Abrissarbeiten (als erste Option?) beim nachhaltigen Musterquartier "Lurgi-Areal" - Wer hat dies zu verantworten?
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 8 fragt den Magistrat nach der Verantwortung für die Abrissarbeiten im Lurgi-Areal und ob die Möglichkeit der Weiternutzung bestehender Gebäude geprüft wurde. Es wird eine Klärung der Situation gefordert, da der Ideenwettbewerb zur Neubebauung noch nicht stattgefunden hat.
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Thema Stadtplanung verfolgenFragen an den Magistrat
Der Ortsbeirat fragt den Magistrat:
- Ist es richtig, dass das im Koalitionsvertrag (ab Zeile 873) genannte nachhaltige Musterquartier so verstanden werden könnte, dass die vorhandene Bausubstanz weiter verwendet werden könnte? Ist dies überhaupt geprüft worden? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
- Warum wurde nicht der Beginn des Ideenwettbewerbes abgewartet?
- Wessen Idee war es, dort komplett die Abrissbirne zu schwingen - das städtische Stadtplanungsamt oder einer der beiden Projektentwickler? > (die städtische ABG ist mit an Bord)
Ohne bisher eine Antwort auf die Anfrage der Ortsbeirates 8 vom 16.09.2021 erhalten zu haben (u. a. Prüfungsoption der Weiternutzung bestehender Gebäude des Baujahres 1989), werden Tatsachen geschaffen und die Gebäude auf dem Lurgi-Areal abgerissen.
Dabei ist dem Ortsbeirat noch nicht einmal bekannt, was dort genau alles errichtet werden soll. Und der Ideenwettbewerb der Stadt zur Neubebauung - unter Beteiligung des Ortsbeirates - hat noch nicht einmal getagt.
Kontext
Ohne bisher eine Antwort auf die Anfrage der Ortsbeirates 8 vom 16.09.2021 erhalten zu haben (u. a. Prüfungsoption der Weiternutzung bestehender Gebäude des Baujahres 1989), werden Tatsachen geschaffen und die Gebäude auf dem Lurgi-Areal abgerissen. Dabei ist dem Ortsbeirat noch nicht einmal bekannt, was dort genau alles errichtet werden soll. Und der Ideenwettbewerb der Stadt zur Neubebauung - unter Beteiligung des Ortsbeirates - hat noch nicht einmal getagt.
Begründung
Anscheinend ist es bei Projektentwicklern und der Stadt weiterhin so "drin", dass erstmal alles plattgemacht wird. Und dann kann man ja "ökologisch, sozial und nachhaltig" neu planen und bauen. Das macht ja dann auch weniger Umstände....für die Planenden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. September 2021OFOF 48/8Baugebiet „LURGI-Areal“ im Mertonviertel - in VorplanungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. September 2021VV 172Baugebiet „LURGI-Areal“ im Mertonviertel - in VorplanungAnfrage
- 20. Januar 2022OFOF 106/8Abrissarbeiten (als erste Option?) beim nachhaltigen Musterquartier „Lurgi-Areal“ - Wer hat dies zu verantworten?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. Januar 2022Sie sind hierVV 291Abrissarbeiten (als erste Option?) beim nachhaltigen Musterquartier „Lurgi-Areal“ - Wer hat dies zu verantworten?Anfrage
- 4. Februar 2022STST 310Baugebiet "LURGI-Areal" im Mertonviertel - in VorplanungStellungnahme
- 6. Mai 2022Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 1089Abrissarbeiten (als erste Option?) beim nachhaltigen Musterquartier "Lurgi-Areal" - Wer hat dies zu verantworten?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen