Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue Entwicklung
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenBegründung
Klinikum Höchst - neue Entwicklung Vorgang: OA 573/14 OBR 6 Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob es zutrifft, dass die Kassenärztliche Vereinigung den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an der Galluswarte an die Universitätsklinik in Frankfurt verlegen will. Wenn es zutrifft, wird der Magistrat zudem aufgefordert, sich gemeinsam mit allen dafür zuständigen Stellen, dafür einzusetzen, dass dann gleichzeitig auch ein Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Klinikum Höchst eingerichtet wird, wie dies der Ortsbeirat auch schon im November einstimmig gefordert hat (OA 573). Begründung: Nach Mitteilung des Chefarztes der Notaufnahme des Klinikums Höchst, Dr. Petersen, verfolgt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) die Absicht, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an der Galluswarte an die Universitäts-Klink in Frankfurt zu verlegen. Für Patienten aus dem Frankfurter Westen würde das eine erhebliche Verschlechterung in puncto Erreichbarkeit gegenüber der jetzigen Situation bedeuten. Außerdem würde sich das Problem des Klinikums Höchst noch weiter verschärfen, dass nämlich viele Patienten die Höchster Notaufnahme aufsuchen, die eigentlich zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst gehen sollen und dass dadurch aufgrund der Abrechnungsregeln für das Klinikum Höchst ein Defizit in Höhe von mehreren Millionen € pro Jahr entsteht. Würden die Pläne der KV wirklich umgesetzt, dürfte sich die Anzahl der Patienten, die statt zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst in die Höchster Notaufnahme gehen noch einmal deutlich erhöhen und damit auch das genannte Defizit des Klinikums Höchst. Angesichts des großen Einzugsbereich von etwa 130.000 Einwohnern im Frankfurter Westen und weiteren zehntausenden Menschen im benachbarten Main-Taunus-Kreis sowie Gemeinden wie Kelsterbach, Raunheim usw. erscheint die die Einrichtung eines Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Höchst als gerechtfertigt. Dr. Petersen hat nochmals bestätigt, dass das Klinikum Höchst sich bei der KV darum bereits bemüht hat. Bisher jedoch vergeblich. Geeignete Räume wären im Klinikum vorhanden.
Inhalt
Antrag vom 19.12.2014, OF 1229/6
Betreff: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue Entwicklung Vorgang: OA 573/14 OBR 6
Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob es zutrifft, dass die Kassenärztliche Vereinigung den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an der Galluswarte an die Universitätsklinik in Frankfurt verlegen will. Wenn es zutrifft, wird der Magistrat zudem aufgefordert, sich gemeinsam mit allen dafür zuständigen Stellen, dafür einzusetzen, dass dann gleichzeitig auch ein Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Klinikum Höchst eingerichtet wird, wie dies der Ortsbeirat auch schon im November einstimmig gefordert hat (OA 573).
Begründung: Nach Mitteilung des Chefarztes der Notaufnahme des Klinikums Höchst, Dr. Petersen, verfolgt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) die Absicht, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an der Galluswarte an die Universitäts-Klink in Frankfurt zu verlegen. Für Patienten aus dem Frankfurter Westen würde das eine erhebliche Verschlechterung in puncto Erreichbarkeit gegenüber der jetzigen Situation bedeuten. Außerdem würde sich das Problem des Klinikums Höchst noch weiter verschärfen, dass nämlich viele Patienten die Höchster Notaufnahme aufsuchen, die eigentlich zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst gehen sollen und dass dadurch aufgrund der Abrechnungsregeln für das Klinikum Höchst ein Defizit in Höhe von mehreren Millionen € pro Jahr entsteht. Würden die Pläne der KV wirklich umgesetzt, dürfte sich die Anzahl der Patienten, die statt zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst in die Höchster Notaufnahme gehen noch einmal deutlich erhöhen und damit auch das genannte Defizit des Klinikums Höchst. Angesichts des großen Einzugsbereich von etwa 130.000 Einwohnern im Frankfurter Westen und weiteren zehntausenden Menschen im benachbarten Main-Taunus-Kreis sowie Gemeinden wie Kelsterbach, Raunheim usw. erscheint die die Einrichtung eines Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Höchst als gerechtfertigt. Dr. Petersen hat nochmals bestätigt, dass das Klinikum Höchst sich bei der KV darum bereits bemüht hat. Bisher jedoch vergeblich. Geeignete Räume wären im Klinikum vorhanden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Oktober 2014OFOF 1178/6Ärztlicher Bereitschaftsdienst fürs Höchster KlinikumOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. November 2014OAOA 573Ärztlicher Bereitschaftsdienst fürs Höchster KlinikumAnregung
- 19. Dezember 2014Sie sind hierOFOF 1229/6Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue EntwicklungOrtsbeiratsantrag · SPD
- 13. Januar 2015OAOA 588Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue EntwicklungAnregung
- 29. Mai 2015Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 222Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue EntwicklungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme