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Drogenprobleme im südlichen Westend

Vorlagentyp: OFCDU
5 Stationen im Verfahren2 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert ein umfassendes Konzept zur Verbesserung der Sicherheitslage im Westend Süd, um Drogenhandel und damit verbundene Aktivitäten zu bekämpfen. Dies soll vor allem durch verstärkte Polizeipräsenz, Koordination der Maßnahmen und städtebauliche Maßnahmen geschehen, mit dem Ziel, die Situation vor Ort spürbar zu verbessern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Westendplatz — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat 2 möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, neben über die schon laufenden, bedarfsweisen Polizeieinsätze hinaus ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, um eine nachhaltige Verbesserung der zunehmend besorgniserregenden Sicherheits- und Ordnungslage im Westend Süd zu erreichen, die vor allem durch das angrenzende Bahnhofsviertel hervorgerufen wird. Dies könnten sein: Verstärkung der Polizeipräsenz in der warmen Jahreszeit z.B. durch häufigere Schwerpunktkontrollen zu unterschiedlichen Tageszeiten Erhöhung der Reinigungsintervalle durch die FES Koordination der Maßnahmen zwischen Polizei, Ordnungsamt, Sozial- und Sicherheitsbehörden sowie dem Jugendamt und dem Kinderbeauftragten Prüfung städtebaulicher Maßnahmen wie verbesserte Beleuchtung, ggf. Einzäunung der Spielbereiche Videoüberwachung im rechtlich zulässigen Rahmen; besonders im Umfeld sensibler Einrichtungen wie der jüdischen Kindertagesstätte Verlagerung der Drogenszene aus dem Bahnhofsviertel, um direkt die Ursachen anzugehen (s. z.B. Freiburg, wo die Szene aus dem Colombiplatz in der Innenstadt komplett erfolgreich verlagert wurde) Als erster Schritt sollte ein Ortstermin mit den o.g. Gremien, den betroffenen Anwohnern und Kitas sowie dem Ortsbeirat noch vor den Sommerferien organisiert werden.

Begründung

Leider kamen auch in der Vergangenheit immer wieder Hinweise von betroffenen Anwohnern aus Westend-Süd, zumeist in den warmen Monaten (s. auch ST 1229) aus 2022. Leider reichen die bisherigen Bemühungen nicht aus, um der Probleme in den warmen Monaten Herr zu werden. Es zeigt sich eine deutliche Zunahme von offen wahrnehmbarem Drogenhandel sowie mutmaßlichen Prostitutions- und Ausbeutungsaktivitäten unmittelbar vor einer jüdischen Kindertagesstätte sowie im rückwärtigen Bereich eines gegenüberliegenden Bürogebäudes. Die Vorgänge finden teilweise tagsüber und in Anwesenheit von Kindern statt und umfassen unter anderem offensichtliche Übergaben kleiner Pakete gegen Bargeld, auffällige Fahrzeugbewegungen, sexualisierte Handlungen bzw. mutmaßliche Straßenprostitution, regelmäßige Ansammlungen wechselnder Personen sowie zunehmende Vermüllung des Umfelds. Besondere Besorgnis bereitet die Situation am Westendplatz. Trotz Präsenz der Wachpolizei und wiederholter Hinweise auf Personen aus dem Drogenmilieu werden dort bislang wenig erkennbare Maßnahmen ergriffen. Der Wachpolizei wurden konkret Personen gemeldet, die auf dem dortigen Spielplatz sexuellen Handlungen nachgegangen sind; ebenso sind regelmäßig Personen zu beobachten, die sichtbar auf den Parkbänken schlafen oder sich in einem Rausch- oder Entzugszustand befinden. Gerade der Spielplatz als Schutzbereich für Kinder verdient eine konsequentere Durchsetzung der geltenden Vorschriften, und wir fragen höflich an, ob der Ortsbeirat auf eine aktivere Einbeziehung der Wachpolizei hinwirken könnte. Die bisherigen polizeilichen Maßnahmen - insbesondere Platzverweise - führen häufig lediglich zu kurzfristigen Verlagerungen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit eines umfassenderen Ansatze. Besonders besorgniserregend ist die unmittelbare Nähe zu einer jüdischen Kindertagesstätte, die erhebliche Belange des Kinder- und Jugendschutzes sowie des Schutzes sensibler religiöser Einrichtungen aufwirft. Hinzu kommt die wahrnehmbare Verlagerung der Szene aus dem eigentlichen Bahnhofsviertel in Wohn- und Familienbereiche sowie die Gefahr einer weiteren Verfestigung an diesem Standort. Die komplexe Situation im Bahnhofsviertel darf nicht dazu führen, dass sich offene Drogen- und Prostitutionsaktivitäten in Wohn- und Kinderumfelder verlagern, ohne dass weitere Handlungsmöglichkeiten geprüft werden. Der Antrag ist eilbedürftig, da die Probleme gerade jetzt besonders virulent sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 31. Januar 2022OFOF 260/2Drogenkonsum im südlichen Westend - Drogenkranken helfen und Anwohnerinnen und Anwohner schützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, LINKE.
  2. 14. Februar 2022OMOM 1617Drogenkonsum im südlichen Westend - Drogenkranken helfen und Anwohnerinnen und Anwohner schützenDirektanregung
  3. 6. März 2022OFOF 300/2Unser Westend sicherer machen!Ortsbeiratsantrag · CDU
  4. 20. Mai 2022STST 1229Drogenkonsum im südlichen Westend - Drogenkranken helfen und Anwohnerinnen und Anwohner schützenStellungnahme
  5. 27. Mai 2026Sie sind hier
    OFOF 41/2Drogenprobleme im südlichen Westend
    Ortsbeiratsantrag · CDU

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 2
Sitzung 2 · 15.06.2026
TO I, TOP 35
Beraten
Die Vorlage OF 41/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 3 · 17.08.2026
TO I, TOP 13
Abgelehnt
Die Vorlage OF 41/2 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinke
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und Linke gegen CDU und FDP (= Annahme)

Mitdiskutieren

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