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Barrierefreie Straßenbahnlinie 16, jetzt!

Vorlagentyp: STMagistrat
128 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat hat festgestellt, dass der barrierefreie Umbau aller Haltestellen der Linie 16 bis Ende 2025 aufgrund fehlender Ressourcen nicht realisiert werden kann. Dennoch sind einige Haltestellen bereits priorisiert und es werden Unterstützungsleistungen für mobilitätseingeschränkte Menschen angeboten.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Juliusstraße — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.05.2026.

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Stellungnahme des Magistrats

Zu 1a)

Ein barrierefreier Umbau aller Haltestellen der Linie 16 im Ortsbezirk 2 bis Ende 2025 kann aus Gründen fehlender personeller wie auch finanzieller Ressourcen nicht realisiert werden.

Zu 1b)

In der stadtweiten Priorisierung von Haltestellen für den barrierefreien Umbau sind die Haltestellen "Frauenfriedenskirche" und "Adalbert-/ Schloßstraße" bereits der höchsten Kategorie "Priorität A" zugeordnet. Die Haltestelle "Juliusstraße" ist in der "Priorität B" eingruppiert. Die Haltestelle "Markus-Krankenhaus" befindet sich in der "Priorität C". Sie ist aber Teil des Projektes Ringstraßenbahn zwischen Ginnheimer Landstraße und Friedberger Landstraße. Die Haltestelle wird in diesem Zusammenhang grundlegend umgestaltet und soll dann als Kombi-Haltestelle auch vom Busverkehr angefahren werden können. Dazu liegt bereits eine zwischen den Fachämtern abgestimmte Vorplanung vor.

Zu 1c)

Vorab weist der Magistrat darauf hin, dass die Mitarbeitenden der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF), sowohl der Ordnungs-, Prüf- als auch Servicedienste, jederzeit bereit sind, mobilitätseingeschränkte Menschen beim Ein- und Aussteigen zu unterstützen. An den Stationen und Haltestellen, an denen bereits Notruf- und Informationseinrichtungen in Kombination mit Videobeobachtung installiert sind, kann über den Info-Button mit der 24/7 besetzten Service- und Sicherheitszentrale Kontakt aufgenommen werden, die dann Unterstützung des Fahrgastes veranlasst. Zudem bietet die VGF einen kostenlosen Fahrgastbegleitservice an. Hierzu ist lediglich eine gültige Fahrkarte erforderlich, und mobilitätseingeschränkte Menschen werden an der Haustür abgeholt und zu ihrem Ziel begleitet. Dieser kann bequem per Telefon (069 213

23188) oder Online über die VGF-Homepage (Fahrgastbegleitung | VGF (vgf-ffm.de)) sowie per E-Mail (s.fahrgastbegleitservice@vgf-ffm.de) angefordert werden.

Zu 1d)

An den Straßenbahnwagen vom Typ S und T befinden sich an einzelnen Türen spezielle blaue Rollstuhltaster. Über diese Taster ist es Fahrgästen möglich, dem Fahrpersonal zu signalisieren, dass an dieser Tür ein Fahrgast mit besonderen Anforderungen zusteigen möchte. Bei Bedarf können Klapprampen vom Fahrpersonal ausgeklappt werden. Bei den Straßenbahnwagen vom Typ R gibt es eine elektrische Rampe, um den Zustieg ins Fahrzeug zu erleichtern. Hier gibt es zwar keine speziellen Taster an den Türen, allerdings können sich die Fahrgäste bei Einfahrt der Bahn in die Haltestelle beim Fahrpersonal melden, welches dann alles Weitere in die Wege leitet. Zum Ausstieg befinden sich in den Mehrzweckabteilen der Bahn blaue Taster, durch die dem Fahrpersonal signalisiert wird, dass ein Fahrgast eventuell die Rampe oder einen erhöhten Zeitbedarf zum Ausstieg benötigt.

Zu 1e)

Der Magistrat hat eine Prüfung veranlasst, inwieweit Informationen über Unterstützungsleistungen inklusive der Servicenummern der VGF bereits an den Haltestellen der Linie 16 aushängen oder als Übergangslösung bis zu einem barrierefreien Ausbau ausgehängt werden können.

Zu 2)

Im Zuge von Umbaumaßnahmen werden die Belange von Menschen mit Behinderung immer in die Planungen einbezogen. Der Behindertenbeauftragte der Stadt Frankfurt am Main ist ständiges Mitglied der Koordinierungsgruppe Verkehr (KGV) und somit in den Abstimmungsprozess der Fachämter eingebunden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Mai 2022BB 209Nahverkehrsplan 2025+Magistratsbericht
  2. 7. Juni 2022OFOF 421/2Barrierefreie Straßenbahnlinie 16, jetzt!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, FDP
  3. 4. Juli 2022OMOM 2448Barrierefreie Straßenbahnlinie 16, jetzt!Direktanregung
  4. 5. Februar 2024STST 294Barrierefreie Straßenbahnlinie 16, jetzt!Stellungnahme
  5. 11. Mai 2024OFOF 914/2Rolltreppen und Aufzüge an der Station „Bockenheimer Warte“Ortsbeiratsantrag · FDP
  6. 27. Mai 2024OMOM 5486Fahrtreppen und Aufzüge an der Station „Bockenheimer Warte“Direktanregung
  7. 28. Oktober 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 128 Wochen
    STST 1895Barrierefreie Straßenbahnlinie 16, jetzt!
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen