Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche am Frankfurter Berg
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Regelverstößen durch Jugendliche am Frankfurter Berg Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die zuständigen Ämter anzuweisen, in Zusammenarbeit mit dem 15. Polizeirevier, der Stadtpolizei und dem Präventionsrat Frankfurter Berg ein Konzept erarbeiten zu lassen, wie den Regelverstößen von Jugendlichen durch Drogenkonsum- und -handel, nächtliche Ruhestörung, Vermüllung und Vandalismus, ggf. sogar Waffenbesitz und Schusswaffengebrauch, in den öffentlichen Grünanlagen am Frankfurter Berg begegnet werden kann. Begründung: Die Bürger beklagen wiederholt abendliche Regelverstöße der beschriebenen Art in den öffentlichen Grünanlagen am Frankfurter Berg und haben dies bei einer Begehung durch den Ortsbeirat auch eindrucksvoll belegen können. Die Polizei bestätigt dies, ist aber durch die ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht zu ständigen Kontrollen in der Lage. Der Versuch, durch Abbau von Sitzgelegenheiten entsprechende Ansammlungen von Jugendlichen weniger attraktiv zu machen, kann die zu Grunde liegenden Probleme nicht lösen und wird höchstens zu einer Verlagerung von Problemschwerpunkten führen. Gleichzeitig werden die wirklich gelungenen Grünanlagen damit in ihrer Nutzungsmöglichkeit für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, die sich regelkonform verhält, massiv eingeschränkt. Ein solches Tyrannisieren der Mehrheit ist nicht hinnehmbar, zumal die sich daraus ergebende Frustration der Beteiligten einschließlich der Polizei ansonsten eine deutliche Verschärfung der Situation befürchten lässt. Der Präventionsrat hat die Situation auf einer eigenen Veranstaltung zwar angeprangert, ist selbst aber anscheinend auch nicht in der Lage, der Probleme Herr zu werden. Insofern ist es dringend geboten, dass sich die zuständigen Ämter mit der Situation befassen und ein koordiniertes Gesamtkonzept erarbeiten, um die Probleme an der Wurzel zu packen. Dass hier Erfolge zu erzielen sind, zeigen erste Maßnahmen nach der Begehung durch den Ortsbeirat. Diese müssen aber verstetigt werden und können nicht alleine der Polizei aufgeladen werden.
Inhalt
Antrag vom 15.08.2014, OF 652/10
Betreff: Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche am Frankfurter Berg Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die zuständigen Ämter anzuweisen, in Zusammenarbeit mit dem 15. Polizeirevier, der Stadtpolizei und dem Präventionsrat Frankfurter Berg ein Konzept erarbeiten zu lassen, wie den Regelverstößen von Jugendlichen durch Drogenkonsum- und -handel, nächtliche Ruhestörung, Vermüllung und Vandalismus, ggf. sogar Waffenbesitz und Schusswaffengebrauch, in den öffentlichen Grünanlagen am Frankfurter Berg begegnet werden kann.
Begründung: Die Bürger beklagen wiederholt abendliche Regelverstöße der beschriebenen Art in den öffentlichen Grünanlagen am Frankfurter Berg und haben dies bei einer Begehung durch den Ortsbeirat auch eindrucksvoll belegen können. Die Polizei bestätigt dies, ist aber durch die ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht zu ständigen Kontrollen in der Lage. Der Versuch, durch Abbau von Sitzgelegenheiten entsprechende Ansammlungen von Jugendlichen weniger attraktiv zu machen, kann die zu Grunde liegenden Probleme nicht lösen und wird höchstens zu einer Verlagerung von Problemschwerpunkten führen. Gleichzeitig werden die wirklich gelungenen Grünanlagen damit in ihrer Nutzungsmöglichkeit für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, die sich regelkonform verhält, massiv eingeschränkt. Ein solches Tyrannisieren der Mehrheit ist nicht hinnehmbar, zumal die sich daraus ergebende Frustration der Beteiligten einschließlich der Polizei ansonsten eine deutliche Verschärfung der Situation befürchten lässt. Der Präventionsrat hat die Situation auf einer eigenen Veranstaltung zwar angeprangert, ist selbst aber anscheinend auch nicht in der Lage, der Probleme Herr zu werden. Insofern ist es dringend geboten, dass sich die zuständigen Ämter mit der Situation befassen und ein koordiniertes Gesamtkonzept erarbeiten, um die Probleme an der Wurzel zu packen. Dass hier Erfolge zu erzielen sind, zeigen erste Maßnahmen nach der Begehung durch den Ortsbeirat. Diese müssen aber verstetigt werden und können nicht alleine der Polizei aufgeladen werden.Nebenvorlage: Antrag vom 15.09.2014, OF 657/10 Antrag vom 11.09.2014, OF 658/10 Antrag vom 15.09.2014, OF 659/10 Antrag vom 15.09.2014, OF 660/10 Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. August 2014Sie sind hierOFOF 652/10Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche am Frankfurter BergOrtsbeiratsantrag · FDP
- 15. September 2014OFOF 659/10Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche und junge Erwachsene am Frankfurter BergOrtsbeiratsantrag · FDP
- 30. September 2014OMOM 3494Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche und junge Erwachsene am Frankfurter BergDirektanregung
- 23. Januar 2015Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 110Konzept zur Vermeidung von Regelverstößen durch Jugendliche und junge Erwachsene am Frankfurter BergStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FDP(= Ablehnung) zu 3. CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme); LINKE. und FDP (= Enthaltung) zu 4. CDU, 2 GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen 3 GRÜNE (= Ablehnung) zu 5. Einstimmige Annahme