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Goethe-Ginkgo mit Sitzbank für den Römerberg

Vorlagentyp: STMagistrat
42 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren
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Zusammenfassung

Der Magistrat hat auf den Wunsch nach mehr Bäumen in der Stadt reagiert, betont jedoch die Notwendigkeit nachhaltiger Baumstandorte. Aufgrund extremer Standortbedingungen und der Beanspruchung durch Veranstaltungen wird von einer Neupflanzung eines Ginkgos am Römerberg abgesehen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Stellungnahme des Magistrats

Der Wunsch nach mehr Bäumen in der Stadt ist nachvollziehbar und begründet.

Aber gerade die diesjährige Dürre zeigt auf, dass die Baumstandorte nachhaltig sein müssen. Einzelne Bäume an solch exponierten Stellen haben immer einen schweren Stand. Generell kann man sagen, dass Straßen- und Platzbäume in versiegelten Flächen auf Extremstandorten stehen. Dies ist gerade in diesen Wochen im gesamten Stadtgebiet zu sehen und mit immensem Aufwand wird derzeit versucht, die Schäden am Stadtgrün zu minimieren.

Am Beispiel des ehemaligen Baumstandortes an der Alten Nikolaikirche ist dies gut darstellbar:

Im Jahr 2001 wurde im Rahmen der Aufbauarbeiten zum Weihnachtsmarkt einer dort stehenden Platane (gepflanzt Anfang der 80er Jahre) die halbe Krone von einem LKW zerstört. Der Baum musste gefällt werden. Aufgrund der extrem schlechten Standortbedingungen (zu kleine Baumscheibe wg. Trassensituation, Druck durch Veranstaltungen, Strahlungshitze, usw.) sollte kein Baum mehr gepflanzt werden. Inspiriert durch die damaligen Geburtstagsfeierlichkeiten zu Ehren des großen Frankfurter Dichters und Naturforschers Johann Wolfgang von Goethe entschied man sich zur Reaktivierung des Standortes und zur Pflanzung eines Ginkgos. Neun Jahre hat dieser Baum eine permanente Sonderbehandlung durch das zuständige Fachamt bekommen, die lediglich dazu diente, dass er nicht früher abgestorben ist. 2012 wurde der abgestorbene Ginkgo entfernt und der Baum-Standort wegen der genannten Gründe aufgegeben.

Um hier einen nachhaltigen Baumstandort zu schaffen, wäre die Entsieglung einer Fläche von 3 mal 3 Metern bei einer Tiefe von 1,5 Metern und entsprechende Leitungsfreiheit notwendig. Dieses Baumbeet darf nicht versiegelt, sondern sollte unterpflanzt werden. Um die Maßnahme nachhaltig zu gestalten, sollten mindestens drei Ginkgo gepflanzt werden, da Bäume im Verbund besser gedeihen. Dementsprechend müsste dann wiederum das Beet vergrößert werden.

Da diese Fläche jedoch nicht vorhanden ist, da die jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen (Weihnachtsmarkt, Ironman, etc.) auch ihren Platz beanspruchen, hat der Magistrat davon Abstand genommen, hier wieder einen Baum zu pflanzen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2022OFOF 436/1Goethe-Ginkgo mit Sitzbank für den RömerbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 28. Juni 2022OMOM 2403Goethe-Ginkgo mit Sitzbank für den RömerbergDirektanregung
  3. 30. September 2022Sie sind hier
    STST 2263Goethe-Ginkgo mit Sitzbank für den Römerberg
    Stellungnahme
  4. 15. November 2022OFOF 679/1Drei Bäume für den RömerbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 6. Dezember 2022OMOM 3247Drei Bäume für den RömerbergDirektanregung
  6. 24. Februar 2023Antwort des Magistrats · nach 42 WochenSTST 565Drei Bäume für den RömerbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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