Schaffung eines tangentialen Radroutenverteilers entlang des Anlagenrings
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Thema Fahrradfahren verfolgenBegründung
Radroutenverteilers entlang des Anlagenrings Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, eine Lösung zum Bau eines Zwei-Richtungs-Radweges entlang des Anlagenrings zu erarbeiten. Zielsetzung ist die Herstellung einer in beiden Richtungen befahrbaren tangentialen Fahrradroute rund um die Innenstadt mit einer Verteiler- und Anschlussfunktion für die einmündenden Routen. Bei der Planung dieser Radroute sind neben den durch den Radverkehr entstehenden Anforderungen auch die notwendigen Kapazitäten für den Autoverkehr, die notwendige Anzahl an Parkplätzen und ein sicherer, störungsfreier Fußgängerverkehr auch in der Grünanlage zu berücksichtigen. Begründung: Entsprechend der Beschlussfassung zum Gesamtverkehrsplan hat es sich die Koalition von CDU und Grünen in Frankfurt zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich, auf mindestens 15% zu erhöhen. Neben den dem Radverkehr zukommenden eigenen Werten wie Gesundheitsförderung und umweltschonende Mobilität ist die Förderung des Radverkehrs auch zur Kapazitätserhaltung des Straßennetzes für den auf das Auto angewiesenen Wirtschaftsverkehr notwendig. Angesichts prognostizierter steigender Verkehrszahlen kann ein flüssiger Verkehr im Straßennetz nur sichergestellt werden, wenn möglichst viele Verkehrsteilnehmer ihre Fahrten auch mit dem ÖPNV und Fahrrad zurücklegen. In den letzten drei Jahren sind in Frankfurt zahlreiche in die Innenstadt führende Radrouten fertiggestellt oder zum Bau beauftragt worden, eine deutliche Zunahme des Radverkehrs ist zu verzeichnen. Neben diesen Routen besteht Bedarf an einer tangentialen Verbindung um die Innenstadt, die gleichzeitig auch eine Verteiler- und Anschlußfunktion an die auf die Innenstadt zulaufenden Routen erfüllt. Der Verlauf des Anlagenrings bietet für die Führung einer solchen Tangentialroute aus den gleichen Gründen, wie sie der Anlagenring auch für den Autoverkehr hat, die besten Voraussetzungen. Daher sollte eine Lösung für den Bau von Radverkehrsanlagen im Zweirichtungsverkehr entlang des Anlagenrings gefunden werden.
Inhalt
Antrag vom 25.05.2009, NR 1417
Betreff: Schaffung eines tangentialen Radroutenverteilers entlang des Anlagenrings Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, eine Lösung zum Bau eines Zwei-Richtungs-Radweges entlang des Anlagenrings zu erarbeiten. Zielsetzung ist die Herstellung einer in beiden Richtungen befahrbaren tangentialen Fahrradroute rund um die Innenstadt mit einer Verteiler- und Anschlussfunktion für die einmündenden Routen. Bei der Planung dieser Radroute sind neben den durch den Radverkehr entstehenden Anforderungen auch die notwendigen Kapazitäten für den Autoverkehr, die notwendige Anzahl an Parkplätzen und ein sicherer, störungsfreier Fußgängerverkehr auch in der Grünanlage zu berücksichtigen.
Begründung: Entsprechend der Beschlussfassung zum Gesamtverkehrsplan hat es sich die Koalition von CDU und Grünen in Frankfurt zum Ziel gesetzt, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich, auf mindestens 15% zu erhöhen. Neben den dem Radverkehr zukommenden eigenen Werten wie Gesundheitsförderung und umweltschonende Mobilität ist die Förderung des Radverkehrs auch zur Kapazitätserhaltung des Straßennetzes für den auf das Auto angewiesenen Wirtschaftsverkehr notwendig. Angesichts prognostizierter steigender Verkehrszahlen kann ein flüssiger Verkehr im Straßennetz nur sichergestellt werden, wenn möglichst viele Verkehrsteilnehmer ihre Fahrten auch mit dem ÖPNV und Fahrrad zurücklegen. In den letzten drei Jahren sind in Frankfurt zahlreiche in die Innenstadt führende Radrouten fertiggestellt oder zum Bau beauftragt worden, eine deutliche Zunahme des Radverkehrs ist zu verzeichnen. Neben diesen Routen besteht Bedarf an einer tangentialen Verbindung um die Innenstadt, die gleichzeitig auch eine Verteiler- und Anschlußfunktion an die auf die Innenstadt zulaufenden Routen erfüllt. Der Verlauf des Anlagenrings bietet für die Führung einer solchen Tangentialroute aus den gleichen Gründen, wie sie der Anlagenring auch für den Autoverkehr hat, die besten Voraussetzungen. Daher sollte eine Lösung für den Bau von Radverkehrsanlagen im Zweirichtungsverkehr entlang des Anlagenrings gefunden werden.Hauptvorlage: Antrag vom 03.02.2009, NR 1263
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Mai 2009Sie sind hierNRNR 1417Schaffung eines tangentialen Radroutenverteilers entlang des AnlagenringsSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 20. November 2009BB 939Radverkehr fördern - Radrouten planen hier: Schaffung eines tangentialen Radroutenverteilers entlang des AnlagenringsMagistratsbericht
- 21. Mai 2010Antwort des Magistrats · nach 52 WochenBB 347Radverkehr fördern - Radrouten planen Schaffung eines tangentialen Radroutenverteilers entlang des AnlagenringsMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FAG und Freie Wähler (= Annahme) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (NR 1263 = Ablehnung, NR 1417 = Annahme) NPD (NR 1263 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (NR 1263 = Annahme, NR 1417 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, REP und NPD gegen SPD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., FAG, Freie Wähler und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)