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Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Beschlussfassung zum regionalen Leistungsangebot - Schiene - für den Jahresfahrplan 2015

Vorlagentyp: M
22 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 03.02.2014, M 34

Betreff: Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Beschlussfassung zum regionalen Leistungsangebot - Schiene - für den Jahresfahrplan 2015 Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 21.03.2013, § 2963 (M 24)

  1. Es dient zur Kenntnis, dass der Aufsichtsrat des RMV in seiner Sitzung am 21.11.2013 das regionale Leistungsangebot sowie die Zusatzleistungen für das Fahrplanjahr 2015 festgelegt hat. Zusätzlich wurde beschlossen, die Belastung der kommunalen Gebietskörperschaften im Rahmen der Partnerschaftsfinanzierung ab 2014 zu halbieren.
  2. Der mit dem o. g. Beschluss verbundenen finanziellen Belastung der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen der Partnerschaftsfinanzierung für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Höhe von voraussichtlich 1.993 T€/a wird zugestimmt. Auf eine Dynamisierung der Partnerschaftsfinanzierung im regionalen Schienenpersonennahverkehr wird auf der Grundlage des RMV-Aufsichtsratsbeschlusses vom 21.11.2012 ab 2013 verzichtet.
  3. Es dient ferner zur Kenntnis, dass gemäß Beschluss des RMV-Aufsichtsrates vom 16.03.2005 ab dem Fahrplanjahr 2005 ein geändertes - für den Haushalt der Stadt Frankfurt am Main aufwandsneutrales - Abrechnungsverfahren zur Berechnung des Partnerschaftsfinanzierungsanteils durchgeführt wird. Demnach wird - sofern durch eine positive Umlage möglich - ein Teil der zur Finanzierung der Mehrleistung notwendigen Mittel über eine Belastung der SPNV-Umlage finanziert. In 2015 beträgt dieser Anteil 210 T€ und ist im o. g. Betrag von 1.993 T€ enthalten.
  4. Der Magistrat wird beauftragt, die traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH zu ermächtigen, im Vorgriff auf den Haushalt 2015 finanzielle Verpflichtungen im Rahmen der Partnerschaftsfinanzierung in Höhe von 1.993 T€ einzugehen. Diese Mittel werden im Haushalt 2015 in der Produktgruppe 16.10 bereitgestellt. Begründung: A. Zielsetzungen Das regionale Leistungsangebot - Schiene - des RMV besteht aus dem Grundangebot von SchienenPersonenNahVerkehrsleistungen sowie Zusatzleistungen, die eine Verbesserung dieses Grundangebotes darstellen und deren wesentliches Merkmal der Integrale Taktfahrplan (Rhein-Main-Takt) mit einem 15-/30-/60-Minuten-Takt im S-Bahn-Netz ist. Auf der Grundlage der neuen Verkehrs-Service-Verträge (VSV), die der RMV mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen abgeschlossen hat, wurde ein neues Grundangebot bzw. eine neue Grundleistung auf der Basis des Jahresfahrplanes 2003 fixiert. Diese wird mit der Fortschreibung der hierfür in den vergangenen Fahrplanperioden vereinbarten Finanzierungsregeln - nach Abzug der dem regionalen SPNV zugeordneten Einnahmen aus Fahrgelderlösen, aus Bundes- bzw. Landesmitteln und Mitteln der kommunalen Gebietskörperschaften - finanziert. Zielsetzung ist die Fortführung und weitere Verbesserung des bewährten Rhein-Main-Takts. B. Alternativen Keine. Die Ablehnung einer Mitfinanzierung von Zusatzleistungen durch die Stadt Frankfurt am Main hätte zur Folge, dass der Rhein-Main-Takt nicht fortgeführt werden könnte. C. Lösung Während die regionale Grundleistung auf der Basis des Fahrplanes 2003 festgelegt wurde, werden darüber hinausgehende Leistungen auf Vorschlag der Verbundgesellschaft, der kommunalen Gebietskörperschaften und der lokalen Nahverkehrsorganisationen in den sog. Regionalkonferenzen abgestimmt, jeweils in einer besonderen Vereinbarung mit den beteiligten kommunalen Gebietskörperschaften festgelegt und gesondert abgegolten (§ 7 Abs. 3 RMV-Gesellschaftsvertrag). Entsprechende Vereinbarungen für die Fahrplanjahre 1995/1996 bis 2013 zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem RMV wurden im Auftrag des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main von den Stadtwerken Frankfurt am Main, der Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH bzw. der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH und der traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH abgeschlossen. Für das Fahrplanjahr 2014 liegt ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21.03.2013, § 2963 (M 24), vor. Die entsprechenden Vereinbarungen mit dem RMV für das Fahrplanjahr 2013 wurden abgeschlossen. Der Aufsichtsrat des RMV hat in seiner Sitzung am 21.11.2013, vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die kommunalen Gebietskörperschaften, dem regionalen Leistungsangebot zum Jahresfahrplan 2015 mit den entsprechenden finanziellen Auswirkungen zugestimmt. traffiQ wird die Zusatzbestellungen auf der Grundlage der o. g. Rahmenbedingungen abwickeln. Dieses in der o. g. Aufsichtsratssitzung des RMV beschlossene Gesamtleistungsangebot 2015 entspricht im Wesentlichen dem Vorjahresfahrplan. Wesentliche Änderungen sind 2015 ggü. 2014 nicht vorgesehen. D. Finanzierung Der aus dem vorliegenden Leistungsangebot - Schiene - für den Fahrplan 2015 resultierende finanzielle Aufwand für die Stadt Frankfurt am Main wird voraussichtlich vorbehaltlich der Umsetzbarkeit des Betriebs- und Leistungsangebotes 1.993 T€/a betragen. Auf eine Dynamisierung der Verrechnungspreise der Zusatzleistungen im regionalen Schienenpersonennahverkehr wurde auf der Grundlage des RMV - Aufsichtsratsbeschlusses vom 21.11.2012 ab 2013 verzichtet. Zusätzlich hat der RMV-Aufsichtsrat am 21.11.2013 beschlossen, die Belastung der kommunalen Gebietskörperschaften bei der Partnerschaftsfinanzierung ab 2014 zu halbieren, weshalb der Finanzierungsanteil der Stadt Frankfurt am Main für den Fahrplan 2015 entsprechend niedriger liegt, als in den vorangegangenen Jahren. Es dient zur Kenntnis, dass neben den direkten Finanzierungsleistungen des Landes und der kommunalen Gebietskörperschaften (u. a. Weiterleitung von Regionalisierungsmitteln und Partnerschaftsfinanzierung) die Fahrgelderlöse maßgeblichen Anteil an der Finanzierung der SPNV-Leistungen haben. Liegt die Summe der vertraglich festgelegten öffentlichen Finanzierungsleistungen und der Fahrgelderlöse im Regionalverkehr unter den Forderungen der regionalen Verkehrsunternehmen (u. a. DB Regio), erfolgt ein Ausgleich dieses Defizits aus der Einnahmenaufteilung des RMV ausschließlich zulasten der kommunalen Gebietskörperschaften. Liegt diese Summe über den Forderungen der regionalen Verkehrsunternehmen, kommt es zu einer Ausschüttung an die kommunalen Gebietskörperschaften, die zur Finanzierung von lokalen Verkehren verwendet werden kann. Die entsprechenden Beträge werden SPNV-Umlage genannt. Am 18.11.2008 hat der RMV-Aufsichtsrat die RMV-Geschäftsführung damit beauftragt, im Rahmen der neuen Finanzierungsvereinbarung zwischen Land und RMV ab 2010 sicherzustellen, dass die SPNV-Umlage möglichst auf dem Niveau von 2007 weitergeführt werden soll. Nach diesem Beschluss ist keine negative SPNV-Umlage mehr ausgewiesen worden. Jedoch sind auch künftig wesentliche Aufwandssteigerungen in den Bereichen Energie, Vertrieb und Infrastruktur zu erwarten. Bereits minimale Aufwandserhöhungen können bei dem zugrunde liegenden Leistungs- und damit Aufwandsvolumen eine signifikante Betragsanpassung der Umlage nachsichziehen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass bei künftigen Planungen wieder negative Werte anzusetzen sind. Anlage 1 (ca. 365 KB)Nebenvorlage: Antrag vom 20.03.2014, NR 843 Antrag vom 02.04.2014, NR 861

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Februar 2014Sie sind hier
    MM 34Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Beschlussfassung zum regionalen Leistungsangebot - Schiene - für den Jahresfahrplan 2015
    Magistratsvortrag
  2. 20. März 2014NRNR 843Nicht nur den Schienenverkehr, auch den Busverkehr direkt vergeben!STVV-Antrag · LINKE.
  3. 2. April 2014NRNR 861Busverkehr in öffentlicher Hand lassenSTVV-Antrag · SPD
  4. 4. Juli 2014Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 237Busverkehr in öffentlicher Hand lassenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 28 · 25.03.2014
TO I, TOP 12
Angenommen
1. Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Der Vorlage NR 843 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
Sonstige:
Elf Piraten (M 34 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
SPDLinkeFreie WählerRömer
Ablehnung:
FDP
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER gegen FDP (= Ablehnung); CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ELF Piraten (M 34 = Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 29 · 01.04.2014
TO I, TOP 25
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 843 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 861 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömer
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (M 34 = Ablehnung, NR 843 = Annahme)NPD (M 34 und NR 843 = Annahme)REP (M 34 und NR 843 = Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER (= Annahme) zu 3. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 34 = Ablehnung, NR 843 = Annahme) NPD und REP (M 34 und NR 843 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 30 · 03.04.2014
TO I, TOP 9
Angenommen
Punkt 1: Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)

1. Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 843 wird abgelehnt. 3. 1. Die Vorlage NR 861 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Oesterling, Heuser, Pauli, Rinn und Maier sowie von Stadtkämmerer Becker und Stadtrat Majer dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömerREP
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER und REP gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme) zu 3. zu 1. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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