Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main am Landesprogramm "Pakt für den Nachmittag"
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main über ganztägige Betreuungsangebote im Rahmen des "Paktes für den Nachmittag" abzuschließen. Dies soll ermöglichen, den Eltern ein flächendeckendes, verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot für Grundschulkinder anzubieten.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBeschlussvorschlag
- Dem Entwurf der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main über ganztägige Angebote im Pakt für den Nachmittag wird in der vorliegenden Fassung zugestimmt.
- Der Magistrat wird beauftragt, die Kooperationsvereinbarung mit dem Land Hessen abzuschließen.
Begründung
A. Zielsetzung
Mit ihrem Koalitionsvertrag vom Dezember 2013 hat die Hessische Landesregierung unter der Überschrift "Pakt für den Nachmittag" die Absicht erklärt, allen Eltern, die dies für ihre Grundschulkinder wollen oder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf brauchen, gemeinsam mit den Kommunen und Landkreisen ein flächendeckendes und verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 bis 17.00 Uhr aufzubauen. Ein wichtiges bildungspolitisches Ziel der Stadt Frankfurt am Main ist es, die Korrelation von Herkunft und Bildungserfolg aufzubrechen, um allen Kindern ein Mehr an Teilhabemöglichkeiten sowie faire Bildungschancen zu bieten.
B. Alternativen
Gemeinsam mit dem Land Hessen sollen im "Pakt für den Nachmittag" Rahmenbedingungen ausgebaut und geschaffen werden, die gelingende Bildungsverläufe ermöglichen. Dafür ist es wichtig, dass Bildungswege keine Brüche erleiden und verlässliche, familiengerechte Betreuungsangebote wie auch Förderungen in gestalteten Übergängen von der Kindertagesstätte in die Schule fortgeführt und weiterentwickelt werden.
C. Lösung
Neben dem bildungspolitischen Aspekt der Entwicklung von Grundschulen zu ganztägig arbeitenden Schulen ist die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges familienpolitisches Ziel in Frankfurt am Main. Für diese Ziele investiert die Stadt Frankfurt seit vielen Jahren in den Ausbau von Betreuungsangeboten für Grundschulkinder und in die Weiterentwicklung von Grundschulen zu ganztägig arbeitenden Schulen.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
Der "Pakt für den Nachmittag" bietet die Chance, diesen Zielen wesentlich schneller gerecht zu werden. Entgegen dem landläufigen Trend ist die Entwicklung der Schülerzahlen in Frankfurt am Main als größter Stadt Hessens kontinuierlich steigend. Dieses enorme Wachstum der Stadt stellt auch im Bereich der Entwicklung von Grundschulen zu ganztägig arbeitenden Schulen und der Betreuung von Schulkindern eine große Herausforderung dar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. Januar 2012BB 19Schule und Jugendhilfe im Wandel (Ergebnisse der Pilotphase .Offene Frankfurter Ganztagsschule.)Magistratsbericht
- 24. Januar 2014BB 15Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung 2013 - Kinderfreundliche Stadt: Zukunftsorientierte Planung der Betreuung der Kinder unter drei JahrenMagistratsbericht
- 24. April 2015Sie sind hierMM 59Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main am Landesprogramm "Pakt für den Nachmittag"Magistratsvortrag
- 16. Mai 2015OFOF 1378/6.Pakt für den Nachmittag. hier: Ganztägig arbeitende Schule mehr fördernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Mai 2015OAOA 625„Pakt für den Nachmittag“ hier: Ganztägig arbeitende Schulen mehr fördern Vortrag des Magistrats vom 24.04.2015, M 59Anregung
- 26. Oktober 2015Antwort des Magistrats · nach 197 WochenSTST 1554.Pakt für den Nachmittag. hier: Ganztägig arbeitende Schulen mehr fördernStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf23 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 2 GRÜNE und SPD gegen CDU und 1 GRÜNE (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und CDU gegen SPD und FDP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, BFF, REP und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, BFF, REP und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, SPD und BFF gegen CDU und GRÜNE (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 4 CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE und LINKE. (= Annahme) bei Enthaltung 1 CDU und fraktionslos
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung SPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung NPD
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (M 59 und OA 625 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF und RÖMER gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, BFF und RÖMER (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 59 und OA 625 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, BFF und RÖMER gegen LINKE. (= Ablehnung) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, BFF und RÖMER (= Annahme) sowie LINKE. (= Ablehnung) und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 59 und OA 625 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, LINKE., BFF und FDP gegen SPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.