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Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?

Vorlagentyp: V
39 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Auskunftsersuchen vom 21.01.2014, V 919 entstanden aus Vorlage: OF 398/1 vom 01.01.2014

Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus? Vorgang: ST 1157/13 Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Inwieweit hat der Magistrat über seine zuständigen Fachämter, insbesondere über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, im letzten halben Jahr die Karmeliterschulen und andere Schulen im Gallus - zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen des Projekts "mitSprache" entwickelten Strukturen und Projekte - mit einem Anschlusscoaching unterstützt?
  2. Was ist im letzten halben Jahr aus der Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit geworden, die nach den Ankündigungen des Magistrats vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet werden soll, um den Ansatz des begrüßenswerten, aber bedauerlicherweise gescheiterten Projekts "mitSprache" gerade auch im Gallus zu fördern? Begründung: In seiner Stellungnahme vom
  3. Juli 2013, ST 1157, hat der Magistrat beide o. g. Maßnahmen angekündigt. Dort heißt es zunächst unter Ziffer 4.: "Die Karmeliterschule sowie die anderen beteiligten Einrichtungen werden im kommenden Schuljahr zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen von "mitSprache" entwickelten Strukturen und Projekte mit einem Anschlusscoaching unterstützt: Jeder ehemaligen Projekteinrichtung wird ein Budget von insgesamt 33 Beratungsstunden zur Verfügung gestellt. Diese können in Absprache mit der ehemaligen Pädagogischen Moderatorin sowie mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten niederschwellig in Form einer Beratung der Einrichtungsleitung sowie entsprechender Arbeitsgruppen oder über Konzeptions- und Supervisionstage für den weiteren Prozess der Schul- und Kita-Entwicklung genutzt werden. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten wird hinsichtlich einer Sicherung von Projektergebnissen und einer Neukonzeption der bildungsrelevanten Handlungsfelder über das Ende des Modellprojektes hinaus mit den Projekteinrichtungen in Kontakt stehen, so auch mit der Karmeliterschule." Und weiter unter Ziffer 1.: "Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet aktuell eine Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit mit Eltern im Sinne einer Querschnittsaufgabe aller verantwortlichen Akteure. Ziel ist es im Rahmen der Umsetzung des Integrations- und Diversitätskonzeptes stadtweit Chancengleichheit im Kontext von Diversität zu fördern und nachhaltig strukturelle Rahmenbedingungen für die o. g. Bereiche positiv zu verändern." Nicht zuletzt hat der Magistrat unter Ziffer 5. darauf hingewiesen, dass auch das Gallus im Monitoringbericht 2011 des Jugend- und Sozialamtes - leider wenig verwunderlich - als Stadtteil mit einem "besonders hohen sozialen Benachteiligungsfaktor" eingestuft wurde und angekündigt, das Gallus finde "im Kontext der Überlegungen zur Neukonzeption besondere Berücksichtigung". Nicht zuletzt stellt neuerdings zusätzlich die sogenannte "neue Zuwanderung" aus europäischen Nachbarstaaten in ihrer Vielfalt Städte, Gemeinden und Ortsbezirke (!) - und damit uns alle - vor neue Herausforderungen. Deshalb ist rasches und wirkungsvolles Handeln geboten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juli 2013STST 1157tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Das Projekt "mitSprache" im Ortsbezirk 1 weiter führen und ausweiten!Stellungnahme
  2. 1. Januar 2014OFOF 398/1tleutviertel InnenstadtFraktion: SPDTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Ortsbeiratsantrag
  3. 21. Januar 2014Sie sind hier
    VV 919Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?
    Anfrage
  4. 28. April 2014Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 588tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

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