Bau- und Finanzierungsvorlage "Klimaangepasste Neugestaltung des Riedbergplatzes"
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat hat beschlossen, der Vorlage M 63 mit der Maßgabe zuzustimmen, dass die Betondächer durch eine schattenspendende Holzkonstruktion ersetzt werden. Dies geschieht im Rahmen der Bemühungen um die Entsiegelung des Riedbergplatzes und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der M 63 wird zugestimmt mit der Maßgabe gebeten zu prüfen, ob die Stahlstützen und Betondächer durch eine alternative - schattenspendende - (Holz)Konstruktion ersetzt werden können.
Begründung
Der Ortsbeirat bemüht sich seit vielen Jahren um eine Entsiegelung des Riedbergplatzes und wird dabei von lokalen Initiativen - z.B. der Klimaschutzinitiative Riedberg (KIR) - unterstützt. Nun liegen endlich eine Detailplanung und eine Kostenberechnung vor. Allerdings sind ohne Kenntnis und Einflussnahme des Ortsbeirates (OBR) die notwendigen Beschattungen von einer Holzkonstruktion in Betondächer geändert worden. Der OBR empfindet es als widersprüchlich, dass der versiegelte Riedbergplatz von Betonpflastersteinen - zumindest teilweise - befreit werden soll und gleichzeitig an anderer Stelle - nämlich den Schattendächern - wieder betoniert wird. Es ist kaum nachvollziehbar, dass unter einem von der Sommersonne aufgeheizten Betondach ein schattiger Wohlfühlort entstehen kann. Da hilft auch eine extensive Begrünung wenig. Diese und auch das Betondach selbst bleiben wartungsintensiv. Zudem verursacht der für Beton notwendige Zement einen erheblichen CO2-Ausstoß und ist daher als Baustoff nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommen die vielen Stahlpfosten, welche die Last des Daches tragen müssen und ihrerseits wieder Fundament aus Beton benötigen. Der OBR schlägt daher vor, eine relativ einfache und leichte Holzkonstruktion zu verwenden, wie sie z.B. am Piraten-Spielplatz Riedberg im Kätcheslachpark West (s. Foto) installiert ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. April 2025 brachte SPD im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. 4 GRÜNE, SPD, FDP, Volt und Linke gegen CDU (= Annahme); 1 GRÜNE und BFF (= Enthaltung) zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. a) Annahme bei Enthaltung 1 GRÜNE b) Einstimmige Annahme