Brachliegende Flächen auf Frankfurter Friedhöfen
Zusammenfassung
Der Bericht des Magistrats schlägt vor, die bestehenden Friedhöfe in Frankfurt zu erhalten und nicht als Grünflächen auszuweisen, um auf den rückläufigen Bedarf an Bestattungsflächen zu reagieren. Dies soll durch die Konzentration auf Kernbereiche der Friedhöfe und die Schaffung von Überhangflächen geschehen, um die Pflege effizienter zu gestalten.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBericht
Der Bedarf an Bestattungsfläche ist seit einigen Jahren rückläufig. Damit fallen auf den Friedhöfen mehr Bereiche an, die von der Friedhofsverwaltung gepflegt werden.
Im Hinblick auf diese Entwicklung sieht die Friedhofsplanung vor, sich tendenziell aus den Randbereichen der Friedhöfe zurückzuziehen und die Grabflächen auf die Kernbereiche zu konzentrieren. Dadurch entstehen größere zusammenhängende Freiflächen (Überhangflächen), die effektiv und kostengünstig bewirtschaftet werden können. Aufgrund laufender Nutzungsrechte an bestehenden Grabstätten handelt es sich um einen langfristigen Prozess, zumal die Nutzungsrechte an Wahlgräbern immer wieder verlängert werden können.
Selbst wenn größere Bereiche auf einem Friedhofsgelände nicht mehr für Bestattungen genutzt werden, handelt es sich um Friedhofsflächen, deren Unterhalt grundsätzlich über den Friedhofsetat finanziert wird. Unter anderem als Ausgleich für diese Sachlage wird der grünpolitische Wert eingerechnet, der die Friedhofsgebühren dementsprechend reduziert.
Der Magistrat erachtet es als sinnvoll, bestehende Friedhöfe grundsätzlich zu erhalten und nicht als Grünflächen auszuweisen, um bei entsprechender Entwicklung der Einwohnerzahl von Frankfurt entsprechend reagieren und weitere Bestattungsflächen anbieten zu können. Ferner werden durch die zunehmende Anzahl muslimischer Bestattungen vermehrt zusammenhängende Bereiche gesucht, in denen möglichst noch keine Bestattungen durchgeführt wurden.
Friedhofserweiterungsflächen, also Areale außerhalb der bestehenden Friedhöfe, die als solche bereits gewidmet sind und bei Bedarf ohne Weiteres in den Friedhof integriert werden können (beispielsweise am Parkfriedhof Heiligenstock), werden aktuell anderweitig bewirtschaftet, zum Beispiel verpachtet, und verursachen keine Kosten für die Friedhofsgebührenzahler:innen. Insofern wird hier kein Handlungsbedarf gesehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. März 2023BB 129Stabilisierung der FriedhofsgebührenMagistratsbericht
- 9. Februar 2024NRNR 877Brachliegende Flächen auf Frankfurter FriedhöfenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 21. Juni 2024BB 241Brachliegende Flächen auf Frankfurter FriedhöfenMagistratsbericht
- 7. Februar 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 100 WochenBB 51Brachliegende Flächen auf Frankfurter FriedhöfenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen Linke (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, Volt und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Kenntnis) ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Zurückweisung)