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Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue Entwicklung

Vorlagentyp: OA
32 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Inhalt

Anregung vom 13.01.2015, OA 588 entstanden aus Vorlage: OF 1229/6 vom 19.12.2014

Betreff: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue Entwicklung Vorgang: OA 573/14 OBR 6 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob es zutrifft, dass die Kassenärztliche Vereinigung den Ärztlichen Bereitschaftsdienst von der Galluswarte an die Universitätsklinik in Frankfurt verlegen will. Sollte dies zutreffen, wird der Magistrat zudem aufgefordert, sich gemeinsam mit allen dafür zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass dann gleichzeitig auch ein Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Klinikum Höchst eingerichtet wird, wie dies der Ortsbeirat auch schon im November einstimmig gefordert hat (vgl. OA 573).

Begründung: Nach Mitteilung des Chefarztes der Notaufnahme des Klinikums Höchst verfolgt die Kassenärztliche Vereinigung die Absicht, den Ärztlichen Bereitschaftsdienst von der Galluswarte an die Universitätsklinik in Frankfurt zu verlegen. Für Patienten aus dem Frankfurter Westen würde das eine erhebliche Verschlechterung in punkto Erreichbarkeit gegenüber der jetzigen Situation bedeuten. Außerdem würde sich das Problem des Klinikums Höchst noch weiter verschärfen, nämlich dass viele Patienten die Höchster Notaufnahme aufsuchen, die eigentlich zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst gehen sollten. Dadurch entsteht für das Klinikum Höchst aufgrund der Abrechnungsregeln ein Defizit in Höhe von mehreren Millionen Euro pro Jahr. Würden die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung wirklich umgesetzt, dürfte sich die Anzahl der Patienten, die anstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts in die Höchster Notaufnahme gehen, noch einmal deutlich erhöhen und damit auch das genannte Defizit des Klinikums Höchst. Angesichts des großen Einzugsbereichs von etwa 130.000 Einwohnern im Frankfurter Westen und weiteren Zehntausenden von Menschen im benachbarten Main-Taunus-Kreis sowie Gemeinden wie Kelsterbach, Raunheim usw. erscheint die Einrichtung eines Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Höchst gerechtfertigt. Der Chefarzt der Notaufnahme hat nochmals bestätigt, dass sich das Klinikum Höchst bei der Kassenärztlichen Vereinigung darum bereits bemüht hat. Bisher jedoch vergeblich. Geeignete Räume wären im Klinikum vorhanden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Oktober 2014OFOF 1178/6Ärztlicher Bereitschaftsdienst fürs Höchster KlinikumOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 4. November 2014OAOA 573Ärztlicher Bereitschaftsdienst fürs Höchster KlinikumAnregung
  3. 19. Dezember 2014OFOF 1229/6Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue EntwicklungOrtsbeiratsantrag · SPD
  4. 13. Januar 2015Sie sind hier
    OAOA 588Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue Entwicklung
    Anregung
  5. 29. Mai 2015Antwort des Magistrats · nach 32 WochenBB 222Ärztlicher Bereitschaftsdienst Klinikum Höchst - neue EntwicklungMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 37 · 19.02.2015
TO I, TOP 22
Angenommen
Der Vorlage OA 588 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFreie WählerRömerPiratenÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, RÖMER, Piraten und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 39 · 26.02.2015
TO II, TOP 57
Angenommen
Der Vorlage OA 588 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFreie WählerRömerPiratenÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, RÖMER, Piraten und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung)

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Ortsbeiratssitzung
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