Generalverkehrsplan für Bergen-Enkheim
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Anregung fordert die Erstellung eines umfassenden Generalverkehrsplans für den Stadtteil Bergen-Enkheim, um die Verkehrssituation zu verbessern und den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Insbesondere sollen die Punkte Verkehrsanalyse, -prognose, und die Förderung nachhaltiger Mobilität berücksichtigt werden.
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Antwort steht aus
Der Magistrat muss bis zum 10.11.2026 antworten. Noch 16 Tage.Warum?
Borsigallee — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 29.09.2026.
- Weiterführung des Fahrradwegs auf Höhe der Bushaltestelle „Lahmeyerstraße“ in Richtung Riederwald29.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Fernwärmeversorgung und Rechenzentrums – Abwärme im Frankfurter Osten22.09.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Fahrbahntrenner für die Links und Rechtsabbieger am südlichen Ende der Borsigallee21.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Der Magistrat wird aufgefordert, für den Stadtteil Bergen-Enkheim einen umfassenden Generalverkehrsplan (GVP) zu erstellen und dessen schrittweise Umsetzung einzuleiten.
Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Analyse der aktuellen Verkehrssituation
- Verkehrsaufkommen (Pkw, Lkw, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)
- Identifikation von Engpässen und Gefahrenstellen insbesondere bei Einbahnstraßen und schmalen Straßen
- Kontrolle der Freigabe von Radverkehr in Gegenrichtung in mit Verkehrszeichen 220 beschilderten Einbahnstraßen;
- Prognose der zukünftigen Verkehrssituation
- Verkehrsaufkommen (Pkw, Lkw, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) im Ortsbezirk
- Verkehrsaufkommen im Hinblick auf Staus im Riederwaldtunnel;
- Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV)
- Verbesserung der Busverbindungen innerhalb des Stadtteils
- Prüfung einer besseren Schienenanbindung des Ortsteils Bergen
- Prüfung einer besseren Schienenanbindung des Riedbades in Enkheim
- Optimierung der Umsteigeverbindungen an der Endstation "Enkheim";
- Förderung des Rad- und Fußverkehrs
- Ausbau sicherer und durchgängiger Radwege
- Verbesserung der Fußwege und Barrierefreiheit
- Schaffung sicherer Querungsmöglichkeiten;
- Verkehrsberuhigung und Reduzierung des Individualverkehrs
- Einführung bzw. Ausweitung von Tempo-30-Zonen
- Maßnahmen gegen Durchgangsverkehr auch im Hinblick auf den Riederwaldtunnel
- Prüfung von Park-and-Ride-Konzepten
- Prüfung der Umwandlung der Marktstraße in eine Fußgängerzone mit Außengastronomie
- Prüfung zur Einführung von Rotblitzern an Fußgängerampeln wie z. B. Vilbeler Landstraße/Ecke Nordring
- Prüfung zur Einführung von Geschwindigkeitsblitzern an sämtlichen Aus- und Einfallstraßen wie z. B. Nordring Höhe Hausnummer 99, Marktstraße/Ecke Karl-Wessendorftstraße, Borsigallee Höhe Hessen-Center
- besonderer Schutz von Kindern auf den Schulwegen;
- Nachhaltige Mobilitätslösungen
- Förderung von Bike-/Carsharing-Angeboten
- Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität
- Integration in die Klimaschutzstrategie der Stadt.
Begründung
Als Randbezirk der Mainmetropole Frankfurt am Main bildet Bergen-Enkheim ein wesentliches Einfallstor der angrenzenden nordöstlichen Region. Dieses führt in der aktuellen Verkehrssituation in Bergen-Enkheim zu einer hohen Belastung des motorisierten Individualverkehrs. Gleichzeitig ist Bergen-Enkheim als Randbezirk durch Defizite im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs geprägt. Die schon 1975/1976 im Grenzänderungsvertrag ausgehandelten Verlängerungen der U-Bahn-Linien U4 nach Bergen-Ost und U7 ans Riedbad wurden bislang, auch 50 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages, nicht umgesetzt. Insbesondere der Ortsteil Bergen verfügt über keine direkte Schienenanbindung und ist stark vom Busverkehr abhängig. Dies führt zu verlängerten Fahrzeiten, eingeschränkter Mobilität und einer erhöhten Verkehrsbelastung innerhalb der Wohngebiete, insbesondere der Anwohner*innen auf den Grundnetzstraßen.
Ein integrierter Generalverkehrsplan ist erforderlich, um
- die Mobilität im Stadtteil nachhaltig zu verbessern;
- die Verkehrssicherheit zu erhöhen;
- die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu steigern;
- die klimapolitischen Ziele der Stadt Frankfurt zu unterstützen.
Nur durch eine ganzheitliche Planung aller Verkehrsträger kann eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung für Bergen-Enkheim gewährleistet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Juni 2026OFOF 20/16Generalverkehrsplan für Bergen-EnkheimOrtsbeiratsantrag · SPD
- 18. August 2026Sie sind hierOMOM 418Generalverkehrsplan für Bergen-EnkheimDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats