Radverkehr fördern - Radrouten parallel zum Anlagenring
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Neues zu Gallusanlage per E-MailBegründung
zum Anlagenring Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat legt ein Konzept für einen durchgängigen Radweg für den Straßenzug Neue Mainzer Straße - Hochstraße - Bleichstraße - Seilerstraße - Lange Straße vor.
- Der Magistrat legt ein Konzept für einen durchgängigen Radweg für den Straßenzug Obermainanlage - Friedberger Anlage - Eschenheimer Anlage - Bockenheimer Anlage - Taunusanlage - Gallusanlage - Untermainanlage vor. Begründung: Der innerstädtische Straßenzug Neue Mainzer Straße - Hochstraße - Bleichstraße - Seilerstraße - Lange Straße innerhalb des parkähnlichen Anlagenrings ist alles andere als eine sichere, komfortable und umweltfreundliche Radverkehrsroute. Dort fehlt ein Radweg, der es sowohl schnellen als auch langsamen RadlerInnen erlaubt, ungefährdet vom Autoverkehr und entspannt entlang zu fahren. In der umgekehrten, der Ost-West-Richtung sollte für die Straßenroute Obermainanlage - Friedberger Anlage - Eschenheimer Anlage - Bockenheimer Anlage - Taunusanlage - Gallusanlage - Untermainanlage ebenfalls sobald wie möglich ein durchgängiger Radweg abmarkiert werden. Diese dringend erforderlichen Radroutenbeziehungen tragen zum einen zur politisch gewünschten Steigerung des umweltfreundlichen Radverkehrs bei. Zum anderen sind sie nötig, um den parkähnlichen Anlagenring vom erfreulich zunehmenden Radverkehr zu entlasten. Die Wege dort sollten den SpaziergängerInnen und langsamen Radlerinnen vorbehalten sein. Denn zügig fahrende RadfahrerInnen, die eigentlich auf die Straße gehören, und natürlicherweise wesentlich langsamere FußgängerInnen geraten immer wieder in unerfreuliche Konfliktsituationen beim Überholen oder Passieren. Genau diese Konflikte, die ja auch Gefahren z.B. für kleine Kinder darstellen, ließen sich für alle Seiten zufriedenstellend vermeiden, wenn durch die vorgeschlagene, getrennte Radwegführung am Rand der Straßen der schnelle Radverkehr den Fußverkehr möglichst nicht mehr tangiert. Die breiten Verkehrsflächen dieser Straßen erlauben die schnelle Abmarkierung von Radwegen. Da bei der Verkehrssicherheit das Augenmerk besonders auf die Sicherheit von radfahrenden Schülerinnen, Schülern und RadfahrerInnen mit Kindern gerichtet sein sollte, sind jeweils breite, sichere Radstreifen erforderlich, die so bald wie möglich eingerichtet werden sollten.
Inhalt
Antrag vom 03.02.2009, NR 1263
Betreff: Radverkehr fördern - Radrouten parallel zum Anlagenring Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat legt ein Konzept für einen durchgängigen Radweg für den Straßenzug Neue Mainzer Straße - Hochstraße - Bleichstraße - Seilerstraße - Lange Straße vor.
- Der Magistrat legt ein Konzept für einen durchgängigen Radweg für den Straßenzug Obermainanlage - Friedberger Anlage - Eschenheimer Anlage - Bockenheimer Anlage - Taunusanlage - Gallusanlage - Untermainanlage vor. Begründung: Der innerstädtische Straßenzug Neue Mainzer Straße - Hochstraße - Bleichstraße - Seilerstraße - Lange Straße innerhalb des parkähnlichen Anlagenrings ist alles andere als eine sichere, komfortable und umweltfreundliche Radverkehrsroute. Dort fehlt ein Radweg, der es sowohl schnellen als auch langsamen RadlerInnen erlaubt, ungefährdet vom Autoverkehr und entspannt entlang zu fahren. In der umgekehrten, der Ost-West-Richtung sollte für die Straßenroute Obermainanlage - Friedberger Anlage - Eschenheimer Anlage - Bockenheimer Anlage - Taunusanlage - Gallusanlage - Untermainanlage ebenfalls sobald wie möglich ein durchgängiger Radweg abmarkiert werden. Diese dringend erforderlichen Radroutenbeziehungen tragen zum einen zur politisch gewünschten Steigerung des umweltfreundlichen Radverkehrs bei. Zum anderen sind sie nötig, um den parkähnlichen Anlagenring vom erfreulich zunehmenden Radverkehr zu entlasten. Die Wege dort sollten den SpaziergängerInnen und langsamen Radlerinnen vorbehalten sein. Denn zügig fahrende RadfahrerInnen, die eigentlich auf die Straße gehören, und natürlicherweise wesentlich langsamere FußgängerInnen geraten immer wieder in unerfreuliche Konfliktsituationen beim Überholen oder Passieren. Genau diese Konflikte, die ja auch Gefahren z.B. für kleine Kinder darstellen, ließen sich für alle Seiten zufriedenstellend vermeiden, wenn durch die vorgeschlagene, getrennte Radwegführung am Rand der Straßen der schnelle Radverkehr den Fußverkehr möglichst nicht mehr tangiert. Die breiten Verkehrsflächen dieser Straßen erlauben die schnelle Abmarkierung von Radwegen. Da bei der Verkehrssicherheit das Augenmerk besonders auf die Sicherheit von radfahrenden Schülerinnen, Schülern und RadfahrerInnen mit Kindern gerichtet sein sollte, sind jeweils breite, sichere Radstreifen erforderlich, die so bald wie möglich eingerichtet werden sollten.Nebenvorlage: Antrag vom 25.05.2009, NR 1417 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Verkehrsausschuss Versandpaket: 04.02.2009
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. Februar 2009 brachte FAG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.06.2009 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD und FDP gegen LINKE., FAG und Freie Wähler (= Annahme); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FAG und Freie Wähler (= Annahme) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 1263 = Ablehnung, NR 1417 = Annahme) NPD (NR 1263 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1263 = Annahme, NR 1417 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, REP und NPD gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FAG, Freie Wähler und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)