (Abbildung 6). Um die Schatten abzuschwächen, werden die Deckenfluter durch LED-Lines mit stärker streuender Wirkung ersetzt sowie an den zwei nicht beleuchteten Deckenfeldern ergänzt. Schloss Höchst: Der Schlossturm (Abbildung 7) wird sehr differenziert beleuchtet. Der weiße Schaft des Turms wird vom Schaftfuß aus umlaufend von einem Streiflicht (LED-Linien) erfasst, das mit dem Sims unterhalb der Turmkuppel abschließt. Im Bereich der Kuppel wird die Brüstung umlaufend beleuchtet. Die vier Vorstände mit Attikadach werden mit einem Streiflicht versehen, während die dazwischen liegenden Ausgänge als Kontrast dunkel gelassen werden. Die Steinkuppel erhält ein Streiflicht von den Attikadächern aus, das von der Laterne aufgefangen wird. In der Kuppel wird ein Deckenstrahler eingesetzt, der die Fenster von innen sanft erleuchtet, so dass keine schwarzen Löcher im Turmkopf erscheinen. Das Torhaus (Abbildung 8) wird in seinen Architektur- und Zierelementen mit warmweißen LED-Strahlern akzentuiert. Die beiden frei abstrahlenden Wandleuchten im Durchgang des Torhauses werden durch zwei seitlich in den Boden eingelassene LED-Linien ersetzt, die das Tonnengewölbe erhellen. Die Fassade des Hauptbaus zum Schlossplatz hin (Abbildung 9) schließlich erhält eine dezente Anstrahlung mit warmweißem Licht. Justinuskirche: Die Justinuskirche wird ihren unterschiedlichen Architekturepochen entsprechend differenziert illuminiert. Während die Außenwände des romanischen Kirchenschiffs ein flächiges Streiflicht erhalten (Abbildung 10), wird der gotische Chor zwischen den Strebepfeilern mit einer Lichtfläche ausgefacht (Abbildung 11), so dass die Pfeiler im Nachtbild als dunkle Vertikalen die Fassade ebenso wirksam gliedern wie im Tagbild mit ihrer Schattenwirkung. Die Dachflächen der Justinuskirche erhalten ein Streiflicht in einer kühleren Lichtfarbe, die der neuen Schieferdeckung Wirkung verleiht. Mainmühle: Die Mainmühle wird zurückhaltend hervorgehoben; die in eine Mauernische eingelassene Christopherusfigur wird durch eine Hinterleuchtung als Silhouette sichtbar. Platanen am Mainberg: Als Bindeglied zwischen den Illuminationen der Stadtmauer und des Bolongaropalasts werden die Platanen entlang des Mainbergs analog zu den Platanen am innerstädtischen Mainufer mit Bodeneinbaustrahlern unterleuchtet. Bolongaropalast: Der Bolongaropalast wird differenziert beleuchtet. Zum Main hin werden die Gebäudekanten der Eckrisaliten an der Seilerbahn mit Bodeneinbaustrahlern hervorgehoben. Die dazwischen befindliche Balustrade des unteren Gartenniveaus wird mit Bodeneinbau-LED-Linien hinterleuchtet, so dass die barocken Baluster als Schattenriss erkennbar werden. Die zentralen Treppenaufgänge zum oberen Gartenniveau sowie die dazwischen gelegene Grotte werden dezent beleuchtet. Abbildung 12: Die Ecken der Palastfassade werden mit Bodeneinbaustrahlern beleuchtet, so dass auch nachts die Tiefe des Gebäudes sichtbar wird. Das Tonnengewölbe der Arkade vor dem Palasteingang wird mit Deckenflutern illuminiert, ebenso wie die mit großen Glasfenstern ausgestatteten Ost- und Westkolonnaden des Palastes. Die Fassade oberhalb des Balkons sowie der kleine Austritt im zweiten Obergeschoss werden mit auf den Boden montierten LED-Linien hervorgehoben. Das Schieferdach, die Laterne, die Uhr und der goldene Pelikan werden mit unterschiedlichen Strahlern als oberer Abschluss und Höhepunkt des Gebäudeensembles illuminiert. Ergänzend zur Mainseite wird die Palastfassade an der Bolongarostraße mit Bodeneinbaustrahlern illuminiert. Die Beleuchtung des Bolongarogartens wird erneuert. Hierfür werden die stark blendenden Mastleuchten, die das Erscheinungsbild der illuminierten Fassaden empfindlich stören und davon ablenken würden, entfernt. Die Wege werden mit Bodenaufbauleuchten in Ihrem Verlauf markiert (Abbildung 14). Der Tritonbrunnen sowie ausgewählte Einzelbäume werden mit Strahlern hervorgehoben. Die Sphinxen und die Skulpturen auf der oberen Balustrade werden von der Gartenseite aus beleuchtet (Abbildung 13). Kräne: Als Wahrzeichen der ehemaligen industriellen Größe Höchsts werden die beiden historischen Kräne vor dem Bolongaropalast (kleiner Handkran, Abbildung 15) und östlich der Leunabrücke (großer Hafenkran) beleuchtet. Innerhalb des Gesamtkonzepts unterscheiden sich die Kräne von den übrigen Bestandteilen in ihrem Ausdruck: eine wichtige historische Epoche wird nicht durch Bauwerke im klassischen Sinne, sondern durch technisches Gerät versinnbildlicht. Räumlich ist der Hafenkran durch die Lage westlich des Brüningparks und des Umspannwerks von der übrigen Mainansicht getrennt. Der Handkran kommt durch seine geringen Ausmaße und die Lage vor dem Bolongaropalast nur unmittelbar vor Ort als Detail zur Geltung und hat in der Gesamtansicht lediglich untergeordnete Bedeutung. Seilerbahn: Zurzeit ist die Seilerbahn abweichend von der erneuerten Beleuchtung entlang des Mainuferwegs mit technischen Leuchten in großer Lichtpunkthöhe beleuchtet. Diese haben eine hohe Blendwirkung und fallen in der Lichtqualität weit hinter die Uferbeleuchtung zurück. Im Rahmen der Illumination der Mainansicht wird die bestehende Beleuchtung durch Vectorleuchten auf einer niedrigeren Lichtpunkthöhe ersetzt. Dadurch werden Störeffekte auf die Illumination des Bolongaropalasts von der Mainansicht und Blendungen in der Blickrichtung vom Palast zum Main minimiert. Trassenführung Die Illumination wird in den jeweiligen Abschnitten aus dem Schloss, der Justinuskirche und dem Bolongaropalast gespeist. Zu diesem Zweck sind Kabelgräben und teilweise die Verlegung von Leitungen im oder am Mauerwerk der Gebäude erforderlich. Die Trassenführung ist im Tagbild nicht sichtbar. Denkmalpflege Fast alle Bestandteile der Illumination stehen unter Denkmalschutz. Daher erfolgen die gestalterische und technische Konzeption sowie die Umsetzung der Maßnahme in Einvernehmen mit den zuständigen Denkmalbehörden. Öffentliches Grün Ein Eingriff in vorhandenes öffentliches Grün erfolgt lediglich durch die Einbringung der erforderlichen Leitungen und die Bodeneinbaustrahler entlang der Stadtmauer. Eine Reduktion des Grünanteils am Mainufer erfolgt nicht. Verkehrsbeleuchtung Mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht der Stadt Frankfurt am Main ist die Beleuchtung des wassergebundenen Fußwegs an der Stadtmauer überflüssig, da der Mainuferweg im Rahmen der Sanierung des Mainufers als voll ausgebauter und nach DIN beleuchteter Fußweg verkehrssicher hergestellt wurde und damit die Nutzung des Uferbereichs in den Nachtstunden gewährleistet ist. Die maroden, historisierenden Schaum-Kunststoffleuchten entlang dieses Wegs stellen aufgrund ihres hohen Anteils an Streulicht und Blendpunkten zudem einen Störfaktor für die Illumination der Höchster Mainansicht, eine Falle für nachtaktive Insekten und einen aus oben genannten Gründen überflüssigen Energieverbrauch dar. Aus diesen Gründen werden sie im Rahmen der Baumaßnahme ersatzlos entfernt. Grunderwerb, Eigentümer Ein Grunderwerb ist nicht erforderlich. Ein Großteil der Flächen ist im städtischen Besitz. Das Schloss befindet sich im Eigentum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz; die Justinuskirche steht unter Verwaltung des Bistums Limburg. Die Illumination dieser Bauwerke erfolgt in Abstimmung mit Eigentümern, den verwaltenden Stellen und der jeweils zuständigen Denkmalschutzbehörden. D. Kosten
- Investitionsbedarf nach der erweiterten Kostenberechnung gemäß DIN 276 weist die Illumination der Höchster Mainansicht für die unterschiedlichen Kostengruppen die folgenden Kostenvolumina auf: Kostengruppe 500 (Außenanlagen) brutto 1.301.299,95 € Kostengruppe 700 (Baunebenkosten) brutto 179.658,41 € Summe brutto 1.480.958,36 € Die Maßnahme ist als Einzelmaßnahme mit einem Ansatz über 1.500.000,-- € in den Haushalt eingestellt (Produktgruppe 13.01, Projektdefinition 5.002455, Illumination Höchst). Der Investitionsbedarf kann nach Kostenanschlag und Kostenfeststellung von der o.g. Summe abweichen.
- Finanzierungsbedarfszeitraum Jahr Mittelabfluss ca. 2010 500.000,-- € 2011 1.000.000.--€
- Folgekosten Die Jahresfolgekosten, bestehend aus Energie- und Wartungskosten, werden mit insgesamt 67.539,05 € brutto beziffert, sind in Anlage 3 differenziert und im Budget des jeweiligen betriebsführenden Dezernats wie folgt sicherzustellen. Amt 02: Produktgruppe 30.01 Jahresfolgekosten Beleuchtung Bolongarogarten: brutto 5.296,01 €. Amt 23: Produktgruppe 34.4 Jahresfolgekosten Außenbeleuchtung Bolongaropalast: brutto 17.455,46 € Amt 41: Produktgruppe 21.01 Kostenstelle 410031 Jahresfolgekosten Beleuchtung Schloss, Justinuskirche, Stadtmauer, Hafenkräne: brutto 44.787,58 € Die finanztechnische Beordnung erfolgt zwischen den Rechnungsstellen.
- Kalkulatorische Verzinsung entfällt
- Jahreserträge entfällt
- Leistungen Dritter entfällt
- Stellenplanmäßige Auswirkungen keine
- Sonstiges entfällt Anlage 1 (ca. 133 KB) Anlage 2 (ca. 1 MB) Anlage 3 (ca. 8 KB) Anlage _Kostendeckblatt (ca. 36 KB) Vertraulichkeit: Nein
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Oktober 2010Sie sind hierMM 213Illumination der Höchster Mainansicht - Bau- und FinanzierungsvorlageMagistratsvortrag
- 4. Januar 2014OFOF 903/6Illumination Höchster Stadtmauer - Fußweg nicht im Dunkeln lassenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 21. Januar 2014OMOM 2785Illumination Höchster Stadtmauer - Fußweg nicht im Dunkeln lassenDirektanregung
- 5. Mai 2014STST 624Illumination Höchster Stadtmauer - Fußweg nicht im Dunkeln lassenStellungnahme
- 24. November 2014Antwort des Magistrats · nach 212 WochenSTST 1463Illumination Höchster Stadtmauer - Fußweg nicht im Dunkeln lassenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen FAG (= Ablehnung); LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Annahme) NPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und REP (= Annahme) NPD und Stv. Holtz (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und REP gegen FAG (= Ablehnung); NPD und Stv. Holtz (= Enthaltung)