Artenschutzmaßnahmen bei zukünftigen Bebauungen
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Magistrat zu bitten, die Bedürfnisse von Tierarten bei zukünftigen Bebauungen zu berücksichtigen. Dies soll zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Schaffung von Rückzugsorten für bedrohte Tierarten beitragen.
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Wasserpark — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Stand und Entwicklung von Kleingartenanlagen 2023–202504.09.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Die Grüne Lunge ist ein rund 16 Hektar großes, 100 Jahre altes, biologisch vielfältiges Naherholungsgebiet im Nordend, d22.01.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
- Sozialökologische Quartiersentwicklung ermöglichen - Grüne Lunge schützen27.01.2025 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Wasserpark per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten den Magistrat aufzufordern, bei den Bebauungsanforderungen von Gebäuden die Bedürfnisse von Tierarten einzubeziehen. Das Bundesamt für Naturschutz hat hierzu die Studie "Animal-Aided Design im Wohnumfeld" erstellen lassen die zeigt, wie sich bereits mit geringem finanziellen Aufwand bei baulichen und grünplanerischen Maßnahmen eine Art urbane Biodiversität herstellen lässt. Der Schutz der immer bedrohteren Artenvielfalt sollte bei allen baulichen Vorhaben in Frankfurt mitgedacht und zum Standard bei städtbaulichen Verträgen werden.
Begründung
In seiner "Untersuchung Bebauungsplan 880 ‚Friedberger Landstraße / Südlich Wasserpark'" (Oktober 2017) hat das Senckenberg-Forschungsinstitut ausdrücklich die Schaffung von Nistplätzen für Fledermaus- und Vogelarten bei Bebauung dieses Gebiets angemahnt, da ihr bisheriger Lebensraum verloren geht. Allein aus umweltethischen Gründen ist es geboten, für die Tierwelt Rückzugsorte zu schaffen. Dabei können durchaus Synergieeffekte, wie z.B. eine intaktere Stadtnatur, aber auch Umweltlernen, entstehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Juni 2020Sie sind hierOFOF 896/3Artenschutzmaßnahmen bei zukünftigen BebauungenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. Juni 2020OAOA 588Artenschutzmaßnahmen bei zukünftigen BebauungenAnregung
- 14. Dezember 2020Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 2163Artenschutzmaßnahmen bei zukünftigen BebauungenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Ablehnung)