Ultrafeinstaubbelastung
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant, basierend auf den Ergebnissen der UFP-Belastungsstudie, Maßnahmen zur Reduzierung von ultrafeinen Partikeln zu entwickeln. Ziel ist es, die gesundheitlichen Auswirkungen, die mit diesen Partikeln in Verbindung stehen, besser zu verstehen und zu minimieren. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für effektive Minderungsmaßnahmen bieten.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Friedberger Landstraße — 36 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.10.2026.
- Umweltverschmutzung technisch erschweren05.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Luftqualität an der Friedberger Landstraße weiter verbessern24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Sperrung der Hofhausstraße hier: Informationspolitik des Magistrats15.09.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Friedberger Landstraße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Im September 2017 startete das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) Messungen von ultrafeinen Partikeln (UFP) in Raunheim und Frankfurt-Schwanheim. Unter UFP wird die kleinste Feinstaubfraktion, Partikel kleiner als 100 Nanometer, verstanden. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind noch nicht hinreichend untersucht. Jedoch können die Partikel tief in die Lunge eindringen und in den Blutkreislauf gelangen und werden mit den vom Ortsbeirat aufgezeigten Krankheiten in Verbindung gebracht. Für eine Grenzwertableitung sind die Erkenntnisse aktuell jedoch noch nicht ausreichend. Wie der Ortsbeirat in seiner Begründung zur Anregung treffend darstellt, konnte an den Messtationen des HLNUG schnell gezeigt werden, dass erhöhte Partikelanzahlkonzentrationen bei Flugbetrieb und Wind aus Richtung Flughafen auftreten. Im Koalitionsvertrag hat die Hessische Landesregierung Ende 2018 schließlich das Forum Flughafen und Region (FFR) beauftragt, eine umfassende Untersuchung der UFP-Belastung in der Rhein-Main Region vorzunehmen. Es wurde ein "Arbeitskreis Ultrafeinstaub" von der Gemeinnützigen Umwelthaus GmbH (Geschäftsstelle des FFR) organisiert, welcher den Prozess bis heute begleitet. Das städtische Umweltamt sowie das Gesundheitsamt sind hierin neben anderen Kommunen, dem HLNUG und den Flughafenorganisationen vertreten. Die Studie SOURCE FFR (Study On Ultrafine Particles in the Frankfurt Airport Region) wurde entwickelt und aufgrund der Komplexität in eine Belastungsstudie sowie eine Wirkungsstudie aufgeteilt. Die Teilstudien wurden durch vorangestellte Designstudien vorbereitet. Im April 2023 startete die Durchführung der UFP-Belastungsstudie, welche die regionale Belastung von UFP untersucht. In 2025 wurde für den Teil der Wirkungsstudie die Durchführung einer "Sekundärdatenbasierten Kohortenstudie" und die Durchführung einer "Panelstudie" zur Beurteilung der gesundheitlichen Auswirkungen ausgeschrieben. Der Vergabeprozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Inzwischen liegt ein erster Ergebnisbericht des ersten Arbeitspaketes (Bestimmung der UFP-Emissionen) vor. Hierzu wurden an zahlreichen Stellen um den Flughafen temporäre oder dauerhafte UFP-Immissionsmessungen vorgenommen. Auf dem Frankfurter Stadtgebiet werden UFP derzeit an den HLNUG-Stationen Frankfurt Flughafen West, Oberrad, Sachsenhausen, Friedberger Landstraße sowie Schwanheim gemessen. Zudem wurde die Belastung in Frankfurt temporär vom HLNUG bzw. dem Konsortium der Belastungsstudie im Niedwald, auf dem Parkfriedhof Heiligenstock und auf dem Riedberg erfasst sowie an weiteren Stellen auf dem Gelände des Flughafens. Die Stationen Oberrad und Sachsenhausen befinden sich im Eigentum der Stadt Frankfurt am Main. Der Magistrat wird sich dafür einsetzten, dass aus den Resultaten der Belastungsstudie und den ermittelten gesundheitlichen Auswirkungen im Rahmen der Wirkungsstudie effektive Minderungsmaßnahmen abgeleitet und deren Umsetzbarkeit ermittelt werden. Hierbei müssen auch aus Sicht des Magistrates unter anderem die vom Ortsbeirat aufgezeigten Potentiale der Kerosinzusammensetzung sowie die zunehmende Elektrifizierung der Abfertigungs- und Schleppprozesse eingehend untersucht werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Januar 2026OFOF 1455/6UltrafeinstaubbelastungOrtsbeiratsantrag · SPD
- 24. Februar 2026OMOM 8160UltrafeinstaubbelastungDirektanregung
- 26. Mai 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 966UltrafeinstaubbelastungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab