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Einhaltung des Natur- und Tierschutzes bei Mäharbeiten im Grüneburgpark

Vorlagentyp: OFCDUGRÜNEFDP
2 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Einhaltung von Natur- und Tierschutz bei Mäharbeiten im Grüneburgpark wird gefordert. Es wird beantragt, den Magistrat zu Maßnahmen zum Schutz der Wildtiere aufzufordern, da es bereits zu Todesfällen von geschützten Tieren kam. Ziel ist die Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Tierschutzes bei der Grünflächenpflege.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Grüneburgweg — 16 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat wolle beschließen,

Der Magistrat wird gebeten zu berichten,

  1. aus welchen Gründen bei den im Auftrag des Grünflächenamtes durchgeführten Mäharbeiten im Bereich der Vogelbrutwiese im Grüneburgpark (parallel zum westlichen Abschnitt des Grüneburgwegs) keine ausreichenden Maßnahmen getroffen wurden, um den Schutz weiterer dort lebender Wildtiere, insbesondere bodennaher und im Unterwuchs lebender Tiere, sicherzustellen;
  2. welche Vorgaben und Arbeitsanweisungen das Grünflächenamt sowie von diesem beauftragte Fremdfirmen hinsichtlich des Arten- und Tierschutzes vor Durchführung von Mäharbeiten erhalten;
  3. ob vor Beginn der Mäharbeiten eine umfassende Kontrolle der zu mähenden Flächen auf dort befindliche Wildtiere erfolgt und, sofern dies nicht der Fall ist, weshalb auf eine entsprechende Kontrolle verzichtet wird.

Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert,

- geeignete organisatorische und technische Maßnahmen zu ergreifen, um bei zukünftigen Mäharbeiten im Grüneburgpark sowie auf vergleichbaren Flächen sicherzustellen, dass sich vor Beginn der Arbeiten keine Wildtiere mehr im Mähbereich befinden und Verletzungen oder Tötungen von Tieren nach Möglichkeit ausgeschlossen werden;

- sicherzustellen, dass diese Schutzmaßnahmen auch von im Auftrag des Grünflächenamtes tätigen Fremdfirmen verbindlich eingehalten werden;

- zu prüfen, ob Anwohnerinnen und Anwohner künftig vor geplanten Mäharbeiten im Bereich der Vogelbrutwiese rechtzeitig informiert werden können, um interessierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Möglichkeit einzuräumen, das Grünflächenamt bei einer vorherigen Kontrolle der Flächen auf Wildtiere zu unterstützen.

Begründung

Bei den am 13. Juli 2026 im Bereich der Vogelbrutwiese des Grüneburgparks durchgeführten Mäharbeiten wurden nach Kenntnis des Antragstellers mehrere Igel getötet. Igel sind nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes besonders geschützte Wildtiere.

Die betreffende Wiese wird aus Gründen des Vogelschutzes während der Brutzeit bewusst nicht gemäht. Erst nach deren Ende erfolgen regelmäßig die erforderlichen Pflegearbeiten. Gerade weil diese Flächen über einen längeren Zeitraum nicht bewirtschaftet werden, dienen sie neben Vögeln auch zahlreichen weiteren Tierarten als Rückzugs- und Lebensraum. Vor diesem Hintergrund erscheint es erforderlich, vor dem Einsatz schwerer Mähgeräte geeignete Maßnahmen zum Schutz der dort lebenden Tiere zu treffen.

Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner haben den Antragsteller auf den Vorfall aufmerksam gemacht und ihre große Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Dem Antragsteller liegt Bildmaterial vor, das aus Gründen des Respekts gegenüber dem Tierwohl dem Antrag nicht beigefügt ist.

Die Anwohnerinnen und Anwohner würdigen ausdrücklich die engagierte Arbeit des Grünflächenamtes bei der Pflege und Unterhaltung des Grüneburgparks. Ziel dieses Antrags ist daher nicht die Kritik an der grundsätzlichen Pflege der Grünanlagen, sondern eine Verbesserung der Abläufe im Sinne eines umfassenden Natur- und Tierschutzes.

Nach Angaben mehrerer Anwohnerinnen und Anwohner erfolgte vor den Mäharbeiten keine Information über den vorgesehenen Einsatz. Gleichzeitig besteht die Bereitschaft, sich ehrenamtlich an einer vorherigen Kontrolle der Flächen auf Wildtiere zu beteiligen. Es sollte daher geprüft werden, ob künftig eine frühzeitige Information der unmittelbaren Anwohnerschaft erfolgen und dieses bürgerschaftliche Engagement in geeigneter Weise eingebunden werden kann.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. August 2026Sie sind hier
    OFOF 84/2Einhaltung des Natur- und Tierschutzes bei Mäharbeiten im Grüneburgpark
    Ortsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE, FDP
  2. 17. August 2026OMOM 365Einhaltung des Natur- und Tierschutzes bei Mäharbeiten im GrüneburgparkDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 3 · 17.08.2026
TO II, TOP 15
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 365 2026 Die Vorlage OF 84/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

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