Eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung von Marie-Curie-Straße und der Straße Zur Kalbacher Höhe installieren
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Aussage des Magistrats, dass an dem genannten Kreuzungsbereich die Unfalllage durch die Schutzpolizei als unauffällig beurteilt wird, greift zu kurz. Es wird verkannt, dass es inbesonder im morgendlichen Berufsverkehr stadteinwärts, von der Autobahn A661 kommend, das Rotlicht häufig nicht beachtet wird. Anstelle das Auto abzubremsen und an der Ampel anzuhalten, wird die Situation durch einen kurzes Beschleunigen „gelöst“, so dass die Fahrzeuge die Kreuzung mit hoher Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h überqueren. Wenn man bedenkt, dass die Kreuzung an den 2 Fußgängerampeln von vielen Schulkindern überquert werden muss, um mit der U-Bahn zu einer der weiterführenden Schulen zu gelangen, ist es zur Schulwegsicherung unabdingbar, dass die Kreuzung entschärft wird. Immer wieder kommt es vor, dass Anwohnern des Riedbergs bei grün beim Abbiegen von der Marie-Curie Strasse in die Strasse Zur Kalbacher Höhe auf der Kreuzung Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit entgegenkommen, die das Rotlicht nicht beachtet haben. Die bisherigen Kontrollen der Schutzpolizei, die mit Streifenwagen auffällig auf dem Gehweg parkend und von weitem zu erkennen waren, sind völlig unzureichend durchgeführt worden. Auf der Marie-Curie-Strasse Richtung stadteinwärts werden sehr selten Kontrollen durchgeführt, so dass sich eine Geschwindigkeit von 70-80 km/h auf der breiten, gut ausgebauten geraden , 4-spurigen Strasse eingeschlichen hat, obwohl es sich um innerstädtische Strasse handelt mit einer Höchst-geschwindigkeit von 50 km/h. Erst an der Kreuzung zur Lurgiallee ist der Verkehr dichter, so dass dann die Geschwindigkeit reduziert wird. Auch wenn es bisher zu keinem Unfall mit Personenschaden gekommen ist, weil die Fußgänger auch bei grün die Kreuzung mit äußerster Vorsicht überqueren, müssen die Fußgänger geschützt werden, bevor etwas passiert.
Inhalt
Antrag vom 03.03.2007, OF 114/12
Betreff:
Eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung von Marie-Curie-Straße und der Straße Zur Kalbacher Höhe installieren
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
An der Kreuzung von Marie-Curie-Strasse und der Straße Zur Kalbacher Höhe wird zum Schutz der Fußgänger, die die Marie-Curie-Strasse auf dem Weg zur U-Bahnstation Riedwiese / Mertonviertel überqueren müssen, eine kombinierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage installiert.
Begründung:
Die Aussage des Magistrats, dass an dem genannten Kreuzungsbereich die Unfalllage durch die Schutzpolizei als unauffällig beurteilt wird, greift zu kurz. Es wird verkannt, dass es inbesonder im morgendlichen Berufsverkehr stadteinwärts, von der Autobahn A661 kommend, das Rotlicht häufig nicht beachtet wird. Anstelle das Auto abzubremsen und an der Ampel anzuhalten, wird die Situation durch einen kurzes Beschleunigen "gelöst“, so dass die Fahrzeuge die Kreuzung mit hoher Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h überqueren. Wenn man bedenkt, dass die Kreuzung an den 2 Fußgängerampeln von vielen Schulkindern überquert werden muss, um mit der U-Bahn zu einer der weiterführenden Schulen zu gelangen, ist es zur Schulwegsicherung unabdingbar, dass die Kreuzung entschärft wird. Immer wieder kommt es vor, dass Anwohnern des Riedbergs bei grün beim Abbiegen von der Marie-Curie Strasse in die Strasse Zur Kalbacher Höhe auf der Kreuzung Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit entgegenkommen, die das Rotlicht nicht beachtet haben.
Die bisherigen Kontrollen der Schutzpolizei, die mit Streifenwagen auffällig auf dem Gehweg parkend und von weitem zu erkennen waren, sind völlig unzureichend durchgeführt worden. Auf der Marie-Curie-Strasse Richtung stadteinwärts werden sehr selten Kontrollen durchgeführt, so dass sich eine Geschwindigkeit von 70-80 km/h auf der breiten, gut ausgebauten geraden , 4-spurigen Strasse eingeschlichen hat, obwohl es sich um innerstädtische Strasse handelt mit einer Höchst-geschwindigkeit von 50 km/h. Erst an der Kreuzung zur Lurgiallee ist der Verkehr dichter, so dass dann die Geschwindigkeit reduziert wird.
Auch wenn es bisher zu keinem Unfall mit Personenschaden gekommen ist, weil die Fußgänger auch bei grün die Kreuzung mit äußerster Vorsicht überqueren, müssen die Fußgänger geschützt werden, bevor etwas passiert.
Beratung im Ortsbeirat: 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. März 2007Sie sind hierOFOF 114/12Eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung von Marie-Curie-Straße und der Straße Zur Kalbacher Höhe installierenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 16. März 2007OAOA 350Eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung von Marie-Curie-Straße und der Straße Zur Kalbacher Höhe installierenAnregung
- 14. September 2007MM 200Eine Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage an der Kreuzung von Marie-Curie-Straße und der Straße Zur Kalbacher Höhe installierenMagistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme