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Ernst-May-Quartier/Einhausung der A 661

Vorlagentyp: OFGRÜNE
40 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

661 Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat hält an der Einhausung der A661 im Bereich Seckbach nördlich der Seckbacher Landstraße auf einer Strecke von 1200 Metern fest. Einer Bebauung mit Wohnungen im Bereich der angedachten Ernst May Siedlung nordöstlich der A661 gehen genaue klimatologische Untersuchen dieses Gebietes voraus. Nur mit dem Ergebnis, daß die vorhandenen Frisch- und Kaltluftströme aus nördlicher Richtung, die sich ursächlich für eine Durchlüftung des Frankfurter Ostens mit seinen Einfallsstraßen und Industrie verantwortlich zeichnen, erhalten bleiben, wird das Vorhaben einer Bebauung in diesem Bereich weiter verfolgt. Im Falle einer Bebauung wird einer guten Anbindung dieses Gebietes an den ÖPNV höchste Priorität eingeräumt. Begründung: Unabhängig von einer Wohnbebauung im Bereich nördliches Seckbach ist die "große" Einhausung der Autobahn A661 in diesem Bereich aus lärm- und auch immissionstechnischen Gründen über den geplanten Bereich von 1200 Metern zu realisieren. Nur so können die Menschen in den angrenzenden Wohn- und Gewerbegebieten adäquat geschützt werden. Welche Bedeutung das gesamte Gebiet für die Belüftung des Frankfurter Osten hat, wurde schon während der Diskussion um ein Baugebiet Seckbach Nord in den 90er Jahren klar. Aus der Einsicht, die Erhaltung der Frischluftschneise als höher einzustufen als die Wohnbebauung in diesem Gebiet, erfolgte die Absage an die Pläne einer Bebauung. Eine Wohnbebauung in dem nun diskutierten Bereich darf nicht dazu führen die so wichtigen Frischluftzufuhren zu unterbrechen.

Inhalt

Antrag vom 11.08.2016, OF 50/11

Betreff: Ernst-May-Quartier/Einhausung der A 661 Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat hält an der Einhausung der A661 im Bereich Seckbach nördlich der Seckbacher Landstraße auf einer Strecke von 1200 Metern fest. Einer Bebauung mit Wohnungen im Bereich der angedachten Ernst May Siedlung nordöstlich der A661 gehen genaue klimatologische Untersuchen dieses Gebietes voraus. Nur mit dem Ergebnis, daß die vorhandenen Frisch- und Kaltluftströme aus nördlicher Richtung, die sich ursächlich für eine Durchlüftung des Frankfurter Ostens mit seinen Einfallsstraßen und Industrie verantwortlich zeichnen, erhalten bleiben, wird das Vorhaben einer Bebauung in diesem Bereich weiter verfolgt. Im Falle einer Bebauung wird einer guten Anbindung dieses Gebietes an den ÖPNV höchste Priorität eingeräumt.

Begründung: Unabhängig von einer Wohnbebauung im Bereich nördliches Seckbach ist die "große" Einhausung der Autobahn A661 in diesem Bereich aus lärm- und auch immissionstechnischen Gründen über den geplanten Bereich von 1200 Metern zu realisieren. Nur so können die Menschen in den angrenzenden Wohn- und Gewerbegebieten adäquat geschützt werden. Welche Bedeutung das gesamte Gebiet für die Belüftung des Frankfurter Osten hat, wurde schon während der Diskussion um ein Baugebiet Seckbach Nord in den 90er Jahren klar. Aus der Einsicht, die Erhaltung der Frischluftschneise als höher einzustufen als die Wohnbebauung in diesem Gebiet, erfolgte die Absage an die Pläne einer Bebauung. Eine Wohnbebauung in dem nun diskutierten Bereich darf nicht dazu führen die so wichtigen Frischluftzufuhren zu unterbrechen.Beratung im Ortsbeirat: 11

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. August 2016Sie sind hier
    OFOF 50/11Ernst-May-Quartier/Einhausung der A 661
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 5. September 2016OAOA 58Ernst-May-Quartier/Einhausung der A 661 Vortrag des Magistrats vom 22.04.2016, M 82Anregung
  3. 19. Mai 2017Antwort des Magistrats · nach 40 WochenBB 163Ernst-May-Quartier/Einhausung der A 661Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 11
Sitzung 4 · 05.09.2016
TO I, TOP 12
Angenommen
Anregung OA 58 2016 Die Vorlage OF 50/11 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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