Aufenthaltsqualität in Bockenheim und Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleisten
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Aufenthaltsqualität in den Stadtteilen Bockenheim und Westend auch nach Einbruch der Dunkelheit zu verbessern. Dies soll durch nachhaltige Beleuchtungslösungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger*innen erreicht werden. Das erwartete Ergebnis ist eine Steigerung des Wohlbefindens und der Sicherheit der Bürger*innen in diesen Bereichen.
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Katharinenkreisel — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 26.05.2026.
- Überdachte Bushaltestelle „Messeparkhaus"26.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Alternative zur Voltastraße nutzen: Radanbindung Rebstock/City West über Franklinstraße führen07.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Gut Ding braucht Weile! Lärmschutzüberprüfung nach knapp sieben Jahren abgeschlossen?24.03.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Katharinenkreisel per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten dafür Sorge zu tragen, dass der öffentliche Raum im Ortsbezirk 2 derart gestaltet wird, dass die Aufenthaltsqualität - möglichst für alle Lebewesen - auch im Dunkeln erhalten bleibt bzw. gesteigert wird.
In diesem Sinne wird der Magistrat gebeten,
1. mindestens an folgenden Orten im Ortsbezirk 2 mit nachhaltigen Beleuchtungslösungen und ggf. zusätzlichen Maßnahmen (z.B. Notrufsäulen) dafür zu sorgen, dass diese Orte auch für mobilitätseingeschränkte Fußgänger*innen im Dunkeln bequem benutzbar sind und möglichen Angstgefühlen von Bürger*innen entgegengewirkt wird:
- Wege für Fußgänger*innen unter dem Katharinenkreisel, v.a. stadteinwärts
- Brücke City West-Kuhwaldsiedlung über Theodor-Heuss-Allee
- Ginnheimer Straße
- Markgrafenstraße
2. zu prüfen und zu berichten, wann der Austausch von Gaslaternen im Ortsbezirk 2 abgeschlossen sein wird.
3. zu prüfen und zu berichten, wo ein Einsatz von smarter Beleuchtung im Ortsbezirk 2 geplant ist und mit welchen Sensoren diese Systeme ausgestattet werden können.
4. zu prüfen und zu berichten, wie schädliche und unzweckmäßige Beleuchtung im öffentlichen Raum im Ortsbezirk 2 (z.B. Schaukästen, Hotels) im Sinne des Artenschutzes und der Aufenthaltsqualität aller Lebewesen reduziert werden kann und welche derartigen Maßnahmen bereits geplant sind.
Begründung
Hinweise von Bürger*innen auf die mangelhafte Beleuchtungssituation an oben genannten Orten, die einer barrierefreie Nutzung des öffentlichen Raums hier im Wege stehen und bei einigen Bürger*innen auch ein Gefühl der Unsicherheit wecken. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 4832 vom 24.07.2014 beinhaltet den weitgehenden Ersatz der veralteten Gasbeleuchtung durch neue, effizientere, elektrische LED-Leuchten im gesamten Stadtgebiet von Frankfurt am Main. Dieser Umbau ging in den letzten Jahren leider zu langsam voran und sollte von der neuen Stadtregierung jetzt zügiger vorangetrieben werden. Denn jede alte Gasleuchte schadet dem Klima, sorgt in der Regel nicht für eine ausreichende Beleuchtung und sorgt für unnötige Belastungen des städtischen Haushalts. Die zuletzt von der Koalition in Aussicht gestellten intelligenten Beleuchtungslösungen bietet großes Potenzial für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität auch nach Sonnenuntergang. Es besteht Informationsbedarf über entsprechende Planungen für den Ortsbezirk 2, damit sich der Ortsbeirat frühzeitig einbringen und das Projekt auf lokaler Ebene begleiten kann. Übermäßige und vor allem falsch gerichtete, schlecht gesteuerte Beleuchtung in kalten Lichtfarben führt zu einer Aufhellung des Himmels. Diese Lichtglocke beeinträchtigt nachweislich das Leben vieler nachtaktiver Arten, stört Pflanzen und belastet auch die menschliche Gesundheit. Best-Practice Beispiele, wie die "Sternenstadt" Fulda, zeigen, wie man durch einen standort- und bedarfsgerechten Einsatz von künstlicher Beleuchtung Lichtverschmutzung vermeiden und dadurch das Wohlbefinden aller Lebewesen steigern kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. April 2022Sie sind hierOFOF 346/2Aufenthaltsqualität in Bockenheim und Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleistenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, LINKE.
- 2. Mai 2022OMOM 2085Aufenthaltsqualität in Bockenheim und im Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleistenDirektanregung
- 22. August 2022STST 1882Aufenthaltsqualität in Bockenheim und im Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleistenStellungnahme
- 10. März 2023STST 677Aufenthaltsqualität in Bockenheim und im Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleistenStellungnahme
- 22. September 2023Antwort des Magistrats · nach 76 WochenSTST 1952Aufenthaltsqualität in Bockenheim und im Westend auch nach Sonnenuntergang gewährleistenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme