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Wieso wurde nur ein Teilbetrag der in der Etatanregung EA 38/24 genannten Beträge ausgezahlt?

Vorlagentyp: STMagistrat
106 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats bezieht sich auf die teilweise Auszahlung der Fördermittel laut Etatanregung. Bei der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e. V. wurde der rechtlich einwandfreie Betrieb bestätigt, während bei weiteren Anfragen, insbesondere dem Projekt 'Oase', Mängel in der tierschutzrechtlichen Erlaubnis festgestellt wurden.

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Stellungnahme des Magistrats

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgte nach amtsinterner Rücksprache mit der Abteilung Veterinärwesen nur an solche Organisationen, bei denen wir von einem rechtlich einwandfreien Betrieb der Einrichtung ausgehen durften. Dies war 2025 allein bei der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e. V. der Fall, die 10.000 € erhalten hat. Das Projekt "Oase" hat seitens der Abteilung Veterinärwesen des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt am Main eine Untersagungsverfügung erhalten, da "Oase" nicht über die erforderliche tierschutzrechtliche Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz (TierSchG) verfügt. Gegen die Untersagungsverfügung wurde Widerspruch eingelegt; ein abschließender Bescheid liegt derzeit noch nicht vor. Die verantwortliche Person, Frau C., hat zudem Strafanzeige gegen die Abteilung Veterinärwesen erstattet. Hintergrund ist, dass das Ordnungsamt im Rahmen des gesetzlichen Auftrags tätig geworden ist, insbesondere zur Überprüfung der vorübergehenden Haltung und Pflege von Wildvögeln. Für den Verein "Wildtierfreunde Maintal" liegt nach hiesigem Kenntnisstand derzeit ebenfalls keine Erlaubnis nach § 11 TierSchG vor. Nach § 11 Abs. 1 Nr. 3 TierSchG bedarf derjenige der Erlaubnis der zuständigen Behörde, der Wirbeltiere in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung hält oder betreut. Hierunter fallen insbesondere auch Auffangstationen oder vergleichbare Einrichtungen, in denen Tiere, auch vorübergehend, aufgenommen, gepflegt oder versorgt werden. Die Erlaubnis wird nur erteilt, wenn insbesondere - die erforderliche Sachkunde, - die persönliche Zuverlässigkeit sowie - geeignete Räumlichkeiten und Haltungsbedingungen nachgewiesen werden. Zweck der Vorschrift ist die Sicherstellung einer tierschutzgerechten Unterbringung, Pflege und Versorgung der Tiere. Vor dem Hintergrund der fehlenden bzw. ungeklärten tierschutzrechtlichen Erlaubnislage nach § 11 TierSchG konnte das Ordnungsamt eine Zahlung an die vorgeschlagenen Vereine nicht empfehlen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. April 2024OFOF 615/11Haushalt 2024/2025 Pflege von WildtierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 15. April 2024EAEA 38Produktbereich: 30 Büro OB / Betreuung der Gremien Produktgruppe: 30.04 Stadtmarketing Pflege von WildtierenEtatanregung
  3. 28. Oktober 2024OAOA 495Versorgung verletzter Wildtiere sicherstellen - Ehrenamtliche entlastenAnregung
  4. 22. September 2025STST 1605Versorgung verletzter Wildtiere sicherstellen - Ehrenamtliche entlastenStellungnahme
  5. 8. Februar 2026OFOF 829/11Wieso wurde nur ein Teilbetrag der in der EA 38/2024 genannten Beträge ausgezahlt?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  6. 23. Februar 2026OMOM 8104Wieso wurde nur ein Teilbetrag der in der Etatanregung EA 38/24 genannten Beträge ausgezahlt?Direktanregung
  7. 27. April 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 106 Wochen
    STST 736Wieso wurde nur ein Teilbetrag der in der Etatanregung EA 38/24 genannten Beträge ausgezahlt?
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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