Anwohnerschutz bei Großveranstaltungen im Waldstadion
Zusammenfassung
Die Stadtverordnetenversammlung fordert Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs in angrenzenden Wohngebieten bei Großveranstaltungen im Waldstadion. Ziel ist es, die Belastungen der Anwohner zu verringern und ein effektives System zur Verkehrslenkung zu etablieren. Dadurch sollen die negativen Auswirkungen auf die Wohngebiete minimiert werden.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zur spürbaren Verkehrsentlastung der angrenzenden Wohngebiete - insbesondere im Stadtteil Niederrad - bei Großveranstaltungen im Waldstadion zu ergreifen und ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Dieses soll insbesondere folgende Punkte enthalten:
- Konsequente personelle Besetzung der bestehenden Durchfahrtssperren im Umfeld des Stadions, insbesondere in Niederrad. Sperren ohne Aufsicht erweisen sich als wirkungslos und müssen vermieden werden.
- Einrichtung eines kostenlosen Anwohnersystems an Veranstaltungstagen, mit dem sich berechtigte Anwohnerinnen und Anwohner unkompliziert an Durchfahrtsperren ausweisen können (z. B. durch Ausweise oder Kennzeichenerfassung).
- Ergänzung des Systems um digitale Lösungen zur kurzfristigen Anmeldung von Besucherinnen und Besuchern, Handwerkerdiensten oder Lieferverkehr durch Anwohnerinnen und Anwohner.
- Verstärkte verkehrslenkende Maßnahmen an Spiel- und Veranstaltungstagen:
a) Ausweisung von Umfahrungen für auswärtige Autofahrer.
b) Bessere Ausschilderung für auswärtige Besucher, um den Parkverkehr gezielt aus den Wohngebieten herauszuhalten.
c) Erhöhte Unterstützung durch Ordnerdienste und Verkehrslotsen.
- Gezielte Kommunikation gegenüber Veranstaltungsbesuchern:
a) Deutliche Hinweise auf Park+Ride-Plätze, Sonderverkehre und das ÖPNV-Angebot.
b) Einbindung digitaler Informationskanäle (z. B. Navi-Apps, Veranstalter-Ticketportale) zusätzlich zur Routenführung, die die Wohngebiete umfährt, mit dem Hinweis: "Bitte nicht mit dem Auto in Wohngebiete einfahren".
- Verpflichtung der Veranstalter zur aktiven Mitwirkung, z. B. bei der Finanzierung von Ordnungskräften, Kommunikation und Systemen zur Verkehrslenkung.
- Evaluierung der Maßnahmen nach einem Jahr und ggf. Überführung bewährter Elemente in dauerhafte Konzepte zum Schutz der Wohngebiete.
Begründung
Bei Großveranstaltungen im Waldstadion kommt es regelmäßig zu erheblichen Belastungen für die angrenzenden Wohnquartiere. Besonders betroffen ist Niederrad, das regelmäßig von auswärtigem Parksuchverkehr überschwemmt wird. Trotz vorhandener Durchfahrtssperren und Anwohnerparkzonen reichen die Maßnahmen nicht aus, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Ein effektives System mit digitalen Elementen und personell besetzten Kontrollpunkten kann die Belastungen wirksam reduzieren. Die Stadt Frankfurt sollte dabei nicht nur reagieren, sondern gemeinsam mit Veranstaltern und Anwohnenden vorausschauend handeln.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juli 2025Sie sind hierNRNR 1304Anwohnerschutz bei Großveranstaltungen im WaldstadionSTVV-Antrag · CDU
- 5. Dezember 2025Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 460Anwohnerschutz bei Großveranstaltungen im WaldstadionMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, FDP und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme) FRAKTION (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, FDP und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme) FRAKTION (= Ablehnung)