Fußgängerüberweg am Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule im Großen Hasenpfad 46 Der Magistrat wird gebeten, sich gegenüber den Mobilitätsbehörden dafür…
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Fußgängerüberweg am Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule im Großen Hasenpfad 46 Der Magistrat wird gebeten, sich gegenüber den Mobilitätsbehörden dafür einzusetzen, dass beim Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule (Großer Hasenpfad 46) zeitnah ein Fußgängerüberweg mit angemessener Beleuchtung installiert wird.
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Zusammenfassung
Die Anregung fordert die Installation eines Fußgängerüberwegs mit angemessener Beleuchtung für die Martin-Buber-Schule. Dies wird durch die erheblichen Gefahren bei der Querung der stark befahrenen Straße und den besonderen Bedürfnissen der Schüler gerechtfertigt.
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Antwort überfällig
Der Magistrat hätte bis zum 11.09.2026 antworten müssen. Seit 20 Tagen liegt nichts vor.Warum?
Großer Hasenpfad — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.06.2026.
- Haushalt 2025 – Genehmigung von überplanmäßigen Ausgaben im Bereich des Dezernates XI19.06.2026 · M (Vortrag des Magistrats)
- Martin-Buber-Schule - Schulweg sichern, Verkehrschaos verhindern und den Ortsbeirat einbeziehen23.01.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Geschwindigkeitsbegrenzung Großer Hasenpfad Höhe Martin-Buber-Schule12.01.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Der Magistrat wird gebeten, sich gegenüber den Mobilitätsbehörden dafür einzusetzen, dass beim Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule (Großer Hasenpfad 46) zeitnah ein Fußgängerüberweg mit angemessener Beleuchtung installiert wird.
Begründung
Die Martin-Buber-Schule ist eine Grundschule mit ca. 260 Schülern. Sie befindet sich derzeit am Auslagerungsstandort "Hasenpfad" mit dem Eingang im Großen Hasenpfad 46. In dasselbe Gebäude wurde weiterhin nicht nur die Oberstufe der KGS Niederrad, sondern eben auch Teile der Förderschule Mosaikschule mit ausgelagert. Letztere widmet sich dem Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" und richtet sich an Schüler, von denen einige eine "Weglauftendenz" haben und somit noch besonders vulnerabel sind. Der Große Hasenpfad hat ein hohes Aufkommen motorisierter Fahrzeuge. Die Querung vor dem Schuleingang stellt also für die Grundschüler, genauso wie für die Förderschüler, ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar. Eltern und Lehrer fordern die zeitnahe Anlage eines Fußgängerüberwegs vor dem Großen Hasenpfad 46. Bei der Ortsbegehung am 29.08.2025 wurde dieser auch von der Elternschaft, der Schulleitung, der örtlichen Kinderbeauftragten und Mitgliedern des Ortsbeirats angemahnt. Dies wurde während der Begehung mit dem Argument abgelehnt, dass die Beleuchtung an dieser Stelle nicht ausreiche. Teilnehmer der Begehung baten dann um eine Verbesserung der Beleuchtung sowie um eine zeitnahe Versehung mit einem Fußgängerüberweg im Zuge der erfolgten Reform der StVO. Beides wurde dann ebenfalls verneint. Gemäß der StVO-Novelle aus 2024 entfällt der "Nachweis der besonderen örtlichen Gefahrenlage" und es reicht die "zwingende Erfordernis" aus (§ 45 Abs. 9 StVO). Dazu besagt dann noch die Gesetzesbegründung: "Die Beschränkung der Anordnungsvoraussetzungen auf die "einfache" Gefahr für Fußgängerüberwege im Sinne des § 45 Absatz 9 Satz 1 StVO erweitert den straßenverkehrsbehördlichen Handlungsspielraum, sodass mit dem Zeichen 293 bereits vor einer Risikoverdichtung zu besonderen Gefahrenlagen sichere Querungsmöglichkeiten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Ältere und Kinder geschaffen werden können." (Quelle: https://www.adfc.de/artikel/ stvo-novelle-fussverkehrsflaechen-und-fussgaengerueberwege). Gesetzlich steht einer schnellen Umsetzung also nichts entgegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Mai 2026OFOF 47/5Fußgängerüberweg am Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule im Großen Hasenpfad 46Ortsbeiratsantrag · SPD
- 19. Juni 2026Sie sind hierOMOM 255Fußgängerüberweg am Auslagerungsstandort der Martin-Buber-Schule im Großen Hasenpfad 46Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats