Busverkehr in öffentlicher Hand lassen
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
lassen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Die beiden noch bei der VGF/ICB verbliebenen Busbündel werden nicht im Wettbewerb ausgeschrieben und stattdessen durch Direktvergabe wieder an die VGF/ICB vergeben.
- Der Magistrat legt umgehend ein Konzept vor, wie die Buswerkstatt der VGF langfristig erhalten werden kann.
- Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, da die betroffenen Busfahrer ihren Arbeitsplatz nicht aufgrund von persönlichem Fehlverhalten verloren haben, sondern wegen einer politischen Entscheidung der grün-schwarzen Koalition.
- Der Magistrat erarbeitet umgehend ein Konzept, wie denjenigen Busfahrern, die nicht zur DB wechseln wollen, ein Ersatzarbeitsplatz im Bereich Stadt angeboten werden kann. Begründung: Mit der Entscheidung der grün-schwarzen Koalition, die Busverkehre in Frankfurt auszuschreiben, hatte die Koalition die damalige Oberbürgermeisterin Petra Roth desavouiert, die vor ihrer letzten Wiederwahl den Busfahrern der VGF zugesichert hatte, dass die Stadt auf eine Ausschreibung verzichten werde. Nach der Wiederwahl von Petra Roth hat die Koalition die Zusage der Oberbürgermeisterin für obsolet erklärt und hatte damit begonnen, die Buslinien auszuschreiben. Die Ausschreibung sollte zu mehr Wettbewerb führen. Inzwischen sind die früheren Privatunternehmen aufgekauft und der Markt wird von Staatsunternehmen dominiert. Es ist klar, dass nach der Marktbereinigung die Preise für Busleistungen wieder ansteigen werden, aber Frankfurt hat ohne Not sein eigenes Busunternehmen ruiniert. Die letzte Chance, dem entgegenzuwirken, sollte genutzt werden.
Inhalt
Antrag vom 02.04.2014, NR 861
Betreff: Busverkehr in öffentlicher Hand lassen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Die beiden noch bei der VGF/ICB verbliebenen Busbündel werden nicht im Wettbewerb ausgeschrieben und stattdessen durch Direktvergabe wieder an die VGF/ICB vergeben.
- Der Magistrat legt umgehend ein Konzept vor, wie die Buswerkstatt der VGF langfristig erhalten werden kann.
- Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Magistrat auf, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, da die betroffenen Busfahrer ihren Arbeitsplatz nicht aufgrund von persönlichem Fehlverhalten verloren haben, sondern wegen einer politischen Entscheidung der grün-schwarzen Koalition.
- Der Magistrat erarbeitet umgehend ein Konzept, wie denjenigen Busfahrern, die nicht zur DB wechseln wollen, ein Ersatzarbeitsplatz im Bereich Stadt angeboten werden kann. Begründung: Mit der Entscheidung der grün-schwarzen Koalition, die Busverkehre in Frankfurt auszuschreiben, hatte die Koalition die damalige Oberbürgermeisterin Petra Roth desavouiert, die vor ihrer letzten Wiederwahl den Busfahrern der VGF zugesichert hatte, dass die Stadt auf eine Ausschreibung verzichten werde. Nach der Wiederwahl von Petra Roth hat die Koalition die Zusage der Oberbürgermeisterin für obsolet erklärt und hatte damit begonnen, die Buslinien auszuschreiben. Die Ausschreibung sollte zu mehr Wettbewerb führen. Inzwischen sind die früheren Privatunternehmen aufgekauft und der Markt wird von Staatsunternehmen dominiert. Es ist klar, dass nach der Marktbereinigung die Preise für Busleistungen wieder ansteigen werden, aber Frankfurt hat ohne Not sein eigenes Busunternehmen ruiniert. Die letzte Chance, dem entgegenzuwirken, sollte genutzt werden.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 03.02.2014, M 34
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Februar 2014MM 34Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) Beschlussfassung zum regionalen Leistungsangebot - Schiene - für den Jahresfahrplan 2015Magistratsvortrag
- 2. April 2014Sie sind hierNRNR 861Busverkehr in öffentlicher Hand lassenSTVV-Antrag · SPD
- 4. Juli 2014Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 237Busverkehr in öffentlicher Hand lassenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 843 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 861 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER (= Annahme) zu 3. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE. und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (M 34 = Ablehnung, NR 843 = Annahme) NPD und REP (M 34 und NR 843 = Annahme)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 34 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 843 wird abgelehnt. 3. 1. Die Vorlage NR 861 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Oesterling, Heuser, Pauli, Rinn und Maier sowie von Stadtkämmerer Becker und Stadtrat Majer dienen zur Kenntnis.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER und REP gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP (= Annahme) zu 3. zu 1. Ziffern 1. und 3.: CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Ziffern 2. und 4.: CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und ELF Piraten gegen SPD, LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.