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Neubau der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach

Vorlagentyp: OA
99 Wochen bis zur Antwort14 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Anregung vom 01.11.2016, OA 73 entstanden aus Vorlage: OF 207/6 vom 16.09.2016

Betreff: Neubau der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 39 vom 17.02.2017, Haushalt 2017 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2017 - 2020. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.06.2017, § 1429, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, die Sport- und Kulturhalle nach der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft umgehend neu zu bauen. Hierzu ist der Neubau bereits frühzeitig, d. h. noch in diesem Jahr, in die Haushaltsplanungen für nächstes Jahr aufzunehmen. In der Übergangszeit bis zum Abriss soll die Halle nach der Räumung der Flüchtlingsunterkunft provisorisch wieder so in Ordnung gebracht werden, dass eine Nutzung durch die Vereine in dieser Zeit möglich ist. Der Neubau soll folgende Funktionen aufweisen:

  1. Eine moderne, umweltfreundliche Bauweise mit niedrigem Energieverbrauch; 2. eine funktionale Raumnutzung (variabel verstellbare Wände), die es ermöglicht, sowohl kleine als auch größere Räume für Veranstaltungen und Sitzungen schnell und unkompliziert zu modellieren (für eine Nutzung von 20 bis 100 Personen); 3. diese Räume sollen zudem auch für Sportgruppen, wie z. B. Gymnastik- oder Yoga-Stunden, nutzbar sein; 4. sanitäre Anlagen (neben WCs auch Duschen); 5. eine Küche und Theke sowohl für private als auch für Vereinsgesellschaften; 6. zwei abschließbare Bürozimmer für Ehrenamtliche (bspw. Stadtbezirksvorsteher, Vereinsring); 7. komplette Barrierefreiheit auf allen Ebenen; 8. ausreichend Parkplätze vor und hinter der neuen Halle für Pkws und Fahrräder; 9. einen Kraftraum für die örtlichen Vereine; 10. einen abschließbaren Raum für Musikinstrumente; 11. in den Planungen sind auch die Sportschützen im Keller der jetzigen Halle zu berücksichtigen. Es ist in diesem Zusammenhang zu prüfen, wie eine Nutzung auch zukünftig möglich ist. Zudem ist sicherzustellen, dass während der Neubauplanung die jetzige Halle benutzbar bleibt. Währenddessen soll aber von einer größeren Sanierung abgesehen werden. Begründung: Unterliederbach ist einer von Frankfurts am schnellsten wachsenden Stadtteilen. Ein hoher Anteil an Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund und der Integrationsbedarf vieler neuer Anwohnerinnen und Anwohnern macht es nötig, einen örtlichen Anlaufpunkt für den sozialen Austausch zu haben. Der politische Diskurs mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Bürgerinnen und Bürgern Unterliederbachs wie auch den Vereinen und den politisch und soziokulturell Interessierten hat ergeben, dass die jetzige Sport- und Kulturhalle die zukünftigen Aufgaben nicht zufriedenstellend bewältigen kann. Ein großer Saal (Sporthalle), wie er aktuell vorhanden ist, kann sowohl von Vereinsgesellschaften als auch kleineren privaten Gruppen nur schwer genutzt werden. Zudem wurde durch eine Umfrage des Unterliederbacher Vereinsrings deutlich, dass auch die Vereine eine große Sporthalle nicht mehr benötigen, sodass ein Fortbestand dieser nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch verschenkter Platz wäre. Stattdessen fordert der Ortsbeirat 6 einen kleineren Neubau mit variablen Wänden, bei dem sich die Raumgrößen individuell gestalten lassen können. So können Vereinssitzungen abgehalten, aber auch Feste gefeiert werden. Zudem wird eine Küche mit Theke gefordert, die anmietbar ist. Auf eine Gastronomie soll verzichtet werden. Stattdessen soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich bei Veranstaltungen selbst zu verpflegen. In den Räumen können auch Sportgruppen Übungsstunden abhalten. Des Weiteren werden zwei Büros für Ehrenamtliche erbeten. So können hier die Stadtbezirksvorsteherinnen und Stadtbezirksvorsteher beispielsweise ihre Sprechstunden abhalten. Daneben ist es unwirtschaftlich, die bestehende Halle zu sanieren. Alleine unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit ist eine Sanierung des Mauerwerks nicht sinnvoll. Ein Neubau mit neuesten Umweltstandards würde den Energieverbrauch deutlich senken. Um gleiche Energiewerte zu erreichen, wäre ein Neubau zudem wirtschaftlicher als eine teure Sanierung. Hier befürwortet der Ortsbeirat einen Neubau in Holzbauweise. Der Ortsbeirat schlägt vor, dass Duschen und sanitäre Anlagen für die örtlichen Vereine in den Neubau mit aufgenommen werden. Insbesondere der VfB, aber auch andere Vereine können diese sanitären Anlagen nutzen, was mehr Trainingskapazitäten ermöglichen soll. Zudem ist sicherzustellen, dass es ausreichend Parkplätze (für Autos und Fahrräder) gibt, um die anliegenden Anwohner parkplatztechnisch nicht noch weiter zu belasten. Als letzten Punkt ist die Barrierefreiheit zu beachten. Ein ebenerdiger Neubau mit behindertengerechten Toiletten ist nötig, um das neue Bürgerhaus neben behinderten Menschen auch für ältere oder gebrechliche Menschen zu einem attraktiven Mittelpunkt werden zu lassen. Im Diskurs um den Erhalt bzw. Neubau wurde vermehrt die Sorge vor einem langen Planungsprozess für einen Neubau genannt. Dem konnten die Mitglieder des Ortsbeirats 6 mit dem oben genannten Konzept entgegenhalten, dass die Sanierung der bestehenden Halle sehr komplex werde und zeitlich keinen kürzeren Umbau brächte als ein Neubau. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6 - Frankfurter Westen Stellungnahme des Magistrats vom 18.09.2017, ST 1815 Antrag vom 15.01.2018, OF 583/6 Etatanregung vom 16.01.2018, EA 11 Anregung an den Magistrat vom 16.01.2018, OM 2582 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Beratung im Ortsbeirat: 6 Versandpaket: 09.11.2016

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. September 2016OFOF 176/6Sport- und Kulturhalle UnterliederbachOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 16. September 2016OFOF 207/6Neubau der Sport- und Kulturhalle UnterliederbachOrtsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, BFF, FDP, FREIE_WÄHLER
  3. 31. Oktober 2016OFOF 241/6Unterliederbach: Neubau Sport- und KulturhalleOrtsbeiratsantrag · CDU
  4. 1. November 2016Sie sind hier
    OAOA 73Neubau der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach
    Anregung
  5. 1. November 2016OMOM 746Unterliederbach: Neubau Sport- und KulturhalleDirektanregung
  6. 17. Februar 2017STST 395Unterliederbach: Neubau Sport- und KulturhalleStellungnahme
  7. 18. September 2017STST 1815Unterliederbach: Neubau der Sport- und Kulturhalle UnterliederbachStellungnahme
  8. 30. Dezember 2017OFOF 558/6Haushalt 2018 Unterliederbach: Raumprogramm für den Neubau der Sport- und Kulturhalle erstellen und Planungsmittel in den Haushalt einstellenOrtsbeiratsantrag · SPD, fraktionslos
  9. 15. Januar 2018OFOF 583/6Unterliederbach: Raumprogramm für den Neubau der Sport- und Kulturhalle erstellen und Planungsmittel in den Haushalt einstellenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, fraktionslos
  10. 15. Januar 2018OFOF 584/6Sport- und Kulturhalle UnterliederbachOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD
  11. 16. Januar 2018OMOM 2582Sport- und Kulturhalle UnterliederbachDirektanregung
  12. 16. Januar 2018EAEA 11Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.14 Sporthallen Unterliederbach: Raumprogramm für den Neubau der Sport- und Kulturhalle erstellen und Planungsmittel in den Haushalt einstellenEtatanregung
  13. 20. April 2018STST 795Sport- und Kulturhalle UnterliederbachStellungnahme
  14. 6. August 2018Antwort des Magistrats · nach 99 WochenSTST 1418Unterliederbach: Raumprogramm für den Neubau der Sport- und Kulturhalle erstellen und Planungsmittel in den Haushalt einstellenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OAAnregung an die Stadtverordnetenversammlung

Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
  3. 3Ausschüsse beraten & empfehlen
  4. 4Plenum entscheidet
  5. 5Magistrat setzt um

Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 6 · 01.12.2016
TO I, TOP 20
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 73 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und FDP

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 7 · 12.01.2017
TO I, TOP 17
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 73 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 8 · 09.02.2017
TO I, TOP 21
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage OA 73 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 11 · 18.05.2017
TO I, TOP 70
Erledigt
Die Vorlage OA 73 wird im vereinfachten Verfahren erledigt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDBFFFRAKTIONLinkeFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, BFF und FRAKTION (= Annahme) sowie LINKE. und FDP (= Prüfung und Berichterstattung)

OBR 6
Sitzung 15 · 12.09.2017
TO I, TOP 5
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich eine (vorläufige) schriftliche Stellungnahme vorgelegt hat. Aktenzeichen: 52 1

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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