sthausenTitel/Betreff: Ruhebänke und Abfalleimer umgehend wieder aufstellen
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Stellungnahme des Magistrats vom 05.04.2011, ST 506
Betreff: Ruhebänke und Abfalleimer umgehend wieder aufstellen Zu den einzelnen Bankstandorten nimmt der Magistrat wie folgt Stellung:
- Zwischen Westerbach- und Marquardstraße An diesem Niddauferabschnitt wurden vom Magistrat keine Bänke abgebaut. Aufgrund der besonderen örtlichen Situation in diesem Abschnitt des Uferweges ist ein Aufstellen von Bänken auch nicht möglich. Landseitig hinter dem Uferweg liegen gleich anschließend die Zäune der benachbarten Gärten und Kleingärten. Die zur Verfügung stehende Wegbreite wird hier im Sommer zunehmend durch den unzureichenden Rückschnitt der Kleingärtner, z. B. am Breidensteiner Weg, zusätzlich verringert. An den Weg grenzen dann unmittelbar die Böschungsoberkante sowie die steile Böschung der Nidda an. Unterhaltungsfahrzeuge, aber auch Rettungsfahrzeuge benötigen die gesamte vorhandene Wegebreite, so dass keine Bänke in diesem Bereich aufgestellt werden können.
- Am Ochsengraben Die Bankstandorte am Ochsengraben wurden weniger zur Erholung genutzt als zur illegalen Müllentsorgung. Nicht nur Gartenabfälle, sondern auch Sperrmüll sowie Sondermüll aus den umliegenden Gärten wurden chronisch an diesen Stellen entsorgt und dies zu den entsprechenden Zeiten gleich pritschenweise. Ein Entfernen einzelner Papierkörbe brachte keine Linderung, da in diesen Fällen die verbliebenen Bänke als Müllablagestellen herangezogen wurden. Nach Beobachtungen des Magistrats wurden die Bänke selbst kaum zum Sitzen angenommen. Dies erklärt sich aus der Gegebenheit, dass der Ochsengraben, der aus Gärten, Abstandsgrün, Wegen und Parkplätzen besteht, und von der Funktion her weniger der Erholung als der Erschließung der dortigen Kleingartenvereine und freien Gärten dient. Die meisten Besucher des Geländes sind Gartenbesitzer, die über eigene Sitzmöglichkeiten in ihren Gärten verfügen. Da die Bänke selbst von ihrem Zustand her verwittert und überaltert waren, wurde unter Abwägung der vorgenannten Gegebenheiten entschieden, auf die Bankstandorte zu verzichten, anstatt hier neue Bänke aufzustellen. Erwartungsgemäß kam es nach dem durchgeführten Rückbau nicht zu einer Fülle von Beschwerden aus der Bevölkerung. Die Problematik der Müllentsorgung indessen hat sich nach dem Rückbau wesentlich gebessert. Vor dem Hintergrund der hier gemachten Erfahrungen beabsichtigt der Magistrat nicht, in diesem Gelände neue Sitzgelegenheiten und somit erneute Müllentsorgungsstellen einzurichten. Als Ausgleich wird auf die naheliegende Grünanlage an der Sternbrücke verwiesen, die eine starke Aufwertung erfuhr und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet wurde.
- Am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Rödelheim Im Zuge der Umgestaltung des Brentanoparks wurde bewusst auf die frühere Banknische in der Nähe des Mahnmals an der ehemaligen Synagoge verzichtet. Anstatt an diesem Standort mit wenig einladender Sicht auf eine Blechgarage und auf marode Gebäude festzuhalten, wurde stattdessen in unmittelbarer Nähe eine Banknische im ursprünglichen Garten der Familie Brentano, direkt am Haupterschließungsweg, geschaffen. Dort sind sowohl die Frequentierung als auch die Aufenthaltsqualität höher und die Lage ermöglicht eine schöne Aussicht in den Park.
- An der Kullmannwiese Im Rahmen der Grundsanierung des Niddauferweges an der Kullmannwiese wurden die hier vorhandenen Bänke zur Durchführung der Arbeiten entfernt. Nach Fertigstellung der Arbeiten wurden in diesem Abschnitt 3 Bänke wieder aufgestellt. Im Umfeld des Spielplatzes an der Kullmannwiese befinden sich weitere 5 Bänke. Unabhängig davon ist beabsichtigt, im Laufe des Jahres 2011 an zwei geeignet erscheinenden Stellen je eine Sitzgarnitur (Tisch mit 2 Bänken) aufzustellen, um zusätzliche Verweilmöglichkeiten anzubieten.
- An der Nidda in Hausen Im Stadtteil Hausen befinden sich in Höhe der Niddabrücke (Hausener Weg/Hausener Obergasse) zwei vereinzelt stehende Bänke. Eine befindet sich westlich der Nidda in Höhe der Lagerfläche der Bäderbetriebe, eine weitere östlich der Nidda an einem Pflanzbeet. Die jeweilige Situation erscheint sowohl von der Platzierung als auch vom Angebot her verbesserungswürdig. Beabsichtigt ist, ähnlich wie an der Kullmannwiese, im Laufe des Jahres 2011 an geeignet erscheinender Stelle je eine Verweilmöglichkeit in Form einer kompletten Sitzgarnitur aufzustellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. November 2010OFOF 792/7sthausenFraktion: die farbechten - LINKE.Titel/Betreff: Ruhebänke und Abfalleimer umgehend wieder aufstellenOrtsbeiratsantrag
- 23. November 2010OAOA 1225sthausenTitel/Betreff: Ruhebänke und Abfalleimer umgehend wieder aufstellenAnregung
- 5. April 2011Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 506sthausenTitel/Betreff: Ruhebänke und Abfalleimer umgehend wieder aufstellenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab