Kein Plastikmüll auf Nieder-Erlenbacher Äckern
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert Maßnahmen zur Verhinderung von Plastikmüll auf landwirtschaftlichen Flächen in Nieder-Erlenbach. Dies geschieht zur Sicherstellung der Qualität von Kompost und Erde, um Kontaminationen zu vermeiden und die Landwirte zu schützen. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Umwelt zu schützen.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, alle notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um das Ausbringen von Plastikmüll über Kompost oder Erde auf landwirtschaftlichen Flächen in Nieder-Erlenbach zu verhindern und damit auch den Landwirten eine Sicherheit zu geben. Diese Maßnahmen sollen sein:
a) Eine stetige Modernisierung der Biokompostanlage.
b) Regelmäßige Kampagnen zur Sensibilisierung der Bürger, dass kein Plastikmüll in die Biotonne gelangt.
c) Plastikmüll in den Biotonnen nachverfolgen. Somit soll ein Ausbringen kontaminierter Erde oder mit Plastikmüll versetzter Kompost von vorneherein ausgeschlossen werden. Sollte es in der Vergangenheit zu Kontaminationen gekommen sein, die dem Umweltamt bekannt sind, so sollten diese umgehend beseitigt werden.
Begründung
Bereits im Jahr 2018 ist ein Acker im Stadtteil durch, aus der Biokompostanlage kommenden und kontaminierten Kompost verschmutzt worden, der anschließend umfassend gereinigt werden musste. Mittlerweile reagieren die Menschen im Stadtteil sehr sensibel auf jedwede Verschmutzung landwirtschaftlicher Flächen im Stadtteil. Um derartige Vorfälle zu vermeiden und auch die Landwirte vor Diskussionen und Anschuldigungen zu schützen, muss seitens der Stadt und seiner Gesellschaften alles getan werden, um solche Kontaminierungen zu vermeiden. Kunststoffreste gehören auf die Deponie, nicht jedoch auf landwirtschaftliche Nutzflächen auf denen unsere Nahrung angebaut wird. Mikroplastik wird auf diesem Weg unnötig in die Nahrungskette eingebracht mit unabsehbaren Risiken für die Konsumenten. Der Ortsbeirat bittet den Magistrat in dieser Sache aktiv zu werden und die Ausbringung von Plastikmüll in unserem Stadtteil zu unterbinden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. November 2020Sie sind hierOFOF 298/13Kein Plastikmüll auf Nieder-Erlenbacher ÄckernOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF
- 24. November 2020OMOM 6930Kein Plastikmüll auf Nieder-Erlenbacher ÄckernDirektanregung
- 9. Februar 2021OFOF 307/13Umweltamt und Plastikmüll auf AckerOrtsbeiratsantrag · SPD
- 23. Februar 2021VV 1948Umweltamt und Plastikmüll auf AckerAnfrage
- 26. Februar 2021STST 555Kein Plastikmüll auf Nieder-Erlenbacher ÄckernStellungnahme
- 25. Mai 2021Antwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 1169Umweltamt und Plastikmüll auf AckerStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme