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Generalverkehrsplan für Bergen-Enkheim

Vorlagentyp: OFSPD
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Erstellung und schrittweise Umsetzung eines umfassenden Generalverkehrsplans für den Stadtteil Bergen-Enkheim, um die aktuelle Verkehrssituation zu analysieren und zu verbessern. Dies soll die Lebensqualität erhöhen und die klimapolitischen Ziele der Stadt unterstützen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, für den Stadtteil Bergen-Enkheim einen umfassenden Generalverkehrsplan (GVP) zu erstellen und dessen schrittweise Umsetzung einzuleiten.

Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. Analyse der aktuellen Verkehrssituation

- Verkehrsaufkommen (PKW, LKW, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)

- Identifikation von Engpässen und Gefahrenstellen insbesondere bei Einbahnstraßen und schmalen Straßen

- Kontrolle der Freigabe von Radverkehr in Gegenrichtung in mit Zeichen 220 beschilderten Einbahnstraßen

  1. Prognose der zukünftigen Verkehrssituation

- Verkehrsaufkommen (PKW, LKW, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) im Ortsbezirk

- Verkehrsaufkommen im Hinblick auf Staus im Riederwaldtunnel

  1. Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV)

- Verbesserung der Busverbindungen innerhalb des Stadtteils

- Prüfung einer besseren Schienenanbindung des Ortsteils Bergen

- Prüfung einer besseren Schienenanbindung des Reidbades in Enkheim

- Optimierung der Umsteigeverbindungen an der Endstation Enkheim

  1. Förderung des Rad- und Fußverkehrs

- Ausbau sicherer und durchgängiger Radwege

- Verbesserung der Fußwege und Barrierefreiheit

- Schaffung sicherer Querungsmöglichkeiten

  1. Verkehrsberuhigung und Reduzierung des Individualverkehrs

- Einführung bzw. Ausweitung von Tempo-30-Zonen

- Maßnahmen gegen Durchgangsverkehr auch im Hinblick auf den Riederwaldtunnel

- Prüfung von Park-&-Ride-Konzepten

- Prüfung der Umwandlung der Marktstraße in eine Fußgängerzone mit Außengastronomie

- Prüfung zur Einführung von Rotblitzern an Fußgängerampeln wie z.B. Vilbeler Landstr./ Ecke Nordring

- Prüfung zur Einführung von Geschwindigkeitsblitzern an sämtlichen Aus- und Einfallstraßen wie z.B. Nordring Höhe Hausnummer 99, Marktstraße Ecke Karl- Wessentdorfstr., Borsigallee Höhe Hessencenter

- Besonderer Schutz von Kindern auf den Schulwegen

  1. Nachhaltige Mobilitätslösungen

- Förderung von Bike- Carsharing-Angeboten

- Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

- Integration in die Klimaschutzstrategie der Stadt

Begründung

Als Randbezirk der Mainmetropole Frankfurt am Main, bildet Bergen-Enkheim ein wesentliches Einfallstor der angrenzenden nordöstlichen Region. Dieses führt in der aktuellen Verkehrssituation in Bergen-Enkheim zu einer hohen Belastung des motorisierten Individualverkehrs. Gleichzeitig ist Bergen-Enkheim als Randbezirk durch Defizite im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs geprägt. Die schon 1975/ 1976 im Grenzänderungsvertrag ausgehandelte Verlängerungen der U-Bahn Linien U4 nach Bergen-Ost und U7 ans Riedbad wurden bislang, auch 50 Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages, nicht umgesetzt. Insbesondere der Ortsteil Bergen verfügt über keine direkte Schienenanbindung und ist stark vom Busverkehr abhängig.

Dies führt zu verlängerten Fahrzeiten, eingeschränkter Mobilität und einer erhöhten Verkehrsbelastung innerhalb der Wohngebiete, insbesondere der Anwohner*innen auf den Grundnetzstraßen.

Ein integrierter Generalverkehrsplan ist erforderlich, um:

- die Mobilität im Stadtteil nachhaltig zu verbessern,

- die Verkehrssicherheit zu erhöhen,

- die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu steigern,

- und die klimapolitischen Ziele der Stadt Frankfurt zu unterstützen.

Nur durch eine ganzheitliche Planung aller Verkehrsträger kann eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung für Bergen-Enkheim gewährleistet werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Juni 2026Sie sind hier
    OFOF 20/16Generalverkehrsplan für Bergen-Enkheim
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 18. August 2026OMOM 418Generalverkehrsplan für Bergen-EnkheimDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 16
Sitzung 3 · 18.08.2026
TO I, TOP 19
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 418 2026 Die Vorlage OF 20/16 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: Einstimmige Annahme bei Abwesenheit 1 CDU

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