Ein „Kindertransporte-Denkmal“ in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Gallusanlage — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Hundefreilauffläche in der Innenstadt schaffen – mögliche Standorte prüfen15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Nutzung der Kaiserstraße: Gastronomie, Fußverkehr und andere18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Außengastronomie im Bahnhofsviertel erhalten – Gestaltungsregeln für die Kaiserstraße an die besondere Lage anpassen18.08.2026 · OA (Anregung Ortsbeirat)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Gallusanlage per E-MailBegründung
"Kindertransporte-Denkmal" in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten Vorgang: OM 1011/16 OBR 1; ST 568/17 Der Ortsbeirat hält den aktuell für die Errichtung des "Kindertransporte-Denkmal" angestrebten Platz an der Kaiserstrasse / Gallusanlage / Ecke Taunusanlage (in Höhe des ehemaligen Fürstenhofs) für geeignet, um an die Kindertransporte zu erinnern. Es wird befürwortet, dass das Projekt in enger Abstimmung mit dem Initiator dieser Idee, dem Verein Jüdisches Leben in Frankfurt e. V. verwirklicht wird. Um eine zeitgemäße Form des Erinnerns und Gedenkens sowie die künstlerische Qualität sicherzustellen, wird der Magistrat angeregt, einen künstlerischen Wettbewerb durchzuführen. Es wird eine möglichst große Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Finanzierung angestrebt, d. h. eine weit überwiegende oder gar vollständige private Finanzierung über Spenden. Eine zusätzliche Finanzierung aus den Mitteln der Stadt Frankfurt ist erwünscht. Der Ortsbeirat behält sich vor, die Maßnahme ggf. zusätzlich durch einen finanziellen Beitrag aus dem Ortsbeiratsbudget zu unterstützen. Diese Maßnahme ist anteilig aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren und gilt bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro. Begründung: Mit Beschluss vom 29.22.2016 (OM 1011) hat der Ortsbeirat bereits den Magistrat gebeten, in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs ein "Kindertransporte-Denkmal" zu errichten. In seiner Stellungnahme vom 13.3.2017 (ST 568) "befürwortet" (...) der Magistrat (...) "die Idee eines "Denkmals" sowie den Standort in Nähe des Hauptbahnhofs ausdrücklich und prüft derzeit den Vorschlag, im Bereich des Ortsbezirks 1, vorzugsweise in Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs, ein Denkmal "Kindertransporte" zu errichten, oder sollte dies dort aus baulichen Gründen aufgrund der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in absehbarer Zeit nicht möglich sein, zumindest in Sichtachse des Frankfurter Hauptbahnhofs." Die Zusammenarbeit zwischen dem Magistrat und dem Verein Jüdisches Leben entwickelt eine progressive Dynamik, die politischer Unterstützung bedarf, um die Bedeutung des Themas publik zu machen und die notwendigen Finanzierungsmittel einwerben zu können. Ein "Kindertransporte-Denkmal" wäre ein weiteres wichtiges und weiterhin notwendiges Zeichen für den Umgang der Stadt Frankfurt am Main mit ihrer jüdischen Geschichte. In diesem Zusammenhang wäre eine hilfsweise und anteilige finanzielle Unterstützung durch den zuständigen Ortsbeirat ein wichtiges Signal an potentielle Spender der Stadtgesellschaft, es ihm gleich zu tun und kannm die gewünschte Spendendynamik auslösen.
Inhalt
Antrag vom 25.02.2018, OF 529/1
Betreff: Ein "Kindertransporte-Denkmal" in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichten Vorgang: OM 1011/16 OBR 1; ST 568/17 Der Ortsbeirat hält den aktuell für die Errichtung des "Kindertransporte-Denkmal" angestrebten Platz an der Kaiserstrasse / Gallusanlage / Ecke Taunusanlage (in Höhe des ehemaligen Fürstenhofs) für geeignet, um an die Kindertransporte zu erinnern. Es wird befürwortet, dass das Projekt in enger Abstimmung mit dem Initiator dieser Idee, dem Verein Jüdisches Leben in Frankfurt e. V. verwirklicht wird. Um eine zeitgemäße Form des Erinnerns und Gedenkens sowie die künstlerische Qualität sicherzustellen, wird der Magistrat angeregt, einen künstlerischen Wettbewerb durchzuführen. Es wird eine möglichst große Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Finanzierung angestrebt, d. h. eine weit überwiegende oder gar vollständige private Finanzierung über Spenden. Eine zusätzliche Finanzierung aus den Mitteln der Stadt Frankfurt ist erwünscht. Der Ortsbeirat behält sich vor, die Maßnahme ggf. zusätzlich durch einen finanziellen Beitrag aus dem Ortsbeiratsbudget zu unterstützen. Diese Maßnahme ist anteilig aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren und gilt bis zu einem Höchstbetrag von 10.000 Euro.
Begründung: Mit Beschluss vom 29.22.2016 (OM 1011) hat der Ortsbeirat bereits den Magistrat gebeten, in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs ein "Kindertransporte-Denkmal" zu errichten. In seiner Stellungnahme vom 13.3.2017 (ST 568) "befürwortet" (...) der Magistrat (...) "die Idee eines "Denkmals" sowie den Standort in Nähe des Hauptbahnhofs ausdrücklich und prüft derzeit den Vorschlag, im Bereich des Ortsbezirks 1, vorzugsweise in Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs, ein Denkmal "Kindertransporte" zu errichten, oder sollte dies dort aus baulichen Gründen aufgrund der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in absehbarer Zeit nicht möglich sein, zumindest in Sichtachse des Frankfurter Hauptbahnhofs." Die Zusammenarbeit zwischen dem Magistrat und dem Verein Jüdisches Leben entwickelt eine progressive Dynamik, die politischer Unterstützung bedarf, um die Bedeutung des Themas publik zu machen und die notwendigen Finanzierungsmittel einwerben zu können. Ein "Kindertransporte-Denkmal" wäre ein weiteres wichtiges und weiterhin notwendiges Zeichen für den Umgang der Stadt Frankfurt am Main mit ihrer jüdischen Geschichte. In diesem Zusammenhang wäre eine hilfsweise und anteilige finanzielle Unterstützung durch den zuständigen Ortsbeirat ein wichtiges Signal an potentielle Spender der Stadtgesellschaft, es ihm gleich zu tun und kannm die gewünschte Spendendynamik auslösen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. November 2016OFOF 166/1Ein „Kindertransporte-Denkmal“ am Frankfurter Hauptbahnhof errichtenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 29. November 2016OMOM 1011Ein „Kindertransporte-Denkmal“ am Frankfurter Hauptbahnhof errichtenDirektanregung
- 13. März 2017STST 568Ein "Kindertransporte-Denkmal" am Frankfurter Hauptbahnhof errichtenStellungnahme
- 25. Februar 2018Sie sind hierOFOF 529/1Ein „Kindertransporte-Denkmal“ in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichtenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 13. März 2018OIBOIB 195Ein „Kindertransporte-Denkmal“ in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichtenBudget-Initiative
- 14. Mai 2018Antwort des Magistrats · nach 78 WochenSTST 879Ein "Kindertransporte-Denkmal" in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs errichtenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme