Nutzung der Kaiserstraße: Gastronomie, Fußverkehr und andere
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Anregung an den Magistrat fordert eine genaue Auslegung der möglichen Flächen für Gastronomie in der Kaiserstraße unter Berücksichtigung des Fußverkehrs und anderer Nutzungskonflikte. Zudem wird um Klärung gebeten, wie Einfriedungen von gastronomischen Flächen geregelt werden könnten.
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Antwort steht aus
Der Magistrat muss bis zum 10.11.2026 antworten. Noch 34 Tage.Warum?
Kaiserstraße — 19 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 15.09.2026.
- Pflanzbehälter abgeräumt, und nun? – Wie ist die Perspektive für zusätzliche Begrünung am Kaisertor?15.09.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Wochenmärkte in Frankfurt04.09.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Viele Gastronomiebetriebe hadern derzeit mit den Bedingungen der Außengastronomie. Gastronom*innen in der Kaiserstraße f20.08.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Bezüglich der vielfachen Diskussion um die Sondernutzungssatzung der Stadt Frankfurt in Bezug auf Außengastronomie und barrierefreie Gestaltung wird der Magistrat aufgefordert darzulegen, auf welchen Flächen er in der Kaiserstraße, zwischen Hauptbahnhof und Gallusanlage, eine generelle Nutzung für Gastronomie als möglich ansieht.
Hierbei soll er darlegen, welche Flächen ausnahmslos für den Fußverkehr benötigt werden, damit die Kaiserstraße ihren Charakter als Flaniermeile behalten kann.
Weiterhin soll er darlegen, wie z. B. durch die Nutzung von ehemaligen Parkplätzen und anderen Maßnahmen eine Vergrößerung der Fläche für Gastronomie und Fußverkehr möglich wäre.
Er möge darlegen, was generell gegen eine Einfriedung gastronomischer Flächen im Bahnhofsviertel spricht. Er möge hierzu zudem darlegen, wie man es regeln könnte, dass in einzelnen stark frequentierten Stadtteilen es Ausnahmen gibt, dass es auf bestimmten Straßen möglich sein könnte, Einfriedungen vorzunehmen.
Der Magistrat wird weiterhin gebeten, die vorgehenden Punkte im Ortsbeirat unter Beteiligung der Verwaltung vorstellen zu lassen.
Begründung
Die Kaiserstraße ist eine sehr breite Straße. Dennoch gibt es Nutzungskonflikte: Fußverkehr, Gastronomie, konsumfreier Aufenthalt, Bäume, Parkplätze, Zweiräder, vierrädrige Fahrzeuge, Lieferverkehr, Notdienste, Markt, Events, Baustellen, ...
In Bezug auf die Diskussion rund um die Flächen für Gastronomie möchte der Ortsbeirat die sachliche Diskussion mit dem Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) suchen. Die Kaiserstraße ist ein Entree für die Stadt. Sie prägt Teile des Bahnhofsviertels. Sie verkörpert zudem die Hoffnung an eine zukünftige (weitestgehend) autofreie Gestaltung. Im Status Quo muss es unser Ziel sein, die bestehenden Interessenskonflikte zu steuern. Hierzu freut sich der Ortsbeirat auf den Besuch des ASE.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. August 2026OFOF 59/1Nutzung der Kaiserstraße: Gastronomie, Fußverkehr und andereOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. August 2026Sie sind hierOMOM 421Nutzung der Kaiserstraße: Gastronomie, Fußverkehr und andereDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats