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Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer…

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Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer Videoüberwachung an den Müllbrennpunkten

Vorlagentyp: STMagistrat
76 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, eine Informations- und Aufklärungskampagne zur Bekämpfung illegaler Müllentsorgung in den Straßen Dürkheimer Straße und Coventrystraße durchzuführen. Dies soll durch individuelle Informationen an neue Mieter und regelmäßige Informationsaktionen geschehen, um das Bewusstsein für die korrekte Müllentsorgung zu schärfen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Stellungnahme des Magistrats

Beide genannten Bereiche - Dürkheimer Straße und Coventrystraße - sind bezüglich Entsorgung von Sperrmüll an die monatliche Siedlungsabfuhr angeschlossen.

Informations- und Aufklärungskampagne

Eine Informations- und Aufklärungskampagne ist grundsätzlich ein geeignetes Mittel, um präventiv den beschriebenen Problemen entgegenzuwirken.

Um illegale Müllentsorgung im Stadtteil Nied in den Griff zu bekommen, wird hinsichtlich der angeregten Aufklärungskampagne für die Dürkheimer Straße bereits Folgendes umgesetzt; neu einziehende Mieterinnen und Mieter werden seitens der Wohnungsgesellschaft mittels eines individuellen Briefes über das Konzept der Siedlungsabfuhr unter Benennung der Abfuhrtermine informiert.

Alle Bestandsmieterinnen und Bestandsmieter werden sowohl über die Hausordnung als auch über Aushänge in den Eingangsbereichen über den Sperrmüllservice, die Abholtermine und entsprechende Verhaltensweisen (z.B. die korrekte Bereitstellung) informiert.

Die Wohnungsgesellschaft wird weitere Aufklärungsmaßnahmen bezüglich korrekter Entsorgung und Bereitstellung von Abfällen und Sperrmüll unterstützen.

Eine umfangreiche Information erfolgte für beide Bereiche (Dürkheimer Straße und Coventrystraße) seitens der Stabsstelle Sauberes Frankfurt durch eine Verteileraktion. So wurden im Januar 2021 Informationsbroschüren mit allen Informationen rund um das Thema Sperrmüll und Siedlungsabfuhr an alle Mieterinnen und Mieter verteilt. Diese Verteileraktion wird regelmäßig wiederholt. Um alle Mieterinnen und Mieter zu erreichen, werden entsprechende Flyer in leichter Sprache und unter Verwendung von Piktogrammen verwendet.

Praktische Hilfen für ausziehende Mieter.

Der Bereich Dürkheimer Straße wird durch einen Hausmeister mit Büro vor Ort (Alzeyer Straße

44) betreut. Dieser steht allen Mieterinnen und Mietern der Siedlung für praktische Hilfen, auch im Zusammenhang mit Sperrmüllentsorgung, zur Verfügung. Dieses Angebot wurde zum 01.10.2020 durch einen Siedlungshelfer, der unter anderem kleinere Sperrmüllmengen selbst entsorgt, erweitert.

Ebenso wird in der Coventrystraße seitens der Eigentümergemeinschaft ein Hausmeister eingesetzt, der unter anderem für die Bereitstellung der Abfallbehälter verantwortlich ist.

Videoüberwachung

Nach Rücksprache mit dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI) ist eine Videoüberwachung zur Überwachung illegaler Müllentsorgung rechtlich nicht zulässig und auch nicht angemessen.

Die Stadt Frankfurt am Main hat nach § 4 des Hessischen Datenschutz und Informationsfreiheitsgesetz grundsätzlich zur Wahrnehmung des Hausrechts (HBDI) eine Ermächtigungsgrundlage für eine Videoüberwachung.

Diese ist im Übrigen auch nur dann zulässig, wenn sie erforderlich ist und keine Anhaltspunkte bestehen, dass schutzwürdige Interessen der Betroffenen überwiegen. In der Praxis findet eine Videoüberwachung durch städtische Ämter und Betriebe deshalb in der Regel nur bei einer zwingend erforderlichen Sicherung und Überwachung eigener Dienstgebäude statt.

Vorwiegend soll jedoch der öffentliche Raum überwacht werden, um illegale Müllentsorgung festzustellen. Nur Polizei- und Gefahrenabwehrbehörden können ausnahmsweise nach § 14 Abs. 1 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) zur Abwehr von Gefahren und bei vermehrten Straftaten öffentlich zugängliche Orte mittels Videokamerasystem überwachen. Auch diese Voraussetzungen liegen hier nicht vor.

Die Videoüberwachung wäre zudem ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Rechte unbeteiligter Bürgerinnen und Bürger, die regelmäßig überwacht und aufgezeichnet würden. Aus den dargelegten Gründen ist eine Videoüberwachung mangels gesetzlicher Grundlage nicht zulässig.

Die Stabsstelle Sauberes Frankfurt setzt als alternative Maßnahme z.B. zur Ermittlung von möglichen Verursachern bereits einen Sperrmüllvorermittler ein. Ergänzend kontrolliert die Stadtpolizei des Ordnungsamtes zu unterschiedlichen Zeitpunkten beide Bereiche.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Januar 2021OMOM 7125Wilde (Sperr-) Müllablagerungen endlich in den Griff bekommen/Projekt Kiezhausmeister in Nied pilotierenDirektanregung
  2. 30. April 2021STST 993Wilde (Sperr-) Müllablagerungen endlich in den Griff bekommen/Projekt Kiezhausmeister in Nied pilotierenStellungnahme
  3. 29. Juni 2021OMOM 368Nied: Wilde (Sperr-) Müllablagerungen endlich in den Griff bekommen; Kiezhausmeister pilotisierenDirektanregung
  4. 23. August 2021OFOF 146/6Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer Videoüberwachung an den MüllbrennpunktenOrtsbeiratsantrag · CDU
  5. 7. September 2021OMOM 660Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer Videoüberwachung an den MüllbrennpunktenDirektanregung
  6. 11. Oktober 2021STST 1842Nied: Wilde (Sperr-) Müllablagerungen endlich in den Griff bekommen; Kiezhausmeister pilotisierenStellungnahme
  7. 17. Dezember 2021STST 2271Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer Videoüberwachung an den MüllbrennpunktenStellungnahme
  8. 13. März 2022OFOF 418/6Haushalt 2022 Nied: Personalkosten für eine Kiezhausmeisterstelle in den Haushalt 2022 einstellenOrtsbeiratsantrag · CDU
  9. 4. Juli 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 76 Wochen
    STST 1530Nied: Illegale Müllentsorgung endlich in den Griff bekommen - Durchführung einer Aufklärungskampagne bei Mietern und Prüfung der Möglichkeit einer Videoüberwachung an den Müllbrennpunkten
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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