Radschnellweg Hanau - Streckenführung Riederwald und Ostpark
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Zusammenfassung
Der Magistrat äußert Bedenken gegen die Streckenführung des Radschnellwegs durch den Ostpark und im Riederwald aufgrund von Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr sowie naturschutzrechtlichen Aspekten. Die Machbarkeitsstudie wird ergänzt, und die Ergebnisse werden voraussichtlich 2024 vorliegen.
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Max-Bromme-Steig — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.08.2026.
- Neue historische Bewertung von Max Bromme als Namensgeber eines Weges10.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Unzureichende Baustellenplanung für Radfahrer im Riederwald12.01.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Nach erneutem Unfall: Wann kommt ein Warnblinker am Bahnübergang FSV Stadion?08.01.2024 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Max-Bromme-Steig per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu 1:
Der Magistrat hat konkrete Bedenken gegen die Streckenführung durch den Ostpark beziehungsweise am Ostpark entlang, da hier Konfliktsituationen zwischen Fuß- und Radverkehr entstehen können. Davon wäre insbesondere der Bereich des "Kastanienplatzes" zwischen Ostpark-Café und Ostpark-Weiher betroffen. Zudem sprechen auch Gründe des Denkmalschutzes gegen diese Streckenführung.
Zu 2.
Gegen eine Streckenführung am, beziehungsweise im Riederwald, sprechen naturschutzrechtliche Bedenken. Durch die Nordmainische-S-Bahn ist bereits ein Eingriff in die Waldflächen erforderlich. Mit dem Radschnellweg würde eine zusätzliche Verkehrssicherungspflicht entstehen, die sich auch auf die Habitatbäume geschützter Fledermausarten erstreckt.
Zu 3.
Das Untersuchungsgebiet für die erweiterte Machbarkeitsstudie erstreckt sich auf den Siedlungsbereich nördlich der Bahnstrecke Frankfurt - Hanau im Abschnitt zwischen Vilbeler Landstraße im Osten und Ostbahnhof im Westen. Im Fokus steht dabei ein Trassenverlauf über Wächtersbacher Straße - Am Erlenbruch - Max-Bromme-Steig - Am Bornheimer Hang - Ostparkstraße.
Zu 4.
Für die Ergänzung der Machbarkeitsstudie hat der federführend tätige Regionalverband inzwischen einen Förderantrag gestellt. Sobald der Antrag bewilligt wurde, erfolgt die Ausschreibung der erforderlichen Leistungen. Für die eigentliche Bearbeitung wird ein Zeitraum von sechs Monaten veranschlagt, so dass voraussichtlich 2024 Ergebnisse vorliegen.
Zu 5.
Die zusätzlichen Planungen haben keinen maßgeblichen Einfluss auf die vollständige Realisierung der Radschnellverbindung im Stadtgebiet. Die Lage des Übergabepunkts an der Stadtgrenze zu Maintal ist durch die entsprechenden Grundsatzbeschlüsse der beteiligten Kommunen hinreichend fixiert, so dass die jeweilige Abschnittsplanung unabhängig erfolgen kann. Sowohl die Vorzugstrasse der vorliegenden Machbarkeitsstudie als auch die nun zusätzlich im Fokus stehende weitere Trasse befinden sich im Einflussbereich der Großbaumaßnahmen Nordmainische S-Bahn und Riederwaldtunnel. Eine abschließende Realisierung einer durchgehenden Radschnellverbindung wird daher erst in den 2030er Jahren möglich sein.
Zu 6.
Die Ergänzung der Machbarkeitsstudie wird durch geeignete Beteiligungsformate begleitet, in die auch der Ortsbeirat 4 einbezogen wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. November 2022BB 441Für eine Mobilitätswende im Frankfurter OstenMagistratsbericht
- 23. Januar 2023OFOF 266/4Radschnellweg Hanau - Streckenführung Riederwald und OstparkOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 14. Februar 2023VV 605Radschnellweg Hanau - Streckenführung Riederwald und OstparkAnfrage
- 5. Juni 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1271Radschnellweg Hanau - Streckenführung Riederwald und OstparkStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab