Bezahlungsmodus von Tagespflegepersonen verbessern
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Tagespflegepersonen verbessern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, einen Modus zu entwickeln, wie die Stadt den Frankfurter Tagespflegepersonen am Monatsanfang eine Abschlagszahlung auf die Geldleistungen zahlen kann. Die detaillierte Endabrechnung mit den entsprechenden Nach- bzw. Rückzahlungen erfolgt nach wie vor am Monatsende. Begründung: Seit Februar 2010 erfolgt die Zahlung der monatlichen Geldleistungen an die Tagespflegepersonen nicht mehr im Voraus, sondern im Nachhinein. Dadurch haben viele Tagespflegepersonen Probleme mit der Vorfinanzierung von Ausgaben für Pflege, Betreuung und Förderung der Tageskinder. Laut dem Magistratsbericht B 698/10 wurde der Zahlungsmodus umgestellt, weil aufgrund des häufigen Wechsels der Betreuungszeiten bzw. -verhältnisse die Berechnungen der Geldleistungen doppelt erfolgen mussten. Dies habe aufgrund der komplizierten Berechnung der monatlich individuellen Betreuungskonstellationen einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Dieses Argument ist grundsätzlich nachvollziehbar, da eine effiziente und kostenbewusste Verwaltung im Interesse der Steuerzahler eine absolute Notwendigkeit ist. Genauso verständlich ist aber, dass Tagespflegepersonen teilweise Probleme haben, die unterschiedlichen Ausgaben für die Tageskinder vorzufinanzieren. Daher ist es sinnvoll, wenn der Magistrat einen Modus entwickelt, wie den Tagespflegepersonen am Monatsanfang eine Abschlagszahlung überwiesen werden kann. Diese soll am Monatsende im Zuge der detaillierten Endabrechnung verrechnet werden, sodass sich entsprechende Nach- bzw. Rückzahlungen ergeben. Auf diese Weise kann einerseits ein doppelter Berechnungsaufwand vermieden werden - andererseits wird gewährleistet, dass die Tagespflegepersonen zumindest einen erheblichen Teil der ihnen zustehenden Geldleistungen bereits am Monatsanfang erhalten und nicht im bisherigen Ausmaß in Vorleistung treten müssen.
Inhalt
Antrag vom 24.11.2010, NR 2095
Betreff: Bezahlungsmodus von Tagespflegepersonen verbessern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, einen Modus zu entwickeln, wie die Stadt den Frankfurter Tagespflegepersonen am Monatsanfang eine Abschlagszahlung auf die Geldleistungen zahlen kann. Die detaillierte Endabrechnung mit den entsprechenden Nach- bzw. Rückzahlungen erfolgt nach wie vor am Monatsende.
Begründung: Seit Februar 2010 erfolgt die Zahlung der monatlichen Geldleistungen an die Tagespflegepersonen nicht mehr im Voraus, sondern im Nachhinein. Dadurch haben viele Tagespflegepersonen Probleme mit der Vorfinanzierung von Ausgaben für Pflege, Betreuung und Förderung der Tageskinder. Laut dem Magistratsbericht B 698/10 wurde der Zahlungsmodus umgestellt, weil aufgrund des häufigen Wechsels der Betreuungszeiten bzw. -verhältnisse die Berechnungen der Geldleistungen doppelt erfolgen mussten. Dies habe aufgrund der komplizierten Berechnung der monatlich individuellen Betreuungskonstellationen einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Dieses Argument ist grundsätzlich nachvollziehbar, da eine effiziente und kostenbewusste Verwaltung im Interesse der Steuerzahler eine absolute Notwendigkeit ist. Genauso verständlich ist aber, dass Tagespflegepersonen teilweise Probleme haben, die unterschiedlichen Ausgaben für die Tageskinder vorzufinanzieren. Daher ist es sinnvoll, wenn der Magistrat einen Modus entwickelt, wie den Tagespflegepersonen am Monatsanfang eine Abschlagszahlung überwiesen werden kann. Diese soll am Monatsende im Zuge der detaillierten Endabrechnung verrechnet werden, sodass sich entsprechende Nach- bzw. Rückzahlungen ergeben. Auf diese Weise kann einerseits ein doppelter Berechnungsaufwand vermieden werden - andererseits wird gewährleistet, dass die Tagespflegepersonen zumindest einen erheblichen Teil der ihnen zustehenden Geldleistungen bereits am Monatsanfang erhalten und nicht im bisherigen Ausmaß in Vorleistung treten müssen.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 19.11.2010, B 698
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. November 2010BB 698Geldleistungen und Rahmenbedingungen der Frankfurter KindertagespflegepersonenMagistratsbericht
- 24. November 2010Sie sind hierNRNR 2095Bezahlungsmodus von Tagespflegepersonen verbessernSTVV-Antrag · FDP
- 27. Mai 2011BB 258Geldleistungen und Rahmenbedingungen der Frankfurter KindertagespflegepersonenMagistratsbericht
- 19. Dezember 2011Antwort des Magistrats · nach 56 WochenBB 514Geldleistungen und Rahmenbedingungen der Frankfurter KindertagespflegepersonenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG und FREIE WÄHLER (= Kenntnis) zu 2. CDU, GRÜNE und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE., FDP und FAG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE gegen LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER (= Kenntnis) zu 2. SPD, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER gegen CDU und GRÜNE (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG und FREIE WÄHLER (= Kenntnis) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (B 698 = Kenntnis, NR 2095 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (B 698 = Zurückweisung, NR 2095 = Annahme) Stv. Holtz (B 698 = Kenntnis, NR 2095 = Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD und Stv. Holtz (= Kenntnis) sowie ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); Stv. Holtz (= Enthaltung)