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tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?

Vorlagentyp: STMagistrat
39 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 28.04.2014, ST 588

Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?

Zu 1.: Im Ortsbezirk 1/Bahnhofsviertel erhalten die Karmeliterschule und das Kinderzentrum Wie-senhüttenstraße im Bahnhofsviertel nach Abschluss des Modells mitSprache ebenso wie die anderen ehemaligen Modellprojekteinrichtungen (insg. fünf Grundschulen, fünf Kindertage-stätten und zwei weiterführende Schulen) im laufenden Schuljahr 2013/14 über das Amt für multikulturelle Angelegenheiten ein Anschlusscoaching. Ziel des Beratungsangebots (Budget von insgesamt 33 Std. je Einrichtungen) ist die Verste-tigung von mitSprache-Angeboten und -strukturen, die im Rahmen des Modellprojektes ent-wickelt wurden. Die Schulen und Kindertagestätten haben dabei in Absprache mit der Bera-terin und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten ihre individuellen Schwerpunkte in den Handlungsfeldern Zusammenarbeit mit Eltern, Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachig-keit gesetzt. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten begleitet diesen Prozess im Rahmen von zwei Austauschtreffen mit den Beraterinnen, den Einrichtungsleitungen sowie den Vertretern der verschiedenen Träger.

Zu 2.: Das Modell mitSprache hat während seiner Laufzeit (2000/01-2012/13) in den beteiligten 12 Einrichtungen einen wichtigen und guten Beitrag hinsichtlich eines konstruktiven Umgangs mit sprachlicher und kultureller Vielfalt geleistet. Jedoch konnten nur 7 von 154 öffentlichen Schulen und 5 von rund 680 Kindertagesstätten erreicht werden. Neben der Entwicklung schulinterner und stadtteilbezogener Projekte konnten im Rahmen einer Öffnung des Modells über Fortbildungsveranstaltungen und Veröffentlichungen mitSprache-Erfahrungen auch an weitere Bildungseinrichtungen weitergegeben werden. Dies war jedoch mit Blick auf den stadtweiten Bedarf nicht im erforderlichen Umfang möglich, so dass der Abschluss des Modells sowie eine Neukonzeption als erforderlich angesehen wurden. Hinsichtlich der Neukonzeption der Handlungsfelder Deutsch als Zweitsprache, Mehrspra-chigkeit und Zusammenarbeit mit Familien steht das Amt für multikulturelle Angelegenheiten derzeit in konkreten Kooperationsgesprächen mit dem Staatlichen Schulamt als Träger der Schulen sowie mit Kita Frankfurt als einem wichtigen Träger von Kindertagesstätten. Die Förderung von Bildungsteilhabe und Chancengleichheit sieht das Amt für multikulturelle An-gelegenheiten als gemeinsame Aufgabe der genannten Akteure an. Neben der gemeinsamen passgenauen inhaltlichen Ausrichtung von Angeboten für Schulen und Kindertagesstätten kann somit über die Nutzung von Synergien und das Zusammenle- gen von Ressourcen eine breitere und nachhaltigere Wirkung in Frankfurt erreicht werden. Langfristig ist die Anpassung von Rahmenbedingungen und Strukturen von Bildungseinrich-tungen an die sprachliche und kulturelle Vielfalt Ziel der Neukonzeption (u.a. entsprechende Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Personals/ Lehrer/innen sowie ausreichende personelle Ressourcen). Für Frankfurter Bildungseinrichtungen ist eine konkrete Unterstüt-zung mittels vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten koordinierter und entsprechend geschulter Multiplikator/innen Bestandteil der Konzeption. Ein erster Konzeptentwurf wird derzeit mit den beteiligten Entscheidungsträgern erörtert. Eine Veröffentlichung des Konzeptentwurfs ist für Sommer 2014 geplant. Die zukünftige Akquise und Auswahl von Schulen und Kindertagesstätten wird in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main sowie Kita Frankfurt erfolgen. Grundlage wird u.a. der Monitoringbericht 2011 des Jugend- und Sozialamtes sein. Stadtteile mit einem besonders hohen sozialen Benachteiligungsindex, insbesondere Gallus, Rieder-wald, Fechenheim, Griesheim (Nord), Höchst (Ost), Zeilsheim (Nord) und Sossenheim (Ost) werden besondere Berücksichtigung finden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juli 2013STST 1157tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Das Projekt "mitSprache" im Ortsbezirk 1 weiter führen und ausweiten!Stellungnahme
  2. 1. Januar 2014OFOF 398/1tleutviertel InnenstadtFraktion: SPDTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Ortsbeiratsantrag
  3. 21. Januar 2014VV 919Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?Anfrage
  4. 28. April 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 39 Wochen
    STST 588tleutviertel InnenstadtTitel/Betreff: Was wird aus der Sprachförderung von Zuwanderern im Gallus?
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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