Grün erhalten statt nachpflanzen - Beetschutz in der Frankenallee vervollständigen
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Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, die Grünanlage der Frankenallee auf Schäden durch Fahrräder und Trampelpfade zu untersuchen und dort einen Beetschutz zu installieren. Dies soll die Schädigung von Rasen und Pflanzen verhindern und die Kosten für Nachpflanzungen reduzieren. Durch einen einheitlichen Beetschutz soll zudem das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Grünanlage verbessert werden.
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Fischbacher Straße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.08.2026.
- Grün erhalten statt nachpflanzen – Beetschutz in der Frankenallee vervollständigen18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Umgestaltung Frankenallee: Parkplätze erhalten05.11.2025 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
- Gewerbetreibende auf dem Bockenheimer Wochenmarkt berichten von mehreren kriminellen Vorfällen, bei denen es zu Taschend30.10.2025 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Fischbacher Straße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat 1 möge beschließen: Der Magistrat wird gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR gebeten,
- die Grünanlage der Frankenallee abschnittsweise daraufhin zu untersuchen, wo Rasen- und Pflanzflächen durch Befahren mit Fahrrädern, Abkürzungen und Trampelpfade geschädigt sind;
- in diesen Abschnitten einen Beetschutz zu ergänzen - etwa niedrige Holzeinfassungen, Bügel oder gleichwertige Elemente - und sich dabei an der Ausführung derjenigen Abschnitte zu orientieren, in denen ein solcher Schutz bereits vorhanden ist und sich bewährt hat;
- dort, wo Trampelpfade auf einen tatsächlichen Wegebedarf hindeuten, vorrangig zu prüfen, ob statt einer Abgrenzung die Ergänzung oder Verbreiterung eines befestigten Weges die geeignetere Lösung ist;
- den Beetschutz in die laufende Planung des 3. Bauabschnitts zwischen Fischbacher Straße und Schloßborner Straße aufzunehmen, damit er nicht später gesondert nachgerüstet werden muss;
- dem Ortsbeirat zu berichten, welche Kosten für Herstellung und Unterhaltung eines solchen Beetschutzes zu erwarten sind und wie sich diese zu den derzeitigen Aufwendungen für Nachpflanzungen und Rasenerneuerung in den betroffenen Abschnitten verhalten.
Begründung
Der parkartig angelegte Mittelstreifen der Frankenallee mit seinen Kieswegen, Bäumen, Sträuchern und Rasenflächen ist die zentrale Grünachse des Gallus und ein wichtiger Erholungsraum in einem dicht bebauten Stadtteil. In mehreren Abschnitten fehlt jedoch ein Beetschutz. Die Folge ist eine fortschreitende Schädigung: Rasen- und Pflanzflächen werden mit Fahrrädern befahren und als Abkürzung genutzt, kleinere Gehölze und Stauden gehen ein, aus Rasen werden staubige, verdichtete Sandflächen. Die Bodenverdichtung beeinträchtigt zudem den Wurzelraum der Bäume und damit deren Vitalität. Das Ergebnis ist dreifach nachteilig: Das Erscheinungsbild der Anlage leidet, die begrünte Fläche und ihre Kühlwirkung nehmen ab, und der Stadt entstehen wiederkehrende Kosten für Nachpflanzungen, die bei wirksamem Schutz vermeidbar wären. In denjenigen Abschnitten der Frankenallee, in denen bereits ein Beetschutz vorhanden ist, zeigt sich der Unterschied deutlich. Eine einheitliche Ausstattung der gesamten Anlage ist daher naheliegend. Da für den 3. Bauabschnitt ohnehin geplant wird, sollte der Beetschutz dort von vornherein mitgedacht werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. August 2026Sie sind hierOFOF 86/1Grün erhalten statt nachpflanzen – Beetschutz in der Frankenallee vervollständigenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 18. August 2026OMOM 439Grün erhalten statt nachpflanzen – Beetschutz in der Frankenallee vervollständigenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme