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Jetzt direkte und barrierefreie Verbindung zwischen Schönhofviertel und Westbahnhof ermöglichen!

Vorlagentyp: NRFDP
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Schaffung einer direkten und barrierefreien Verbindung zwischen dem Schönhofviertel und dem Westbahnhof bis Ende 2028. Diese Maßnahme soll die Verkehrsanbindung für die stark besiedelte Wohngegend verbessern und einen Umweg über die Sticker-Brücke vermeiden. Ziel ist es, die Interessen der Bewohner zu wahren und die Anbindung in die laufenden Modernisierungen am Westbahnhof zu integrieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Bei Überweisung an den Magistrat läuft die Frist bis zum 21.12.2026.Warum?

Ludwig-Landmann-Straße — 23 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.

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Antrag

1. unverzüglich Gespräche mit der Deutschen Bahn AG, insbesondere mit DB InfraGO, zu intensivieren, um im Zuge der laufenden Modernisierung und des barrierefreien Ausbaus des Frankfurter Westbahnhofs eine direkte, sichere und barrierefreie Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Schönhofviertel und dem Westbahnhof zu ermöglichen und diese bis Ende 2028 umzusetzen. Dabei sind insbesondere zu prüfen und zu realisieren: a. eine barrierefreie Gleisunterführung im Bereich der Brigitte-Frauendorf-Straße und der Verlängerungen von Solmsstraße und Galvanistraße; b. eine direkte Verbindung zu dem neuen beziehungsweise umzugestaltenden Zugang des Westbahnhofs an der Solmsstraße; c. weitere barrierefreie Querungs- oder Zugangslösungen, die mit dem Bahnbetrieb, den Anforderungen der DB und den planungsrechtlichen Vorgaben vereinbar sind; 2. der Deutschen Bahn anzubieten, dass sich die Stadt Frankfurt an den Kosten einer Unterführung beteiligt oder diese notfalls sogar vollständig trägt. Hierfür ist der Stadtverordnetenversammlung innerhalb von drei Monaten eine Kostenschätzung vorzulegen; 3. die notwendigen planerischen, finanziellen und rechtlichen Schritte einzuleiten, um die gewählte Lösung bis zum Abschluss der Bahnhofmodernisierung, geplant bis Ende 2028, zu realisieren; 4. die Stadtverordnetenversammlung innerhalb von drei Monaten über die getroffenen Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn und den weiteren Umsetzungszeitplan zu informieren; 5. Sollte im Widerspruch zu ST 1171/26 doch eine Überführung als sinnvoll erachtet werden, ist dies im Sinne dieses Beschlusses ebenfalls eine gangbare Lösung; 6. Die Stadtverordnetenversammlung sieht die in ST 1171/26 und im GVP-Schiene angedachte S-Bahn-Haltestelle Ludwig-Landmann-Straße nicht als Lösung des Problems, da diese zum einen frühestens in zehn Jahren realisiert werden würde und zum anderen, falls überhaupt, nur den westlichen, noch nicht bebauten Teil des Schönhofviertels anbinden würde.

Begründung

Das Schönhofviertel ist ein dicht besiedeltes neues Quartier mit rund 2.000 Wohnungen und bereits etwa 4.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Obwohl der Westbahnhof in unmittelbarer Nähe liegt, gibt es bis heute keine direkte Verbindung im Bereich der Brigitte-Frauendorf-Straße und der Verlängerungen von Solmsstraße und Galvanistraße. Stattdessen müssen Bewohner, Kinder auf dem Schulweg sowie Passanten einen Umweg von mehr als einem Kilometer über die sogenannte Sticker-Brücke in Kauf nehmen, die bereits heute durch die Nutzung durch Fahrräder, E-Roller und Fußgänger regelmäßig an ihrer Kapazitätsgrenze operiert. Um dieses Problem politisch voranzubringen, hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die bereits mehrfach in den Sitzungen des Ortsbeirats 7 aufgetreten ist, um dort um Unterstützung zu bitten. Darüber hinaus hat die Initiative eigenständig Kontakt zur Deutschen Bahn und zum Magistrat aufgenommen, um auf die unzureichende Verkehrsanbindung hinzuwirken. Um zusätzliche Aufmerksamkeit für ihre Anliegen zu erzeugen, hat sich die Bürgerinitiative zudem mehrfach an die Presse gewandt; über die mangelhafte Anbindung des Schönhofviertels wurde unter anderem in der FAZ, im SAT.1, im Journal Frankfurt und in weiteren regionalen Medien berichtet. Der Ortsbeirat 7 hat das Thema ebenfalls wiederholt aufgegriffen, zuletzt mit den Vorlagen OF 41/7 und OF 42/7, in denen eine direkte Fuß- und Radwegverbindung zum Westbahnhof sowie die Ertüchtigung der bestehenden Brückenverbindung gefordert werden, während der Magistrat in seinen Stellungnahmen auf eine mögliche S-Bahn-Station "Ludwig-Landmann-Straße" im Rahmen des Gesamtverkehrsplans Schiene 2035+ verweist. Diese Planung ist jedoch langfristig angelegt und bietet keine zeitnahe Perspektive für die heutigen Bewohner des Quartiers. Gleichzeitig soll der Westbahnhof bis Ende 2028 barrierefrei ausgebaut werden. Zugänge, Personenunterführung und angrenzende Freiflächen werden ohnehin neu geplant und umgebaut. Genau jetzt besteht daher ein einmaliges Zeitfenster, um die Anbindung des Schönhofviertels in diese Planungen zu integrieren. Eine spätere Nachrüstung wäre baulich und finanziell erheblich schwieriger und aufwändiger. Nach langer Wartezeit und wiederholten Verweisen zwischen Magistrat und Deutscher Bahn muss die Angelegenheit nun auf Römer-Ebene entschieden und konsequent umgesetzt werden. Die Menschen im Schönhofviertel dürfen nicht weiter im Stich gelassen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 5. Januar 2026STST 51Fußwegeverbindung zwischen Westbahnhof und SchönhofviertelStellungnahme
  2. 22. September 2026Sie sind hier
    NRNR 68Jetzt direkte und barrierefreie Verbindung zwischen Schönhofviertel und Westbahnhof ermöglichen!
    STVV-Antrag · FDP

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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