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Das Schulessen in Frankfurt langfristig verbessern

Vorlagentyp: B
333 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, das Schulessen in Frankfurt langfristig zu verbessern, indem die Bedingungen für die Ausschreibungen von Caterern überprüft und die Qualität der angebotenen Speisen standardisiert wird. Ziel ist es, eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Lösung zu finden, die den Bedürfnissen der Schulgemeinden gerecht wird.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Bericht

- l. B 438/23 -

Richtlinienänderungen als Antwort auf neue Herausforderungen

Das Frankfurter Programm "Würde im Alter" besteht seit 25 Jahren. Im Jahr 2000 beschloss die Stadtverordnetenversammlung ein Sofortprogramm. Dafür stellte sie Geld für die ambulante und stationäre Altenhilfe bereit. Ziel war es, die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen mit dementiellen Erkrankungen zu verbessern (Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vom 14. Dezember 2000, §§ 7376 und 7384).

Aus dem Sofortprogramm wurde 2006 das Regelprogramm "Würde im Alter" (FPWiA). Es schloss eine wichtige Lücke: Die Pflegeversicherung deckte damals keine psychosozialen Maßnahmen in der Altenhilfe ab. Das Programm sicherte diese Angebote finanziell ab.

2018/2019 überarbeiteten die Stadt und die freien Träger der Wohlfahrtspflege die Richtlinien. Grundlage war die Arbeit einer Untergruppe der AG Soziale Arbeit. Der Grund: Neue Gesetze (Pflegestärkungsgesetze I-III) hatten die Sozialgesetzbücher XI und XII verändert. Deshalb brauchte das Programm eine Neuausrichtung.

Die neuen Richtlinien traten 2019 in Kraft (§ 4219, 34. Stadtverordnetenversammlung). Sie sichern Angebote, die ältere Frankfurter:innen benötigen, die aber nicht durch Kranken-, Pflege- oder Sozialversicherung bezahlt werden. Damit stellt sich das Programm auch für künftige Herausforderungen auf.

Am 30. Januar 2025 passte die Stadtverordnetenversammlung die Richtlinien erneut an. Diese Änderung beruht auf einer Evaluation der Fassung von 2019. Vertreter:innen aller geförderten Träger und Projekte entwickelten die Anpassungen gemeinsam. Die Details erläutert der folgende Bericht.

Frankfurter Programm "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" Übersicht 2023

Im Jahr 2023 wurden im FPWiA - Zugehend 14 Projekte von 10 Trägern gefördert.

2023 starteten zwei neue Projekte im FPWiA Zugehend.

Die Agaplesion Markus Diakonie gGmbH initiierte das Projekt "Digitale Souveränität im Alter in Sachsenhauen" aufbauend auf ihren Erfahrungen wie groß der Bedarf an digitaler Unterstützung und Schulung auch oder gerade für die Zielgruppe des FPWiA ist.

Die DGD Klinik Hohe Mark gGmbh installierte an der Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) Frankfurt das Projekt "Wege aus der Hilflosigkeit für ältere Menschen und deren Angehörige".

Hierbei handelt es sich um ein aufsuchendes Beratungs- und Begleitangebot für psychisch kranke, ältere Bürger:innen im Frankfurter Osten, die den Weg zum Arzt oder in ein Krankenhaus nicht bewältigen können.

Das Projekt "Lebensbegleitung älterer hilfebedürftiger Menschen mit italienischen Wurzeln" des Trägers Auf der Insel e.V. wurde 2023 beendet. Der Träger stellte keinen Antrag für das Jahr

2024.

10 Projekte befanden sich 2023 im 4. Förderjahr. Diese Projekte nutzten die 2022 geschaffene Möglichkeit der Projektförderung, aufgrund der COVID-19-Pandemie, um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Die Übersicht über die Projekte erfolgt in Tabellenform.

Projekte FPWiA Zugehend in 2023

Träger/ EinrichtungenProjekttitelInhaltliche Kurzbeschreibung (Formulierung der
Anbieter)StadtteilFörder-jahr 2023
Agaplesion Markus Diakonie gGmbH Oberin Martha Keller HausDigitale
Souveränität im Alter in SachsenhausenVerbesserung und Aufbau von Handlungskompetenz
unter Einbezug unterstützender, sozialer Bezugssysteme zur Nutzung digital basierter Kommunikations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote zur gesellschaftlichen TeilhabeSachsen- hausen1. Jahr
AIDS-Hilfe Frankfurt e. V.Homeworker - ehrenamtliche BegleitungEhrenamtlicher Besuchsdienst für ältere
männerliebende Männer und ältere HIV-positive MenschenStadtweit4. Jahr
Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e. V.Zugehende
psychologische Beratung von Menschen mit dementiellen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen sowie deren AngehörigeBeratung, Seminare und Gruppen zu Demenz -
telefonisch, persönlich, zugehendStadtweit4. Jahr
Auf der Insel e. V.Lebensbegleitung älterer hilfebedürftiger Menschen
mit italienischen WurzelnPsychosoziale Betreuung älterer Menschen (mit
italienischen Wurzeln) mit Behinderungauf
Anfrage3.
Jahr Caritasverband Frankfurt e. V.Alter
gemeinsam gestalten -SüdZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen4.
Jahr Caritasverband Frankfurt e. V.Alter
gemeinsam gestalten -SüdZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen4.
Jahr
Träger/ EinrichtungenProjekttitelInhaltliche Kurzbeschreibung (Formulierung der
Anbieter)StadtteilFörder-jahr 2023
Caritasverband Frankfurt e. V.Alter
gemeinsam gestalten - WestZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen4. Jahr
Caritasverband Frankfurt e. V.präventive Hausbesuche - WestZugehende präventive Gesundheitsberatung für ältere
Menschen im Vorfeld von Pflegebedürftigkeit: Beratungsangebot in der eigenen Häuslichkeit rund um die Themen Vorsorge, Gesundheitsförderung und Selbständigkeit im AlterNied,
Höchst, Unterliederbach4. Jahr
Diakoniestation gGmbHGemeinschaft wagen - Initiative gegen Einsamkeit im
AlterRegelmäßige Besuche und Begleitungen für sozial
isolierte Frankfurter Seniorinnen und Senioren durch feste Bezugspersonen (Freiwillige). Individuelle Hilfsangebote, Beratung und psychosoziale BetreuungStadtweit4.
Jahr DGD Klinik Hohe Mark gGmbh Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) FrankfurtWege aus
der Hilflosigkeit für ältere Menschen und deren AngehörigeBeratung, Begleitung und Unterstützung zu Hause für
psychisch kranke, ältere Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter OstenBergen-Enkheim, Riederwald, Fechen-heim, Seckbach, Bornheim1. Jahr
KOMM Ambulante Dienste e. V.Zugehende
Beratung Ginnheim, Heddernheim...Zugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen die isoliert und vereinsamt leben, Unterstützung in der Alltagsbewältigung, Vermittlung von angemessenen Versorgungsangeboten und Begleitung in KrisensituationenGinnheim,
Bonames, Heddern-heim, Praunheim, Nordweststadt4. Jahr
KOMM Ambulante Dienste e. V.Zugehende
Beratung Westend, Bockenheim...Zugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen die isoliert und vereinsamt leben, Unterstützung in der Alltagsbewältigung, Vermittlung von angemessenen Versorgungsangeboten und Begleitung in KrisensituationenWestend,
Bockenheim, Eckenheim, Eschersheim, Hausen4. Jahr
Evangelischer Verein für Innere Mission Frankfurt am Main Kontakt gGmbHOffene Hilfen für ältere Menschen mit
BehinderungZugehende
psychosoziale Betreuung für ältere Menschen / Soforthilfe für Menschen ohne Zugang zum HilfesystemBornheim,
Nord- und Ostend, Seckbach, Alt- und Innenstadt4. Jahr
Palliativteam FrankfurtBeistehen: Beizeiten! Frühe palliative
UnterstützungPsychosoziale Begleitung/Betreuung für ältere
Menschen mit unheilbarer, chronischer Erkrankung im palliativen Setting in Frankfurt am MainStadtweit3. Jahr
Evangelischer Verein für Innere Mission Frankfurt am Main Stiftung WaldmühleBeratungsstelle "Sucht im Alter"Zugehende
Beratung für Betroffene und AngehörigeStadtweit4.
Jahr

Projekte FPWiA Zugehend in 2024

Träger/ EinrichtungenProjekttitelInhaltliche Kurzbeschreibung (Formulierung der
Anbieter)StadtteilFörderjahr 2024
Agaplesion Markus Diakonie gGmbH Oberin Martha Keller HausDigitale Souveränität im Alter in SachsenhausenVerbesserung und Aufbau von Handlungskompetenz
unter Einbezug unterstützender, sozialer Bezugssysteme zur Nutzung digital basierter Kommunikations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote zur gesellschaftlichen TeilhabeSachsen-hausen2. Jahr
AIDS-Hilfe Frankfurt e. V.Homeworker - ehrenamtliche BegleitungEhrenamtlicher Besuchsdienst für ältere
männerliebende Männer und ältere HIV-positive MenschenStadtweit5. Jahr
Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e. V.Zugehende
psychologische Beratung von Menschen mit dementiellen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen sowie deren AngehörigeBeratung, Seminare und Gruppen zu Demenz -
telefonisch, persönlich, zugehendStadtweit5. Jahr
Caritasverband Frankfurt e. V.Alter
gemeinsam gestalten -SüdZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen5.
Jahr Caritasverband Frankfurt e. V.Alter
gemeinsam gestalten - WestZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen oder demenziellen Symptomen5. Jahr
Caritasverband Frankfurt e. V.präventive Hausbesuche - WestZugehende präventive Gesundheitsberatung für ältere
Menschen im Vorfeld von Pflegebedürftigkeit: Beratungsangebot in der eigenen Häuslichkeit rund um die Themen Vorsorge, Gesundheitsförderung und Selbständigkeit im AlterNied,
Höchst, Unterliederbach5. Jahr
Diakoniestation gGmbHGemeinschaft wagen - Initiative gegen Einsamkeit im
AlterRegelmäßige Besuche und Begleitungen für sozial
isolierte Frankfurter Seniorinnen und Senioren durch feste Bezugspersonen (Freiwillige). Individuelle Hilfsangebote, Beratung und psychosoziale BetreuungStadtweit5.
Jahr DGD Klinik Hohe Mark gGmbh Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) FrankfurtWege aus
der Hilflosigkeit für ältere Menschen und deren AngehörigeBeratung, Begleitung und Unterstützung zu Hause für
psychisch kranke, ältere Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter OstenBergen-Enkheim, Riederwald, Fechenheim, Seckbach,
Bornheim2. Jahr
Träger/ EinrichtungenProjekttitelInhaltliche Kurzbeschreibung (Formulierung der
Anbieter)StadtteilFörderjahr 2024
GNEF Gesundheitsnetz Frankfurt am Main eGDemenz -
Herausforderung für Erkrankte und deren Angehörige im AlltagZugehende Fachberatung, Unterstützung und
Begleitung für Menschen mit Demenz und deren Angehörigestadtweit1.
Jahr KOMM Ambulante Dienste e. V.Zugehende
Beratung Ginnheim, HeddernheimZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen die isoliert und vereinsamt leben, Unterstützung in der Alltagsbewältigung, Vermittlung von angemessenen Versorgungsangeboten und Begleitung in KrisensituationenWestend,
Bockenheim, Eckenheim, Eschersheim, Hausen, Ginnheim, Bonames, Heddernheim, Praunheim, Nordwest-stadt5. Jahr
KOMM Ambulante Dienste e. V.Zugehende
Beratung Westend, BockenheimZugehende
psychosoziale Beratung und Begleitung für ältere Menschen die isoliert und vereinsamt leben, Unterstützung in der Alltagsbewältigung, Vermittlung von angemessenen Versorgungsangeboten und Begleitung in KrisensituationenWestend,
Bockenheim, Eckenheim, Eschersheim, Hausen, Ginnheim, Bonames, Heddernheim, Praunheim, Nordweststadt5. Jahr
Evangelischer Verein für Innere Mission Frankfurt am Main Kontakt gGmbHOffene Hilfen für ältere Menschen mit
BehinderungZugehende
psychosoziale Betreuung für ältere Menschen / Soforthilfe für Menschen ohne Zugang zum HilfesystemBornheim,
Nord- und Ostend, Seckbach, Alt- und Innenstadt5. Jahr
Palliativteam FrankfurtBeistehen: Beizeiten! Frühe palliative
UnterstützungPsychosoziale Begleitung/Betreuung für ältere
Menschen mit unheilbarer, chronischer Erkrankung im palliativen Setting in Frankfurt am Mainstadtweit4. Jahr
Evangelischer Verein für Innere Mission Frankfurt am Main Stiftung WaldmühleBeratungsstelle "Sucht im Alter"zugehende
Beratung für Betroffene und Angehörigestadtweit5.
Jahr

Im Jahr 2024 fanden vier Arbeitssitzungen mit den teilnehmenden Projekten des FPWiA - Zugehend statt. Die Sitzungen dienten dem Austausch und der Vernetzung der Projekte untereinander, als auch dem Austausch zwischen den Projekten und dem vom Magistrat mit dem Programm beauftragten Jugend- und Sozialamt.

Das FPWiA-Zugehend hat sich mit einer eigenständigen Veranstaltung an den Aktionswochen Älterwerden 2024 beteiligt und bei zwei öffentlichen Veranstaltungen einen Infotisch besetzt und so auf das Programm und die Projekte aufmerksam gemacht.

  • 07.06.2024 Digitaltag Frankfurter Plattform 55+
  • 13.09.2024 Abschlussfest Psychiatriewoche
  • 25.09.2024 Romys Salon Filmvorführung und Austausch

Herausforderungen für die Projekte im FPWiA Zugehend

Eine zentrale Herausforderung für die Projekte im FPWiA Zugehend ist die fortschreitende Digitalisierung. Immer mehr Leistungen und Zugänge laufen digital: Arzttermine, Behördengänge, Bankgeschäfte, Kündigungen oder Anfragen werden heute in der Regel online abgewickelt.

Fachkräfte berichten, dass dadurch ein neues, zeitintensives Arbeitsfeld entstanden ist. Es betrifft sowohl die Klient:innen als auch die Mitarbeitenden. Viele ältere Menschen haben keinen Zugang zur digitalen Welt. Teilweise gibt es nicht einmal mehr die Möglichkeit, telefonisch Kontakt aufzunehmen. Wo doch, sprengt der Zeitaufwand schnell die verfügbaren Ressourcen. Hinzu kommt: Ohne E-Mail-Adresse geht vieles nicht mehr - und diese lässt sich oft nur über ein Smartphone einrichten.

Für die Fachkräfte bedeutet das zusätzliche Aufgaben. Im Bereich Datenschutz geraten sie dabei auch in eine rechtliche Grauzone. Besonders in der Arbeit mit älteren, vulnerablen Menschen zeigt sich: Digitalisierung kann nicht nur Chancen eröffnen, sondern auch ausschließen.

Für den nächsten Förderzeitraum sollte geprüft werden, wie das Programm auf diese Entwicklungen reagieren kann. Sinnvoll wäre ein trägerübergreifendes Kooperationsprojekt. Es könnte den Projekten ein Netzwerk haupt- und ehrenamtlicher "Digitaler Helfer:innen" bereitstellen, die die Arbeit mit den Klient:innen unterstützen.

Projekte FPWiA stationär 2023 und 2024: Die Übersicht über die Projekte erfolgt in Tabellenform.

Träger/ EinrichtungenQuerschnitts-themaProjektbeschreibungJahr
Agaplesion Markus Diakonie gGmbH Haus SaalburgInklusionBarrierefreie soziale Teilhabe für alle
Bewohner:innen im Haus Saalburg Das übergeordnete Ziel aller Teilprojekte ist "Mit allen Sinnen erleben", "Bewegungsförderung", "Digitalisierung", "Psychosoziale Versorgung" und "Gesellschaftliche Teilhabe im Quartier" - ist ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben der Bewohner:innen zu ermöglichen.2023 2024
Träger/ EinrichtungenQuerschnitts-themaProjektbeschreibungJahr
Oberin Martha Keller HausPalliative BetreuungPalliative Betreuung für immobil-kognitiv
eingeschränkte Bewohner:innen in der "Tagesoase". Die Betreuung erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Bewohner:innen.2023 2024
Schwanthaler CarreeDiversität und InklusionIm
Vordergrund des Projektes stehen die Förderung von professionalisierter und diversitätssensibler Pflege, mit den Schwerpunkten: LGBTIQ+, Migrationsgeschichte sowie Inklusion.2023
2024 Anlagenring GmbH Alten- und Pflegeheim AnlagenringInklusion"Junge Pflege": Herausforderungen rund um die
Versorgung von jüngeren Pflegebedürftigen mit psychosozialen Problemlagen und Erkrankungen in einer Pflegeeinrichtung erkennen.2023
GewaltpräventionRecht auf
Würde im Alter - Brücken bauen zwischen Jung und Alt2024
AWO Johanna Kirchner Stiftung August-Stunz-AltenheimInklusion"Vielfalt
und diverse Lebenswelten" Das Projekt wendet sich an Bewohner:innen, Mitarbeiter*innen und Angehörige, um ein Verständnis für andere kulturelle Prägungen zu schaffen, Begegnung mit anderen kulturellen Lebensformen und Lebensorientierungen und damit einhergehend eine Auseinandersetzung zu fördern.2023 2024
Johanna-Kirchner-AltenzentrumGewaltpräventionBewohner*innen mit unterschiedlichen Erkrankungen
wie z.B. Demenz oder Psychischen Erkrankungen zeigen oft verschiedenste Verhaltensweisen. Das Projekt zielt darauf ab, Angebote und Maßnahmen zu entwickeln, dass diese Menschen besser in die Gemeinschaft integriert werden können.2023 2024
Bürgerinstitut e. V.Palliative BetreuungEtablierung mehrdimensionaler, multiprofessioneller
Konzepte Palliativer Versorgung Organisationsberatung und Fortbildungsangebote zur Hospiz- und Abschiedskultur. Impulsfortbildungen für das Leitungsteam, für interprofessionelle Zielgruppen und für alle Arbeitsbereiche innerhalb der Einrichtung, sowie Begleitung von hausinternen Arbeitsgruppen zur Konzeptentwicklung im Bereich Abschiedskultur.2023
2024 Caritasverband Frankfurt e.
V. Lebenshaus St. LeonhardPalliative BetreuungZwischen Zorn und Zärtlichkeit - Umgang mit
entstehenden Emotionen bei Grenzerfahrungen.2023 2024
Träger/ EinrichtungenQuerschnitts-themaProjektbeschreibungJahr
Altenzentrum St. JosefInklusionBetreuung
von Menschen mit psychischen Erkrankungen/ Beeinträchtigungen und die damit einhergehenden Herausforderungen.2023 2024
Altenzentrum Santa TeresaInklusionDigitale
Mediennutzung im Alltag der Bewohner:innen.2024
Curanum Betriebs GmbH Seniorenpflegezentrum am WasserparkInklusionFörderung
und Betreuung für Menschen mit einer Depression, Menschen mit psychischen Auffälligkeiten zum Beispiel nach einem Abusus, sowie Betreuungs- Beschäftigungs- und Gesprächsangebote nach "Rogers" mit dem Augenmerk auf jüngere Bewohnende mit einer frühen dementiellen Entwicklung nach Apoplex und/oder kognitiven Veränderungen.2023 2024
Evangelischer Regionalverband e.
V. Suchtberatung "Am Weißen Stein"Sucht im AlterEinrichtungsübergreifende Schulungsangebote für
Mitarbeitende sowie Einzelberatung / Begleitung von Bewohner:innen mit Suchterfahrung.2023
2024 Evangelischer Verein für Innere Mission Hufeland-HausGewaltpräventionDas
Projekt zielt darauf ab, Bewohner:innen mit herausforderndem Verhalten mit Hilfe einer Deeskalationskraft in die Gemeinschaft einer Einrichtung zu integrieren und Mitarbeitende auf dieses Thema zu sensibilisieren.2023 2024
NellinistiftGewaltpräventionDas
Projekt zielt darauf ab, Bewohner:innen mit herausforderndem Verhalten mit Hilfe einer Deeskalationskraft in die Gemeinschaft einer Einrichtung zu integrieren und Mitarbeitende auf dieses Thema zu sensibilisieren.2023 2024
Frankfurter Ethiknetzwerk e. V.Im
Nachgang zur Corona-Pandemie ethische Probleme gemeinsam angehen. Ein Projekt zur Vernetzung und zur Förderung und Konsolidierung der Ethikarbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen in Frankfurt.2023 2024
Ethik in
der Generalistik. Bausteine zur Sensibilisierung angehender Pflegekräfte in der Praxisphase in stationären Altenpflegeeinrichtungen in Frankfurt. Im Rahmen dieses Projektes werden Fortbildungsmodule für Praxisanleiterinnen/Praxisanleiter in der stationären Altenpflege - Ethik in der generalisierten Ausbildung kompetent vermittelt entwickelt und durchgeführt.2023
2024 Franziska Schervier Altenhilfe gGmbH Pfarrer Münzenberger HausInklusionIm Fokus
des Projektes steht die Entwicklung von Strukturen und Konzepten zur Inklusion von Bewohner:innen mit Mehrfachbelastungen im Franziska Schervier Seniorenzentrum und im Pfarrer Münzenberger Haus2023 2024
Träger/ EinrichtungenQuerschnitts-themaProjektbeschreibungJahr
Franziska-Schervier-AltenpflegeheimInklusionIm Fokus
des Projektes steht die Entwicklung von Strukturen und Konzepten zur Inklusion von Bewohner:innen mit Mehrfachbelastungen im Franziska Schervier Seniorenzentrum und im Pfarrer Münzenberger Haus2023 2024
GemüseheldInnen e. V.InklusionFechenheimer Pflegegärtchen - eine PermaKulturInsel
für alle Generationen. Auf dem Außengelände der Senioreneinrichtung Heinrich-Schleich-Haus haben die GemüseheldInnen in Kooperation mit dem Frankfurter Verband einen großen Permakultur-Gemüsegarten zum Mitmachen angelegt. Als Lern- und Begegnungsort lädt das Fechenheimer Pflegegärtchen Jung und Alt zum Mitgärtnern und Beisammensein ein. Dabei entstehen sozialer Zusammenhalt, jede Menge gesundes Bio-Gemüse und ein regeneratives Naturklima.2023 2024
Jüdische Gemeinde KdöR Jüdisches AltenzentrumInklusionInterkulturalität Migration und Diversität2023 2024
Justina-von-Cronstettenstift gGmbH Altenpflegeheim Justina-von-Cronstettenstift gGmbHInklusionVerbesserung der psychosozialen Unterstützung,
Betreuung und Begleitung von Bewohner:innen mit Demenz und psychischen Erkrankungen. Schwerpunkt Einzelbetreuung. Einbindung der Teilnehmer:innen in Gruppenaktivitäten. Angebot von Angehörigentreffen. Inhouse-Fortbildungen für Mitarbeiter:innen.2023
2024 Sankt Katharinen und Weißfrauenstift GmbH Pflegeeinrichtung GoldbergwegInklusionPrävention, Hilfen zur Selbstregulation und
Krisenintervention bei psychischer und gerontopsychiatrischer Erkrankung, Schulung und Entlastung des Personals, Entlastende Gesprächs - und Beschäftigungsangebote.2023
2024 Sozial-Pädagogisches Zentrum e.
V. Haus Aja Textor-GoethePalliative BetreuungSpiritualität und Religion im Zugehen auf den Tod.
Wie können wir den oft gehörten Satz "Ich will nach Hause" verstehen und wie können wir mit Ritualen den alten Menschen Heimat bieten?2023 2024
Würdezentrum gUGSuizidprävention im Alter und in der stationären
Langzeitpflege. Einrichtungsübergreifendes Projekt zur Schulung von Mitarbeitenden.2023
2024

Entwicklung 2023 und 2024 im Bereich FPWiA-stationär

Im Bereich FPWiA-stationär wurden in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 24 Projekte von 16 Trägern gefördert. Die Fördersumme betrug insgesamt 1.211.365 EUR für das Jahr 2023 und 1.303.534 EUR für das Jahr

2024.

2023 konnten zwei neue Träger mit neuen innovativen Projekten gefördert werden: Das Würdezentrum gUG beschäftigt sich mit Suizidprävention im Alter. Die GemüseHeldinnen e.V. legen eine PermaKulturinsel auf dem Außengelände einer Senioreneinrichtung an. Der Evangelische Regionalverband beendete 2024 sein Projekt "Sucht im Alter" aufgrund fehlender Nachfrage seitens der Einrichtungen.

Übersicht der Förderungen für zugehende und stationäre Projekte im FPWiA

Fördervolumen Frankfurter Programm "Würde im Alter - Zugehende Beratung, Betreuung und Begleitung zu Hause" JahrProjekteHöhe der Förderung
2019161.111.210 €
202015977.728 €
202115985.210 €
202214925.156 €
202314906.667 €
202415951.561 €
Gesamtförderung5.857.532 €
Fördervolumen Frankfurter Programm "Würde im Alter - Stationär" JahrProjekteHöhe der Förderung
2019231.286.165 €
2020221.118.145 €
2021251.793.667 €
2022271.322.572 €
2023241.211.365 €
2024241.303.534 €
Gesamtförderung8.035.448 €
Gesamtfördervolumen für die Jahre 2019 bis einschließlich 2022 Frankfurter Programm "Würde im Alter" JahrProjekteHöhe der Förderung
2019392.397.375 €
2020372.095.873 €
2021402.778.877 €
2022412.247.728 €
2023382.118.032 €
2024392.255.095 €
Gesamtförderung13.892.980 €

Inhaltliche Weiterentwicklung der Richtlinie und Öffentlichkeitsarbeit allgemein 2023

Die COVID-19-Pandemie (Januar 2020-Mai 2023) schränkte die Umsetzung vieler Projekte erheblich ein. Auch die geplante Evaluation der neuen Richtlinie konnte in dieser Zeit nur eingeschränkt stattfinden. Deshalb entschied der Magistrat, vertreten durch das Jugend- und Sozialamt, 2023 keinen öffentlichen Fachtag für das FPWiA zu veranstalten. Stattdessen lud das Amt am 23.11.2023 alle aktuell geförderten Projektträger zu einem moderierten Workshop ein.

Die Beteiligung war sehr hoch: Fast alle Trägervertreter:innen nahmen teil. Gemeinsam sammelten sie ihre Erfahrungen aus den Projekten, tauschten sich aus und entwickelten Ideen für die zukünftige Ausrichtung des Programms. Dabei entstand ein klarer Blick auf Chancen, Herausforderungen und mögliche konzeptionelle Weiterentwicklungen.

Aus der Diskussion kristallisierten sich vier Themenfelder mit besonderem Handlungs- und Anpassungsbedarf heraus:

  • Förderung und Verstetigung
  • Antragsverfahren
  • Kommunikation
  • Öffentlichkeitsarbeit

Das Jugend- und Sozialamt bereitete die Ergebnisse auf. Sie bildeten die Grundlage für die spätere Anpassung der Richtlinie.

Inhaltliche Weiterentwicklung der Richtlinie und Öffentlichkeitsarbeit allgemein 2024

Am 09.04.2024 folgte ein zweiter gemeinsamer Austausch. Das Jugend- und Sozialamt stellte den Trägern die aufbereiteten Ergebnisse aus dem ersten Treffen vor. Gemeinsam wurden diese diskutiert und inhaltliche Rückfragen geklärt.

Das Jugend- und Sozialamt skizzierte im Weiteren seine Strategien zur Veränderung und Anpassung. Es griff die Bedürfnisse der Träger auf und ordnete das Förderwesen des FPWiA in den gesamtstädtischen Kontext ein.

Aus dem Prozess entstand der Wunsch nach zwei Änderungen der Richtlinie:

  • Verlängerung der Projektlaufzeit, wenn ein begründeter Bedarf vorliegt
  • Erhöhung der maximalen Fördersumme von 70.000 € auf 80.000 €

Die Stadtverordnetenversammlung beschloss diese Änderungen am 30.01.2025 (37. Sitzung).

Ein weiteres Thema der Workshops war die Öffentlichkeitsarbeit. Sie wurde als wichtiger Bestandteil des Programms hervorgehoben.

So trägt Öffentlichkeitsarbeit entscheidend dazu bei, dass die Angebote des Programms sichtbar werden, Vertrauen schaffen und mehr ältere Menschen von ihnen profitieren können.

Seit Oktober 2024 berichtet die Zeitschrift "Stadt Frankfurt im Blick" in jeder Ausgabe über zwei Projekte des FPWiA.

Stadt Frankfurt im Blick Ausgabe 4/2024:

  • "Das Frankfurter Programm "Würde im Alter" Serienauftakt zur Hilfe in schwierigen Lebenslagen" Serienauftakt zum FPWiA
  • Rosa Paten Aidshilfe Frankfurt e.V.

Der Fachtag des FPWiA ist ebenfalls ein wesentliches Element der Öffentlichkeitsarbeit und trägt darüber hinaus zur Vernetzung, innerhalb und außerhalb des FPWiA, bei.

Am 06.11.2024 fand der zweite Fachtag des FPWiA statt. Der Fachtag hatte zum Ziel, die Herausforderungen für eine würdevolle Begleitung bei komplexen Lebensbedingungen im Alter in den Fokus zu rücken und Impulse für eine Verbesserung der Versorgung zu geben. Hierzu fragten Referent:innen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven sowie Praxiskontexten danach, wie würdevolle Pflege und Begleitung als Prisma komplexer Versorgungsbedarfe und strukturellen Versorgungslücken dabei helfen kann neue Weichen zu stellen.

Programm des Fachtages 2024: "Was heißt Altern in Würde? Würde als Prisma komplexer Versorgungsbedarfe und Versorgungslücken".

9.00 Uhr Begrüßung Leitung des Jugend- und Sozialamts, Nanine Delmas Was heißt Altern in Würde? Die Amtsleitung im Interview mit Dr. Christian Holle, Dr. Miranda Leontowitsch und Tatjana Bohnen 9.30 Uhr Vortrag: Entscheidungsassistenz und Einwilligungsfähigkeit bei Demenz Prof. Dr. Julia Haberstroh, Universität Siegen 10.20 Uhr Kaffeepause 10.50 Uhr Vortrag: Was verstehen unterschiedliche Akteure unter Gewalt in der Langzeitpflege? Dr. Anna Wanka, Goethe-Universität Frankfurt 11.40 Uhr Podiumsdiskussion: Wie soll mit Versorgungsbedarfen und Versorgungslücken von marginalisierten älteren Menschen in Frankfurt umgegangen werden? Anna Grundel (Ehrenamtliche Stadträtin), Dr. Gisela Bockenheimer- Lucius (Ethiknetzwerk), Markus Förner (Geschäftsführer Hufeland- Haus), Dr. Ludger Klein (Institut für Soziale Arbeit und Sozialpädagogik) 12.45 Uhr Mittagessen 13.45 Uhr Vortrag: Altern in Würde trotz Vulnerabilität? Konzeptionelle Überlegungen und empirische Befunde zu Versorgungsbedarfen älterer Menschen Dr. Andreas Mergenthaler, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 14.35 Uhr Vortrag: Planung für ein gutes Leben und gutes Sterben: ethische Dimensionen von Patientenverfügungen Lena Stange, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 15.30 Uhr Abschluss Tatjana Bohnen und Dr. Miranda Leontowitsch

Ausblick

Vor dem Hintergrund einer wachsenden, älter werdenden und zunehmend heterogenen Bevölkerung in Frankfurt am Main sind die Projekte des FPWiA besonders wichtig. Viele ältere Menschen leben allein, und psychische Erkrankungen nehmen sowohl in dieser Altersgruppe als auch bei den nachfolgenden Generationen zu. Die Projekte leisten einen wertvollen Beitrag, um älteren Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen - besonders für diejenigen, die am Rand der Gesellschaft stehen.

Die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit seit 2024 zeigt bereits erste Wirkung. Die Angebote der Projekte werden bekannter, mehr ältere Menschen können davon profitieren, und auch neue Träger interessieren sich für eine Förderung.

Seit der Richtlinienänderung reflektieren die Träger gemeinsam mit dem Jugend- und Sozialamt regelmäßig die Wirkung der einzelnen Projekte. Notwendige Anpassungen werden direkt umgesetzt. So lassen sich Versorgungslücken besser erkennen, Schnittstellen zwischen Projekten besser nutzen, und die Angebote können gezielter auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt werden. Diese Arbeit wird die weitere Entwicklung des Programms in den kommenden Jahren entscheidend prägen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Mai 2019MM 77Frankfurter Programm „Würde im Alter“ hier: NeufassungMagistratsvortrag
  2. 13. Oktober 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 333 Wochen
    BB 388Frankfurter Programm „Würde im Alter“ hier: Neufassung
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 40 · 27.11.2025
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 388 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeBFF-BIGAfDVolt
Sonstige:
FDP (Kenntnis)ÖkoLinX-ELF (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)Stv. Bäppler-Wolf (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, BFF-BIG, AfD und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stv. Bäppler-Wolf (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

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