Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack schnellstmöglich für Fußgehende öffnen
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Umwidmung der Kaiserstraße zwischen "Am Hauptbahnhof" und Moselstraße zur Fußgängerzone, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Fußgängerverkehr zu fördern. Dies soll bis zur Fußball-Europameisterschaft 2024 umgesetzt werden, um den zu erwartenden Anstieg an Fußgängern zu bewältigen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Moselstraße — 10 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Karlsplatz: Zusagen einhalten, Verdrängung vermeiden21.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Zusätzliche Mülleimer rund um den Karlsplatz15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Wasser für das Viertel – zusätzlichen Trinkwasserbrunnen in der Moselstraße einrichten02.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Moselstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß §3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung (OM) an den Magistrat beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, den Straßenabschnitt der Kaiserstraße zwischen "Am Hauptbahnhof" und Moselstraße zur Fußgängerzone schnellstmöglich umzuwidmen, für den regulären PKW-Verkehr sperren und für Fußgehende öffnen zu lassen.
Hierzu sollen folgende Maßnahmen getroffen werden:
- Die Zufahrt von der Moselstraße in den sogenannten "Kaisersack" wird mit klappbaren oder versenkbaren Pollern versehen und somit für den Lieferverkehr und berechtigte Anwohnende weiterhin erreichbar bleiben.
- Im genannten Bereich wird das Abstellen von E-Scootern generell untersagt.
- Es wird eine temporäre Bepflanzung mit Kübelpflanzen und -bäumen eingerichtet, die die Aufenthaltsqualität erhöht.
- Die Nutzung der Fläche für den Kaisermarkt muss gewährleistet werden.
- Zur Verbesserung der Barrierefreiheit sollen Bordsteine abgesenkt werden, wo das möglich ist.
Die Entscheidung soll zeitnah getroffen und die Maßnahmen sollen rechtzeitig bis zum Beginn der Fußball-Europameisterschaften 2024 umgesetzt werden, um die Menschenmassen bewältigen zu können, die zusätzlich zu den Pendler*innen und Anwohnenden vom Hauptbahnhof in die Innenstadt strömen werden.
Begründung
Bereits vor Beginn der Umbaumaßnahmen in der B-Ebene des Hauptbahnhofes und der Sperrung des Ausgangs Kaisersack herrschte an der Stelle reger Betrieb. Pendler*innen und Reisende queren den Kaisersack auf dem Weg zu Fuß ins Bahnhofsviertel und die Innenstadt. Da die Nutzung des ÖPNV und der Fußverkehr in Frankfurt weiterhin zunehmen, wird auch die Frequentierung des Kaisersacks steigen. Zudem ist nach Fertigstellung und Öffnung der B-Ebene und der Ausgangs Kaisersack zur Euro 2024 damit zu rechnen, dass sehr viel mehr Menschen als bisher den Kaisersack queren werden. Dafür wird der Platz der bisherigen Sackgasse und des Wendekreises benötigt. Dieser Platz wird teilweise die Funktion des Bahnhofsvorplatzes übernehmen, der bis voraussichtlich Ende der 2030er Jahre als Baustellenfläche der Bahn benötigt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. November 2023Sie sind hierOFOF 1075/1Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack schnellstmöglich für Fußgehende öffnenOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
- 28. November 2023OAOA 418Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack und Kaiserstraße umgestalten und begrünenAnregung
- 28. November 2023OMOM 4816Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack schnellstmöglich für zu Fuß Gehende öffnenDirektanregung
- 28. November 2023OFOF 1074/1Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack und Kaiserstraße umgestalten und begrünenOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
- 17. Juni 2024STST 1241Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack schnellstmöglich für zu Fuß Gehende öffnenStellungnahme
- 27. September 2024Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 362Bahnhofsviertel aufwerten - Kaisersack und Kaiserstraße umgestalten und begrünenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. Annahme bei Enthaltung FDP