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Stellenplan 2026

Vorlagentyp: M
6 Stationen im Verfahren5 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt zur Verbesserung der Effizienz der Gemeindeverwaltung die Anpassung des Stellenplans für 2026 vor. Der Vorschlag umfasst 810 Neueinstellungen und 300 Streichungen, um die Personalstruktur an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Das Ergebnis dieser Maßnahme soll die langfristige Stabilität und Anpassungsfähigkeit der Stadtverwaltung fördern.

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Beschlussvorschlag

  1. Der Stellenplanvorlage 2026 wird unter Berücksichtigung der für das Haushaltsjahr 2026 festgelegten Bewirtschaftungsvorschriften mit Wirkung zum 01.01.2026 zugestimmt.
  2. Es dient zur Kenntnis, dass die in der Stellenplanvorlage enthaltenen Stellenplanveränderungen folgende Auswirkungen für die Gemeindeverwaltung nach sich ziehen:

810,42 Neuschaffungen

300 Stellenstreichungen

729,51 Höherbewertungen

davon fünf Beamt:innenstellen bei den Sondervermögen

21 Abwertungen

davon eine Beamt:innenstelle bei den Sondervermögen

50,50 Streichungen kw-Vermerke

davon eine Beamt:innenstelle bei den Sondervermögen

11 Anbringungen ku-Vermerke

3 Streichungen ku-Vermerke

1 Sonstiges (Änderung ku-Vermerk)

Die Bewertungen von Planstellen der Beamt:innen erfolgten sachgerecht nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der auszuübenden Tätigkeit sowie dem Maß der Verantwortung; die Bewertungen der Stellen von Arbeitnehmer:innen wurden tarifgerecht vorgenommen.

Die Planstellen von Beamt:innen sowie der Arbeitnehmer:innen können im Rahmen der als vergleichbar anzusehenden Besoldungs- und Entgeltgruppen aus personalwirtschaftlichen Gründen umgewandelt werden.

Das Verfahren nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz wurde durchgeführt und die Beteiligungsrechte der Personalvertretungen wurden beachtet.

  1. Es dient des Weiteren zur Kenntnis, dass die Stellenplanvorlage 2026

- unter Beachtung des § 5 GemHVO in Teilhaushalten aufgestellt wurde, die den im Haushaltsplan aufgeführten Produktgruppen entsprechen,

- mittels eines datenbankgestützten Systems erstellt wurde, das auch standardisierte Textbeiträge verwendet,

- die Organigramme der Ämter und Betriebe den Organisationsaufbau der Stadtverwaltung wiedergibt und die Wertigkeit der Leitungsfunktionen aufzeigt,

- einen nach Organisationseinheiten aufgegliederten Stellenplan in elektronischer Form als Tabellenkalkulation enthält, sowie

- zusätzlich eine nach Organisationseinheiten gegliederte Übersicht der Stellenneuschaffungen beinhaltet.

Begründung

A. Zielsetzung

Mit dem Beschluss des Magistrats Nr. 215 vom 21.02.2025 erfolgte die Inanspruchnahme der 434 Stellen aus der aufgestockten Stellenreserve (Neuschaffungen im Rahmen des Stellenplanes zum Doppelhaushalt 2024/2025). In der Folge sieht die Stellenplanvorlage 434 Neuschaffungen zur Verstetigung bei den Ämtern und 300 Streichungen aus der Stellenreserve vor.

In der Haushaltsklausur am 21.03.2025 hat sich der Magistrat auf die Schaffung 200 neuer Planstellen im Stellenplan 2026 verständigt.

Darüber hinaus sind 127,14 durch Bund, Land oder Gemeinden refinanzierte Stellen zur Neuschaffungen vorgesehen und 49,28 Neuschaffungen dienen der Branddirektion zur Ablöse von Hilfsstellen für vorhandenes Personal.

B. Alternativen

keine

C. Lösung

Angesichts der Haushaltssituation werden Stellenbedarfe zunächst über einen dezernatsinternen Ausgleich sowie der Möglichkeiten der Ämter und Betriebe im Rahmen der dynamischen Stellenbewirtschaftung vorgenommen und die vorgesehenen Stellenplanmaßnahmen umgesetzt.

Die Entwicklung der Planstellen in der Gemeindeverwaltung (ohne Beamt:innenstellen der Eigenbetriebe) stellt sich ab dem Jahr 2016 wie folgt dar:

JahrPlanstellen (gem. HH-Plan)Veränderung (zum Vorjahr) absolutVeränderung (zum Vorjahr) in %
20169.063,31
20179.639,15575,846,35%
20189.643,994,840,05%
20199.855,01211,022,19%
202010.024,52169,511,72%
202110.279,15254,632,54%
202210.378,6599,500,97%
202310.644,65266,002,56%
202411.141,93497,284,67%
202511.141,930,000,00%
2026 (Entwurf)11.657,35515,424,63%
2.594,0428,62%Summe
259,402,57%Mittelwert

Der Stellenplan 2026 der Gemeindeverwaltung (ohne Planstellen der Beamt:innen der Eigenbetriebe) weist 810,42 Neuschaffungen und 300 Stellenstreichungen (der Stellenreserve) aus.

Ferner wurden vier Stellen vom Eigenbetrieb Hafen- und Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main sowie eine Stelle vom Eigenbetrieb Städtische Kliniken Frankfurt am Main - Höchst (Sondervermögen) in die Gemeindeverwaltung verlagert, sodass der Stellenplan in der Bilanz eine Erhöhung um 515,42 Stellen ausweist.

D. Öffentlichkeitsbeteiligung

  1. a)
    ☐ Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich
    vorgeschrieben
    Folgende Form
    ist vorgeschrieben:
  2. b)
    ☐ Informelle Öffentlichkeitsbeteiligung wird
    vorgeschlagen
    Kurze
    Beschreibung (2 - 3 Sätze):
  3. c)
    Eine Öffentlichkeitsbeteiligung kann nicht
    erfolgen, weil:
    ☒ verwaltungsinterner Vorgang
    ☐ Gestaltungsspielraum ist nicht
    ausreichend
    ☒ Verfahrensverzögerung kann nicht
    akzeptiert werden
    ☐ Ressourcen stehen nicht
    zur Verfügung
    ☐ gesetzlicher
    Ausschließungsgrund
    ☐ Beteiligung hat bereits
    stattgefunden
    Erläuterung
    (optional):
  4. d)
    ☐ Informelle Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht
    vorgeschlagen, weil

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. November 2018MM 205Stellenplan 2019Magistratsvortrag
  2. 6. Dezember 2019MM 214Stellenplan 2020 und 2021Magistratsvortrag
  3. 4. März 2022MM 34Stellenplan 2022Magistratsvortrag
  4. 24. März 2023MM 43Stellenplan 2023Magistratsvortrag
  5. 8. März 2024MM 23Stellenplan 2024/2025Magistratsvortrag
  6. 31. Oktober 2025Sie sind hier
    MM 159Stellenplan 2026
    Magistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 40 · 08.12.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Die informatorische Lesung der Vorlage M 159 ist abgeschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 43 · 09.12.2025
TO II, TOP 9
Beraten
nicht auf TO Die informatorische Lesung der Vorlage M 159 ist abgeschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPBFF-BIGAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 42 · 02.03.2026
TO I, TOP 39
Angenommen
Der Vorlage M 159 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDVoltFRAKTIONStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)FDP (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)BFF-BIG (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Volt und FRAKTION gegen CDU, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung); Linke, FDP und BFF-BIG (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO I, TOP 76
Angenommen
Der Vorlage M 159 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFGartenparteiStadtv. YilmazStadtv. Bäppler-Wolf
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 47 · 05.03.2026
TO I, TOP 5
Angenommen
Der Vorlage M 159 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfDÖkoLinX-ELFGartenparteiStadtv. YilmazStadtv. Bäppler-Wolf
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG, AfD, ÖkoLinX-ELF, Gartenpartei, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

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