Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo
PAR 6470 2025§ 6470UEBERWIESEN

Anwohnerschutz bei Großveranstaltungen im Waldstadion

Beschluss zuNR_1304_2025
Gremium

Ausschuss für Mobilität und Smart-City

Sitzung

38

Beschlussdatum

8. September 2025

Gremiensitzung

8. September 2025

Antragsteller

CDU

Zusammenfassung

Die Stadtverordnetenversammlung fordert Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs in angrenzenden Wohngebieten bei Großveranstaltungen im Waldstadion. Ziel ist es, die Belastungen der Anwohner zu verringern und ein effektives System zur Verkehrslenkung zu etablieren. Dadurch sollen die negativen Auswirkungen auf die Wohngebiete minimiert werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Beschluss

Die Vorlage NR 1304 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Die Drucksache lautet: "Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zur spürbaren Verkehrsentlastung der angrenzenden Wohngebiete - insbesondere im Stadtteil Niederrad - bei Großveranstaltungen im Waldstadion zu ergreifen und ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Dieses soll insbesondere folgende Punkte enthalten: 1. Konsequente personelle Besetzung der bestehenden Durchfahrtssperren im Umfeld des Stadions, insbesondere in Niederrad. Sperren ohne Aufsicht erweisen sich als wirkungslos und müssen vermieden werden. 2. Einrichtung eines kostenlosen Anwohnersystems an Veranstaltungstagen, mit dem sich berechtigte Anwohnerinnen und Anwohner unkompliziert an Durchfahrtsperren ausweisen können (z. B. durch Ausweise oder Kennzeichenerfassung). 3. Ergänzung des Systems um digitale Lösungen zur kurzfristigen Anmeldung von Besucherinnen und Besuchern, Handwerkerdiensten oder Lieferverkehr durch Anwohnerinnen und Anwohner. 4. Verstärkte verkehrslenkende Maßnahmen an Spiel- und Veranstaltungstagen: a) Ausweisung von Umfahrungen für auswärtige Autofahrer. b) Bessere Ausschilderung für auswärtige Besucher, um den Parkverkehr gezielt aus den Wohngebieten herauszuhalten. c) Erhöhte Unterstützung durch Ordnerdienste und Verkehrslotsen. 5. Gezielte Kommunikation gegenüber Veranstaltungsbesuchern: a) Deutliche Hinweise auf Park-and-Ride-Plätze, Sonderverkehre und das ÖPNV-Angebot. b) Einbindung digitaler Informationskanäle (z. B. Navi-Apps, Veranstalter-Ticketportale) zusätzlich zur Routenführung, die die Wohngebiete umfährt, mit dem Hinweis: ‚Bitte nicht mit dem Auto in Wohngebiete einfahren.' 6. Verpflichtung der Veranstalter zur aktiven Mitwirkung, z. B. bei der Finanzierung von Ordnungskräften, Kommunikation und Systemen zur Verkehrslenkung. 7. Evaluierung der Maßnahmen nach einem Jahr und ggf. Überführung bewährter Elemente in dauerhafte Konzepte zum Schutz der Wohngebiete."