tleutviertel InnenstadtFraktion: SPDTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Zuwanderern im Gallus? Vorgang: ST 1157/13 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: Inwieweit hat der Magistrat über seine zuständigen Fachämter, insbesondere über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten" im letzten Halbjahr die Karmeliterschulen und andere Schulen im Gallus - zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen des Projekts "mitSprache" entwickelten Strukturen und Projekte - mit einem Anschlusscoaching unterstützt? Was ist im letzten halben Jahr aus der Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit geworden, das nach den Ankündigungen des Magistrats vom "Amt für multikulturelle Angelegenheiten" erarbeitet werden soll, um den Ansatz des begrüßenswerten, aber bedauerlicherweise gescheiterten Projekts "mitSprache" gerade auch im Gallus zu fördern? Begründung: In seinem Bericht vom 29. Juli 2013 (ST 1157) hat der Magistrat beide o.g. Maßnahmen angekündigt. Dort heißt es zunächst unter Ziff. 4: "Die Karmeliterschule sowie die anderen beteiligten Einrichtungen werden im kommenden Schuljahr zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen von mitSprache entwickelten Strukturen und Projekte mit einem Anschlusscoaching unterstützt: Jeder ehemaligen Projekteinrichtung wird eine Budget von insgesamt 33 Beratungsstunden zur Verfügung gestellt. Diese können in Absprache mit der ehemaligen Pädagogischen Moderatorin sowie mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten niederschwellig in Form einer Beratung der Einrichtungsleitung sowie entsprechender Arbeitsgruppen oder über Konzeptions- und Supervisionstage für den weiteren Prozess der Schul- und Kita-Entwicklung genutzt werden. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten wird hinsichtlich einer Sicherung von Projektergebnissen und einer Neukonzeption der bildungsrelevanten Handlungsfelder über das Ende des Modellprojektes hinaus mit den Projekteinrichtungen in Kontakt stehen, so auch mit der Karmeliterschule." Und weiter unter Ziff. 1: "Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet aktuell eine Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit mit Eltern im Sinne einer Querschnittsaufgabe aller verantwortlichen Akteure. Ziel ist es im Rahmen der Umsetzung des Integrations- und Diversitätskonzeptes stadtweit Chancengleichheit im Kontext von Diversität zu fördern und nachhaltig strukturelle Rahmenbedingungen für die o. g. Bereiche positiv zu verändern." Nicht zuletzt hat der Magistrat unter Ziff. 5 darauf hingewiesen, dass auch das Gallus im Monitoringbericht 2011 des Jugend- und Sozialamtes - leider wenig verwunderlich - als Stadtteil mit einem "besonders hohen sozialen Benachteiligungsfaktor" eingestuft wurde und angekündigt, das Gallus finde "im Kontext der Überlegungen zur Neukonzeption besondere Berücksichtigung". Nicht zuletzt stellt neuerdings zusätzlich die sogenannte "neue Zuwanderung" aus europäischen Nachbarstaaten in ihrer Vielfalt Städte, Gemeinden und Ortsbezirke (!)- und damit uns alle - vor neue Herausforderungen. Deshalb ist rasches und wirkungsvolles Handeln geboten.
Inhalt
Antrag vom 01.01.2014, OF 398/1
Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus? Vorgang: ST 1157/13
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: Inwieweit hat der Magistrat über seine zuständigen Fachämter, insbesondere über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten" im letzten Halbjahr die Karmeliterschulen und andere Schulen im Gallus - zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen des Projekts "mitSprache" entwickelten Strukturen und Projekte - mit einem Anschlusscoaching unterstützt? Was ist im letzten halben Jahr aus der Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit geworden, das nach den Ankündigungen des Magistrats vom "Amt für multikulturelle Angelegenheiten" erarbeitet werden soll, um den Ansatz des begrüßenswerten, aber bedauerlicherweise gescheiterten Projekts "mitSprache" gerade auch im Gallus zu fördern?
Begründung: In seinem Bericht vom 29. Juli 2013 (ST 1157) hat der Magistrat beide o.g. Maßnahmen angekündigt. Dort heißt es zunächst unter Ziff. 4: "Die Karmeliterschule sowie die anderen beteiligten Einrichtungen werden im kommenden Schuljahr zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der im Rahmen von mitSprache entwickelten Strukturen und Projekte mit einem Anschlusscoaching unterstützt: Jeder ehemaligen Projekteinrichtung wird eine Budget von insgesamt 33 Beratungsstunden zur Verfügung gestellt. Diese können in Absprache mit der ehemaligen Pädagogischen Moderatorin sowie mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten niederschwellig in Form einer Beratung der Einrichtungsleitung sowie entsprechender Arbeitsgruppen oder über Konzeptions- und Supervisionstage für den weiteren Prozess der Schul- und Kita-Entwicklung genutzt werden. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten wird hinsichtlich einer Sicherung von Projektergebnissen und einer Neukonzeption der bildungsrelevanten Handlungsfelder über das Ende des Modellprojektes hinaus mit den Projekteinrichtungen in Kontakt stehen, so auch mit der Karmeliterschule." Und weiter unter Ziff. 1: "Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet aktuell eine Neukonzeption für die Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit mit Eltern im Sinne einer Querschnittsaufgabe aller verantwortlichen Akteure. Ziel ist es im Rahmen der Umsetzung des Integrations- und Diversitätskonzeptes stadtweit Chancengleichheit im Kontext von Diversität zu fördern und nachhaltig strukturelle Rahmenbedingungen für die o. g. Bereiche positiv zu verändern." Nicht zuletzt hat der Magistrat unter Ziff. 5 darauf hingewiesen, dass auch das Gallus im Monitoringbericht 2011 des Jugend- und Sozialamtes - leider wenig verwunderlich - als Stadtteil mit einem "besonders hohen sozialen Benachteiligungsfaktor" eingestuft wurde und angekündigt, das Gallus finde "im Kontext der Überlegungen zur Neukonzeption besondere Berücksichtigung". Nicht zuletzt stellt neuerdings zusätzlich die sogenannte "neue Zuwanderung" aus europäischen Nachbarstaaten in ihrer Vielfalt Städte, Gemeinden und Ortsbezirke (!)- und damit uns alle - vor neue Herausforderungen. Deshalb ist rasches und wirkungsvolles Handeln geboten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. Juli 2013STST 1157tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Das Projekt "mitSprache" im Ortsbezirk 1 weiter führen und ausweiten!Stellungnahme
- 1. Januar 2014Sie sind hierOFOF 398/1tleutviertel InnenstadtFraktion: SPDTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Ortsbeiratsantrag
- 21. Januar 2014VV 919Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Anfrage
- 28. April 2014Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 588tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme