Verbesserung der Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit zwischen Eisernem Steg und Römerberg
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit zwischen dem Eisernen Steg und dem Römerberg zu verbessern. Geplant sind verschiedene Maßnahmen zur Anpassung der Fußgängerquerung, um die Sicherheit insbesondere für Menschen mit Behinderungen zu erhöhen, sowie um den Verkehrsfluss zu optimieren.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Mainkai — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.10.2026.
- Verkehrssituation in der Große Fischerstraße11.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Untersuchung zu den Auswirkungen der Mainkaisperrung04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Treppenanlage am Mainkai instand setzen und vor E-Scootern schützen18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die Fußgängerquerung am Mainkai auf Höhe des Eisernen Stegs sowie die anschließende Wegeführung in Richtung Römerberg zu überprüfen und barrierefrei umzugestalten. Dabei sollen insbesondere folgende Maßnahmen geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt werden:
- Verlegung der Haltelinie: Die Haltelinie für den aus östlicher Richtung kommenden Fahrzeugverkehr soll um einige Meter nach Osten versetzt werden. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob eine Anpassung der Ampelschaltung sinnvoll ist, damit Fahrzeuge bei Rückstau nicht auf dem Fußgängerüberweg zum Stehen kommen.
- Freihaltung des Fußgängerüberwegs: In beiden Fahrtrichtungen sollen geeignete Hinweisschilder oder andere verkehrsrechtliche Maßnahmen vorgesehen werden, die Autofahrer darauf aufmerksam machen, bei Rückstau vor dem Fußgängerüberweg zu halten und diesen freizuhalten.
- Entfernung der Schranken: Es soll geprüft werden, ob die Schranke im Bereich der Primus-Linie sowie die Schranke auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Römerberg entfernt oder versetzt werden können. Beide Schranken stehen nach Beobachtungen vor Ort nahezu dauerhaft offen und schränken den verfügbaren Platz für Fußgänger ein. Sofern die Schranken weiterhin benötigt werden, sollen platzsparendere Alternativen geprüft werden.
- Akustische Ampelsignale: Die Fußgängerampeln sollen mit akustischen Orientierungs- und Freigabesignalen sowie den erforderlichen taktilen Einrichtungen ausgestattet werden, damit auch blinde und sehbehinderte Menschen die Straße möglichst selbstständig und sicher überqueren können.
- Neugestaltung der Wegeführung: Der Bereich zwischen dem Fußgängerüberweg und der Fußgängerzone in Richtung Römerberg soll neu gestaltet werden, sodass eine möglichst gerade und hindernisfreie Verbindung entsteht. Hierfür sollen insbesondere die Standorte der vorhandenen Schranke, der Verkehrs- und Hinweisschilder sowie weiterer Hindernisse überprüft werden. Der vorhandene Baumbestand soll dabei erhalten bleiben.
- Barrierefreie Doppelquerung: Der Fußgängerüberweg soll auf beiden Straßenseiten nach Möglichkeit als getrennte Überquerungsstelle mit unterschiedlichen Bordsteinhöhen gestaltet werden. Dabei soll sowohl eine Nullabsenkung für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren als auch eine ertastbare Bordsteinkante mit entsprechenden Bodenindikatoren für blinde und sehbehinderte Menschen vorgesehen werden.
- Berücksichtigung des Radverkehrs: Bei der Neugestaltung soll auch die bestehende Radverkehrsführung am nördlichen Brückenkopf des Eisernen Stegs berücksichtigt werden. Insbesondere soll darauf geachtet werden, dass Fuß- und Radverkehr klar voneinander getrennt und mögliche Konfliktstellen vermieden werden. Es wird gebeten mit dem Ortsbeirat, den zuständigen Ämtern und der städtischen Behindertenbeauftragten eine Begehung vor Ort durchzuführen, um die bestehenden Probleme anzuschauen und mögliche Lösungen direkt am Standort zu besprechen.
Begründung
Der Fußgängerüberweg am Mainkai zwischen Eisernem Steg und Römerberg ist eine wichtige und stark genutzte Verbindung zwischen dem Mainufer und der Altstadt. Bei einer Begehung vor Ort sind mehrere Probleme aufgefallen. Besonders problematisch ist, dass Fahrzeuge bei Rückstau regelmäßig auf dem Fußgängerüberweg stehen bleiben und Fußgänger dadurch gezwungen sind, zwischen den haltenden Autos hindurchzugehen. Gerade für Menschen mit Behinderungen stellt dies eine zusätzliche Gefahr dar. Auch die Wegeführung in Richtung Römerberg ist durch Schranken, Schilder und weitere Hindernisse unnötig erschwert. Hinzu kommt, dass die Querung bislang nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern sowie blinden und sehbehinderten Menschen ausgerichtet ist. Der Ortsbeirat hält es daher für notwendig, die gesamte Querung einschließlich der angrenzenden Wegeführung zu überprüfen. Gerade an einer so zentralen und stark besuchten Stelle sollte es möglich sein, die Straße sicher und möglichst ohne fremde Hilfe zu überqueren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Oktober 2026 brachte CDU im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein.