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Rebstockpark weiterentwickeln

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
17 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren5 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Überlassung bestimmter Flächen des Rebstockgeländes an die Messe GmbH neu zu regeln, um den Rebstockpark naturnah zu gestalten und die Nutzung als Parkplatz zu beenden. Dies soll die Aufenthaltsqualität erhöhen und die Integration des Parks in die Stadtentwicklung fördern.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt die Stadt Frankfurt, die Überlassung bestimmter Flächen des "Rebstockgeländes" an die Messe GmbH, vereinbart im Nutzungsvertrag vom 29.04.1983, zuletzt mit IV. Nachtrag vom 25.03.2019 geändert, neu zu regeln. Ziel der Neuregelung soll sein:

  1. Die Parkfläche rund um den alten Rebstockweiher wird mit dem Ziel der Gestaltung eines naturnahen Erholungsparks weiterentwickelt. Das impliziert eine Beendigung der Nutzungsüberlassung des "alten Rebstockparks" an die Messe.
  2. Die von der Messe als solche ausgewiesenen Parkflächen K, J, F, G und H werden nicht weiter als Parkplätze genutzt.
  3. Die Nutzungsfläche für die Messe wird maximal auf die Fläche zwischen A648 und Max-Pruss-Straße beschränkt.
  4. Die Herstellung dauerhafter, sicherer und barrierefreier Wegebeziehungen für den Fuß- und Radverkehr zwischen dem Übergang alter und neuer Rebstockpark auf der Straße "Zum Messeparkhaus Rebstock/Zum Rebstockpark".

Damit verbunden ist der Wechsel der Zuständigkeit vom Amt für Bau und Immobilien (ABI) zum Grünflächenamt.

Die Nutzungsüberlassung an die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG mbH) zur Betreibung von Flüchtlingsunterkünften bleibt unberührt.

Begründung

Nachdem aus der Brachfläche des ehemaligen Flughafengeländes Anfang der 1960er Jahren ein Volkspark eingerichtet wurde, wurden bestimmte Flächen des "Rebstockgeländes" als riesiger Messeparkplatz zweckentfremdet. Seit 1983, seit über 40 Jahren, sind bestimmte Flächen des "Rebstockgeländes" von der Stadt an die Messe Frankfurt zur Nutzung überlassen. Für die Messe ist das Rebstockgelände Teil ihres Verkehrs- und Logistikkonzepts. Stand heute scheint lediglich die Nutzung der Fläche zwischen Autobahn A648 und Max-Pruss-Straße als Park und Aufstellfläche für die zur Messelogistik eingesetzten LKWs und Fahrzeuge plausibel, da sie aufgrund ihrer Größe nicht in das seit 2000 eröffnete Messeparkhaus mit 5400 Parkplätze einfahren können. Die Vorhaltung mindestens der engeren Flächen im Rebstockpark als Parkfläche hingegen sollten entfallen. Der lange Zeitraum der Nutzungsüberlassung an die Messe irritiert nicht nur, nachdem sich die Nutzungsnotwendigkeit durch das Messeparkhaus verändert hat - auch hat sich Frankfurt städtebaulich weiterentwickelt. Das Quartier Rebstock Nord-Ost entstand, aktuell wird die Wohnbebauung des Gebiets Am Römerhof/Zum Rebstockbad geplant. Auch die Messe muss sich in die Frankfurter Stadtentwicklung integrieren. Gemäß Verordnung vom 12. Mai 2010 ist das Rebstockgelände als Landschaftsschutzgebiet der Zone 1 ausgewiesen. Aufgrund der Nutzungsüberlassung an die Messe kann der Rebstockpark nur als Grünfläche mit regelmäßig unterhaltenem Rasen genutzt werden. Das Anlegen von Blühflächen, neuen Baumstandorten etc., eine ökologische Aufwertung oder die Gestaltung von Spielanlagen etc. ist aufgrund der vorgehaltenen Nutzung als Parkplatz nicht möglich. Die vertragliche Gestaltung der Nutzungsüberlassung an die Messe sollte angepasst werden, um den Park als Ort für Erholungssuchende mit Blick auf die Aufenthaltsqualität (Spielfläche), den Artenschutz angesichts der Habitate für Vögel, Fledermäuse und dem großen Habitat der Sandbienen (zwischen dem Kreisel Am Römerhof bis einschließlich der Fläche K) und der Klimaanpassung und für die Funktion als Kaltluftentstehungsgebiet weiterzuentwickeln. Ereignisse, wie z.B. das Newroz, das Dersim Festival oder das afrikanische Kulturfest etc. sollen auch nach der Weiterentwicklung auf den versiegelten Flächen bzw. in einem beschränkten Bereich stattfinden können. Auch verkehrlich muss um die Nutzung der Straße "Am Messeparkhaus" weiterentwickelt werden, um die Parks und neu entstehenden Nachbarschaften zwischen Römerhof und Rebstock zu verbinden. Dringlich ist die Weiterentwicklung der verkehrlichen Anbindung auch angesichts des Neubaus des Rebstockbads und des problematischen Übergangs zwischen altem und neuen Rebstockpark nur außerhalb der Messezeiten. Der Radschulweg für das Gymnasium Römerhof und ggf. weitere Schulen im Bezirk muss passierbar und sicher sein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Juni 2025Sie sind hier
    NRNR 1263Rebstockpark weiterentwickeln
    STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 26. September 2025Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 368Rebstockpark weiterentwickelnMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 37 · 16.06.2025
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Entscheidung über die Vorlage NR 1263 wird auf den Ausschuss für Mobilität und Smart-City delegiert.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVolt
Ablehnung:
LinkeBFF-BIGÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke, BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung der Delegation)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 37 · 17.06.2025
TO I, TOP 8
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Wirtschaft, Recht und Frauen die Beratung der Vorlage NR 1263 auf den Ausschuss für Mobilität und Smart-City delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 37 · 23.06.2025
TO I, TOP 14
Abgelehnt
a) Die Ziffern 1. bis 3. sowie die beiden letzten Sätze der Vorlage NR 1263 werden abgelehnt. b) Die Ziffer 4. der Vorlage NR 1263 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
AfDStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
Gartenpartei
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGVolt
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGLinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG und Volt gegen Linke und FRAKTION (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ziffern 1. bis 3. und letzter Satz Annahme, vorletzter Satz Ablehnung) zu b) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie Linke, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)

OBR 2
Sitzung 41 · 23.06.2025
TO I, TOP 23
Beraten
Die Vorlage NR 1263 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUFDP
Ablehnung:
1 GrüneLinkeÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
5 GrüneSPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und FDP gegen 1 GRÜNE, Linke und ÖkoLinX-ARL (= Annahme); 5 GRÜNE und SPD (= Enthaltung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 03.07.2025
TO II, TOP 17
Abgelehnt
a) Die Ziffern 1. bis 3. sowie die beiden letzten Sätze der Vorlage NR 1263 werden abgelehnt. b) Die Ziffer 4. der Vorlage NR 1263 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Stadtv. Bäppler-Wolf
zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF-BIGAfDVolt
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONGartenparteiÖkoLinX-ELF
zu b)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDLinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, BFF-BIG, AfD und Volt gegen Linke, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ziffern 1. bis 3. und letzter Satz Annahme, vorletzter Satz Ablehnung) zu b) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung) sowie Linke, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)

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