Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist In Wohnquartieren, in denen viele Menschen leben, die als sog.
- Generation oder als Erwachsene nach Deutschland eingewandert sind, gibt es auch unter den Menschen, die von Sozialpflegerinnen unterstützt werden viele, die zu dieser Gruppe gehören. Gerade im Ortsbezirk 1 wohnen überdurchschnittliche viele Menschen mit sog. Migrationshintergrund. Viele Zuwanderer der ersten Generation haben aus verschiedenen Gründen oft Deutsch nur unzureichend erlernt. SozialpflegerInnen sind meist Deutsch-Muttersprachler. Es gibt immer wieder Betreuungssituationen, in denen auch erfahrene SozialpflegerInnen überfordert sind, da die zu unterstützende Person ihre Anliegen nicht ausreichend mitteilen kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, einen Pool von SozialpflegerInnen einzurichten, die nicht bestimmten Sozialbezirken zugeordnet sind und die die am häufigsten gesprochenen Sprachen als Muttersprache beherrschen. Die Sozialbezirksvorsteher und -vorsteherinnen könnten zur Unterstützung eines/einer örtlichen Sozialpflegerin dann jemanden anfordern. Dadurch kann eine notwendige Übersetzungsarbeit von jemandem gemacht werden, der/die ebenfalls als SozialpflegerIn über entsprechende Erfahrungen und Kenntnisse verfügt. Eine Anbindung dieses "Sozialpflegerpools" könnte über das AMKA erfolgen. Zur Schulung und zum Erfahrungsaustausch sollten diese SozialpflegerInnen an Pflegersitzungen in wohn -ortnahen Sozialbezirken teilnehmen. Begründung: In der Innenstadt, im Bahnhofs- und Gutleutviertel sowie im Gallus leben viele Menschen der sog.
- Generation von Einwanderern, die auch im Alter hier bleiben und Unterstützung benötigen. Bei einigen besteht dann eine komplexe Problemlage (Armut, Krankheit, Vereinsamung), bei der die betreute Person sich verstanden fühlen muss. Zumindest für den Einstieg in den Kontakt / die Betreuung, ist hier für eine/einen SozialpflegerIn Unterstützung durch einen Kollegen / eine Kollegin mit entsprechenden Sprachkenntnissen sinnvoll.
Inhalt
Antrag vom 06.01.2013, OF 257/1
Betreff: Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist In Wohnquartieren, in denen viele Menschen leben, die als sog.
- Generation oder als Erwachsene nach Deutschland eingewandert sind, gibt es auch unter den Menschen, die von Sozialpflegerinnen unterstützt werden viele, die zu dieser Gruppe gehören. Gerade im Ortsbezirk 1 wohnen überdurchschnittliche viele Menschen mit sog. Migrationshintergrund. Viele Zuwanderer der ersten Generation haben aus verschiedenen Gründen oft Deutsch nur unzureichend erlernt. SozialpflegerInnen sind meist Deutsch-Muttersprachler. Es gibt immer wieder Betreuungssituationen, in denen auch erfahrene SozialpflegerInnen überfordert sind, da die zu unterstützende Person ihre Anliegen nicht ausreichend mitteilen kann. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, einen Pool von SozialpflegerInnen einzurichten, die nicht bestimmten Sozialbezirken zugeordnet sind und die die am häufigsten gesprochenen Sprachen als Muttersprache beherrschen. Die Sozialbezirksvorsteher und -vorsteherinnen könnten zur Unterstützung eines/einer örtlichen Sozialpflegerin dann jemanden anfordern. Dadurch kann eine notwendige Übersetzungsarbeit von jemandem gemacht werden, der/die ebenfalls als SozialpflegerIn über entsprechende Erfahrungen und Kenntnisse verfügt. Eine Anbindung dieses "Sozialpflegerpools" könnte über das AMKA erfolgen. Zur Schulung und zum Erfahrungsaustausch sollten diese SozialpflegerInnen an Pflegersitzungen in wohn -ortnahen Sozialbezirken teilnehmen. Begründung: In der Innenstadt, im Bahnhofs- und Gutleutviertel sowie im Gallus leben viele Menschen der sog.
- Generation von Einwanderern, die auch im Alter hier bleiben und Unterstützung benötigen. Bei einigen besteht dann eine komplexe Problemlage (Armut, Krankheit, Vereinsamung), bei der die betreute Person sich verstanden fühlen muss. Zumindest für den Einstieg in den Kontakt / die Betreuung, ist hier für eine/einen SozialpflegerIn Unterstützung durch einen Kollegen / eine Kollegin mit entsprechenden Sprachkenntnissen sinnvoll.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. Januar 2013Sie sind hierOFOF 257/1Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch istOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 22. Januar 2013OMOM 1862Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch istDirektanregung
- 19. April 2013STST 571Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch istStellungnahme
- 14. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 862Sozialpfleger - Unterstützung von Menschen verbessern, deren Muttersprache nicht Deutsch istStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, 3 SPD und LINKE. gegen CDU (= Ablehnung) bei Enthaltung 1 SPD, FREIE WÄHLER und FDP